Technik

Konzern erwägt Strategiewechsel Stattet Apple Mac-Computer mit Touchscreens aus?

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Bislang sperrt sich Apple bei Mac-Computern gegen Touchscreens.

(Foto: picture alliance / NurPhoto)

Während viele Windows-Rechner bereits über Touchscreens verfügen, verzichtet Apple bei seinen Macs auf dieses Feature. Doch laut einem Bericht zufolge erwägt der Konzern einen Strategiewechsel. Demnach könnte es in zwei Jahren Apple-Computer mit einem berührbaren Bildschirm geben.

Apple könnte laut einem Medienbericht in einer Abkehr von der bisherigen Strategie Mac-Computer mit einem Touchscreen auf den Markt bringen. Der Konzern peile in Überlegungen das Jahr 2025 dafür an, schrieb der Finanzdienst Bloomberg. Die Markteinführung könnte im Rahmen eines Updates für das MacBook Pro erfolgen. Zugleich sei bisher keine endgültige Entscheidung dazu getroffen worden und die Pläne könnten noch gekippt werden, hieß es unter Berufung auf mit den Anstrengungen vertraute Personen.

Während viele Hersteller von Windows-Computern ihren Geräten Touchscreens spendieren, verzichtet Apple bei seinen Macs darauf. Berührungsempfindliche Bildschirme gibt es dagegen beim iPad, das in vielen Nutzungsszenarien auch als Computer nutzbar ist. Apple argumentiert bisher, Macs und iPad hätten unterschiedliche Bedienkonzepte und Anwendungsbereiche. Software-Chef Craig Federighi hatte schon vor Jahren gesagt, dass man Prototypen von Touchscreen-Macs gebaut, aber keinen Mehrwert darin gefunden habe.

Apple stellte die Macs in den vergangenen zwei Jahren von Intel-Prozessoren auf Chips aus eigener Entwicklung um. Damit basieren alle Geräte auf einer Prozessor-Technologie. Während der Absatz von Windows-PCs nach einem Boom zu Beginn der Pandemie inzwischen stark absagte, gewannen Macs Marktanteile hinzu. Für die Macs war es der dritte Wechsel der Chip-Plattform nach dem Übergang von Motorola zu IBMs PowerPC Anfang der 1990er Jahre und zu Intel im Jahr 2005. Der Umstieg kündigte sich bereits längere Zeit an. Auf iPhone und iPad war es Apple gelungen, durch hauseigene Chipentwicklungen viel Leistung in kleines Format zu packen. Beim Mac musste der Konzern dagegen immer wieder auf neue Prozessoren von Intel warten.

Quelle: ntv.de, jpe/dpa

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