Gratis-ToolsSo wird Windows besser
Windows kommt mit vielen Programmen daher - doch perfekt ist es nicht. Kostenlose Werkzeuge können das System durchaus noch besser machen. Hier eine Auswahl beliebter Programme.
Windows kommt mit vielen Programmen daher - doch perfekt ist es nicht. Kostenlose Werkzeuge können das System durchaus noch besser machen. Hier eine Auswahl beliebter Programme:
Dateimanager
Quasi als gottgegeben nehmen die meisten Anwender den Windows Explorer hin. Doch es gibt auch andere Dateimanager für Microsofts Betriebssystem, die zusätzliche Funktionen bieten und manches besser können als der Explorer. Zu diesen Programmen zählt "Q-Dir". Zwar übernimmt es die Grundfunktionen des Explorers, doch die Software ist schneller. Außerdem lässt sich das Programmfenster von "Q-Dir" in bis zu vier Fenster aufteilen. Das ist sehr hilfreich, wenn öfter Dateien zwischen verschiedenen Ordnern kopiert oder verschoben werden müssen.
Ebenfalls als Dateimanager fungiert "Expicula". Zu dessen Besonderheiten gehört eine Filterfunktion. Sie lässt sich zum Beispiel so einstellen, dass nur Dateien oder Ordner mit bestimmter Größe angezeigt werden. Darstellungs-Kriterien sind auch das Erstellungsdatum oder Namen. Weitere kostenlose und mit zahlreichen Zusatzfunktionen versehene Dateimanager sind "SE-Explorer" oder auch der mit integriertem FTP-Client daherkommende "Total Commander".
Daten verschlüsseln
Die Zahl der tragbaren Rechner nimmt zu, immer mehr Verbraucher nutzen ein Notebook oder ein Netbook. Da ein solches Gerät unterwegs abhandenkommen kann, sollten die Daten darauf für den Ernstfall geschützt beziehungsweise verschlüsselt werden. Weit verbreitet und immer wieder von Experten empfohlen ist "TrueCrypt". Das Programm verschlüsselt, je nach Wunsch des Nutzers, einen Datei-Container oder eine ganze Partition. Weil das Verschlüsseln "on-the-fly", also in einem Zug mit dem Speichern der Daten geschieht, ist "TrueCrypt" komfortabel. Der Zugriff auf die verschlüsselten Bereiche wird nur mit korrektem Passwort freigegeben.
Laufwerk simulieren
Netbook-Besitzer müssen wegen der geringen Größe ihres mobilen Rechners auf ein internes Laufwerk verzichten. Da kommt ein Programm wie "Virtual CloneDrive" gerade recht. Es verhält sich wie ein physikalisches Laufwerk. Und so funktioniert es: Von öfter und auch unterwegs benötigten CDs oder DVDs legt der Nutzer ein ISO-Image, eine Kopie, an. Diesen Job erledigen etwa manche Brennprogramme. "Virtual CloneDrive" tut so, als sei dieses Image tatsächlich ein im Laufwerk steckender Silberling, den der Nutzer ganz normal im Explorer aufrufen kann.
Schneller packen
Schnell und besonders platzsparend arbeitet "7-Zip", ein Programm zum Packen und Entpacken archivierter Dateien. Es arbeitet mit einem eigenen Archivierungsformat namens "7z", unterstützt aber auch andere wie ZIP und TAR. Darüber hinaus bietet die Software eine Verschlüsselungsfunktion.
Linux nutzen
Wer neben Windows auch Linux auf seinem Rechner laufen hat, kennt das Problem: Aus Windows heraus lässt sich nicht auf Ordner und Daten zugreifen, die auf der Linux-Partition gespeichert sind. Das kostenlose Tool "Ext2 Installable File System" ermöglicht es Windows-Nutzern, Daten in den Linux-Dateisystemen Ext2 und Ext3 zu lesen und zu schreiben.