Technik

Sonderfall Fritzbox Welches Mesh-Netzwerk bringt das beste WLAN?

Der Testsieger: Netgear Orbi AX1800.

Der Testsieger: Netgear Orbi AX1800.

(Foto: Netgear)

Stiftung Warentest testet acht dreiteilige Systeme für Mesh-WLAN-Netzwerke. Das beste Set kostet rund 290 Euro, Fritzbox-Nutzer kommen günstiger zu einem guten Mesh-System.

Das WLAN eines Routers hat nur selten genug Reichweite, um in Wohnungen oder gar Häusern in jeder Ecke noch eine gute Internetverbindung zu gewährleisten. Man kann das Netzwerk dann beispielsweise mit einzelnen WLAN-Repeatern oder via Powerline-Adapter erweitern. Allerdings bauen die Geräte dann ihr eigenes Netzwerk auf und Smartphones oder andere Clients verbinden sich nicht immer mit dem besseren Netz.

Mesh-Netzwerke mit mehreren Knotenpunkten können das, in ihnen wird ein Client automatisch an den Sender mit der stärksten Verbindung übergeben. Stiftung Warentest hat acht dreiteilige Mesh-Systeme getestet. Nur drei davon sind gut, Fritzbox-Nutzer können mit AVM-Zubehör bessere Netzwerk spannen und sogar Geld sparen.

Die Geschwindigkeit der Datenübertragung und die WLAN-Abdeckung machen 60 Prozent der Gesamtnote aus. Außerdem überprüften die Tester Handhabung (20 Prozent), Sicherheit (10 Prozent) und Stromverbrauch (10 Prozent) der Systeme.

Netgear vorne, Asus und TP-Link mit Sicherheitsproblemen

Testsieger bei den reinen Mesh-Systemen ist Netgear Orbi AX1800 für rund 290 Euro. Es erhielt das Qualitätsurteil 2,1 und wurde auch in jeder Kategorie gut bewertet. Den zweiten Platz erreichte das Asus ZenWifi AX Mini XD4 (310 Euro) mit der Gesamtnote 2,3. Die schwächere Bewertung hat das System seiner nur befriedigenden Sicherheit zu verdanken, denn es erlaubt Kennwörter mit nur einem Buchstaben.

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Beim Drittplatzierten TP-Link Deco X50 (335 Euro) bemängelten die Prüfer, dass es keine automatischen Updates gibt. Zudem fanden sie Handhabung und Stromverbrauch nur befriedigend. Wegen einer guten Datenübertragung erreichte das System aber noch die Gesamtnote 2,4.

Gutes Fritz-Netzwerk für wenig Geld

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Wer eine Fritzbox hat, spannt idealerweise ein Mesh-Netzwerk mit Repeatern des Herstellers AVM. Die beste Leistung erzielte hier ein System mit zwei Fritz-Repeatern 6000, die zusammen etwa 480 Euro kosten. Das Netzwerk erhielt das Qualitätsurteil 2,0 und übertrifft damit das Testsieger-System von Netgear. Warentest bewertete Datenübertragung und Handhabung gut, die Sicherheit sehr gut. Die leistungsstarken Repeater verbrauchen allerdings recht viel Strom, was die Prüfer nur befriedigend fanden.

Besser machen das zwei Fritz-Repeater 1200 AX, die man als Paar schon für rund 175 Euro bekommt. Ihr Stromverbrauch ist der geringste aller Testkandidaten. Die Datenübertragung ist fast ebenso gut wie beim Einsatz der teureren Fritz-Repeater, Handhabung und Sicherheit hat Warentest gleich bewertet.

Quelle: ntv.de, kwe

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