Verletzte in Wiener GefängnisAbschiebehäftlinge setzen Zelle in BrandAngesichts ihrer drohenden Abschiebung versuchen offenbar mehrere Häftlinge, sich das Leben zu nehmen, indem sie ihre Zelle in Brand setzen und gleichzeitig die Tür blockieren. Es ist nicht der erste dramatische Vorfall in dem Wiener Abschiebegefängnis. 15.09.2018
Tödlicher Streit in KöthenTatverdächtiger stand vor der AbschiebungNach dem Streit mit zwei afghanischen Flüchtlingen stirbt ein junger Deutscher an den Folgen eines Herzinfarkts. Wie die zuständigen Behörden nun bekannt geben, sollte einer der Afghanen eigentlich demnächst abgeschoben werden.10.09.2018
Sicherheitsdienst an FlughäfenSami A. arbeitete als WachmannIn Afghanistan trainiert er in einem Terrorcamp und beschützt Osama bin Laden. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland arbeitet der inzwischen abgeschobene Sami A. dann für eine Sicherheitsfirma, die unter anderem Flughäfen schützt. Mit Wissen der Polizei.10.09.2018
Behörde verpasste FristChemnitzer Angreifer stand vor AbschiebungEiner der beiden mutmaßlichen Täter von Chemnitz hätte von Deutschland nach Bulgarien überführt werden sollen. Darüber waren sich beide Länder bereits einig. Einem Bericht zufolge wurde die Abschiebung aber nicht fristgerecht durchgeführt.31.08.2018
Rückholung von Gefährder Sami A.Bochum muss doch kein Zwangsgeld zahlenDer Islamist Sami A. wird zu Unrecht nach Tunesien abgeschoben. Die zuständige Stadt Bochum soll angesichts des Behördenversagens 10.000 Euro zahlen. Doch ein Gericht in Münster hebt die Zahlung wieder auf. Nun ist der Tunesier am Zug.28.08.2018
"Riesiger Bluff"Asylverfahren-Gesetz funktioniert nichtAufgrund der Flüchtlingskrise führt die Bundesregierung ein Gesetz zu schnelleren Asylverfahren ein. Zahlen zeigen nun, dass die Verfahren für Menschen aus sicheren Herkunftsländern dadurch nicht kürzer geworden sind. Die Linke befürchtet einen Qualitätsverlust.23.08.2018
Menschenrechtsverstöße in ChinaMinisterium stoppt Abschiebung von UigurenDie Uiguren, eine muslimische Minderheit, werden in China verfolgt. Deshalb dürfen sie erst einmal nicht mehr dorthin ausgewiesen werden. Für einen rechtswidrig aus Bayern abgeschobenen Uiguren kommt diese Regelung aber wahrscheinlich zu spät.23.08.2018
IS-Sympathisant aus der TürkeiGericht erklärt Abschiebung für rechtensSami A.s unrechtmäßige Abschiebung hat eine Debatte über Gewaltenteilung und den Umgang mit islamistischen Verdächtigen ausgelöst. Die Klage eines anderen abgeschobenen Gefährders weist das Verwaltungsgericht nun jedoch ab. Er muss in der Türkei bleiben.21.08.2018
"Wir konnten nichts tun"Innenministerium: Kein Fehler im Fall Sami A.Im Streit zwischen Behörden und Justiz um die Abschiebung des Islamisten Sami A. gerät auch Innenminister Seehofer unter Druck - doch eine Mitschuld an den rechtswidrigen Vorgängen sieht das Ministerium nicht. Man habe den Vorgang lediglich begleitet.17.08.2018
Fünf Fälle dieses Jahr Rechtswidrige Abschiebungen nehmen zuDie deutschen Behörden handeln bei Abschiebungen teilweise überstürzt. In diesem Jahr schicken sie fünf Menschen in ihre Heimatländer zurück, obwohl ihre Fälle noch nicht abgeschlossen sind. Nicht alle sind bisher wieder nach Deutschland zurückgekehrt. 17.08.2018