Technik

Laborversion schon fertig Fritzbox-LEDs lassen sich jetzt abschalten

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Auch für die Fritzbox 7490 steht eine Laborversion zur Verfügung, die einen LED-Ausschalter beinhaltet.

(Foto: AVM)

Ein kommendes Update bringt für viele Fritzboxen eine lange überfällige Funktion: Endlich kann man die grün leuchtenden LEDs abschalten. Wer die Laborversion der neuen Firmware installiert, kann dem Router schon jetzt das Licht ausknipsen.

Wenn die Fritzbox im Schlaf- oder im Gästezimmer steht, kann es ganz schön nervig sein, dass ihre LEDs permanent leuchten. Lediglich beim jüngsten Modell 7590 passen sie sich automatisch dem Umgebungslicht an, bei allen anderen strahlen sie auch bei Dunkelheit in voller Intensität. Manche Nutzer verlegen deshalb lange Kabel zur Anschlussdose, um die Fritzbox umzuquartieren, kleben die LEDs ab oder stellen Bücher davor. Doch all das ist bald nicht mehr nötig, das kommende Firmware-Update bringt die beste Lösung: Man kann die Leuchten einfach abschalten.

Ab ins Labor!

Wer nicht warten möchte, kann die Funktion auch schon jetzt nutzen, AVM stellt sie seit wenigen Tagen in den aktuellen Laborversionen der Firmware bereits für viele Fritzboxen zur Verfügung. Dabei gilt es allerdings zu beachten, dass es sich um Beta-Software handelt, bei der es in seltenen Fällen Probleme geben kann. Viel passieren kann aber nicht, so lange man vor Installation der Laborversion ein Backup macht.

Zunächst sieht man auf der entsprechenden AVM-Webseite nach, ob das eigene Fritzbox-Modell zu den Empfängern der frischen Software gehört. Ist dies der Fall, kann man die Labor-Datei herunterladen, nachdem man bestätigt hat, die Informationen gelesen zu haben. Gegebenenfalls muss man die Software noch entpacken.

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Nach dem Update kann man die LEDs in der Benutzeroberfläche der Fritzbox ganz einfach ausschalten.

(Foto: kwe)

Als Nächstes öffnet man im PC-Browser die Benutzeroberfläche der Fritzbox, indem man fritz.box in die Adresszeile eingibt. Nachdem man sein Zugangs-Passwort eingegeben hat, steuert man links im Menü System an und klickt auf Update. Danach überprüft man zunächst, ob die neueste offizielle Firmware installiert ist, indem man Neues Fritz!OS suchen anklickt. Ist dies nicht der Fall, folgt man den Anweisungen und bringt die Software der Fritzbox auf den neuesten Stand.

Backup muss sein

Im Anschluss wählt man den Reiter Fritz!OS-Datei aus und erstellt ein Backup, indem man Einstellungen sichern anklickt. Mit diesem Backup kann man seine Fritzbox wiederherstellen, falls mit der Beta-Software etwas schiefgeht, daher sollte man die Sicherung auf keinen Fall überspringen.

Ist das Backup gemacht, klickt man im nächsten Schritt auf Datei auswählen, manövriert zur zuvor heruntergeladenen und eventuell entpackten Labor-Datei (.image) und klickt sie an. Danach beginnt man die Aktualisierung mit Update starten.

Ausschalter auch in der App

Wenn die neue Firmware installiert ist, findet man auf der Benutzeroberfläche der Fritzbox jetzt links im Menü unter System - Tasten und LEDs den neuen Reiter LED-Anzeige. Ist er ausgewählt, muss man nur noch ein Häkchen vor LED-Anzeige ausschalten setzen und auf Übernehmen klicken und die Leuchten der Fritzbox erlöschen. So einfach ist das. Das Gleiche kann man auch bequem aus der MyFritz-App heraus auf dem Smartphone eledigen.

Quelle: n-tv.de, kwe

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