Auch Nawalny-Büros betroffenPutin baut Macht mit neuem Wahlgesetz ausRusslands Präsident Putin hat ein Gesetz unterzeichnet, das es ihm in Zukunft noch einfacher macht, politische Gegner aus dem Weg zu räumen. Kandidaten, die mit "extremistischen und terroristischen" Organisationen zusammenarbeiten, können nun von Wahlen ausgeschlossen werden. 04.06.2021
Plan der Putin-ParteiNawalny-Freunde dürfen nicht mehr antretenNawalny sitzt weiter im Straflager und auch seine Mitstreiter bekommen die russische Staatsmacht mehr und mehr zu spüren. Nun plant die Putin-Partei ihre politischen Aktivitäten noch weiter einzuschränken.21.05.2021
Zustand weitgehend normalNawalny erholt sich von HungerstreikDem Kremlkritiker Nawalny geht es nach dem Ende seines Hungerstreiks wieder besser. Das melden zumindest der Leiter der Strafvollzugsbehörde und seine Stiftung. Er könne ein paar Löffel Grütze essen, hatte Nawalny Anfang Mai mitgeteilt.20.05.2021
Kremlgegner seit Februar in HaftNawalny klagt gegen seine "Folter"Seit mehreren Monaten sitzt Kremlkritiker Alexej Nawalny nun bereits im Gefängnis. Die Bedingungen sind extrem streng, der 44-Jährige kritisiert seine Haft als Folter. Dagegen will er vorgehen. Derweil werden seine Mitarbeiter zunehmend politisch verfolgt - im September stehen Parlamentswahlen an. 19.05.2021
Aus Wald wieder rausgefundenVermisster Nawalny-Arzt taucht wieder aufZunächst kehrt Alexander Murachowski, der Kremlgegner Alexej Nawalny 2020 nach dem Giftanschlag behandelt hatte, von der Jagd nicht wieder zurück, viele Sicherheitskräfte suchen im Wald vergeblich nach dem Arzt. Sein Verschwinden sorgt in russischen Medien für großes Aufsehen. Nun ist Murachowski wieder da.10.05.2021
Umstrittene Diagnose gestelltFrüherer Nawalny-Arzt in Sibirien vermisstNachdem im vergangenen Jahr ein Giftanschlag auf ihn verübt wird, befindet sich Alexej Nawalny zunächst in einer sibirischen Klinik in Behandlung. Der damalige Chefarzt bescheinigt dem Kreml-Kritiker lediglich eine Stoffwechselstörung. Nun wird der Mann vermisst.09.05.2021
"Höhepunkt der Heuchelei"Amnesty nimmt Verdikt über Nawalny zurückAls Nawalny Hilfe braucht, lässt ihn Amnesty im Regen stehen. Weil sich der Putin-Gegner als junger Mann unkorrekt geäußert hat, erkennt man ihm den Status "politischer Gefangener" ab. Die Menschenrechtler sind dabei möglicherweise auf Moskauer Propaganda hereingefallen. Nun rudern sie zurück. 07.05.2021
Moskaus "bösartige Aktivitäten"G7 gehen mit China und Russland ins GerichtNach Jahren der Bedeutungslosigkeit schlagen die G7 ein neues Kapitel auf - und positionieren sich als Gegenpol zu autoritären Regimen. In der Abschlusserklärung verurteilen die sieben westlichen Staaten zwei Länder für ihre Verstöße gegen Menschenrechte.05.05.2021
Weiterer Schlag gegen NetzwerkNawalny-Büros als "extremistisch" eingestuftDie Mitstreiter von Alexej Nawalny hatten den Schritt bereits befürchtet: Moskau stuft die Regionalbüros des Kreml-Kritikers als "terroristische und extremistische" Organisation ein. Ein endgültiges Verbot ist damit nur noch eine Frage der Zeit. Auch ein Anwalt Nawalnys wird festgenommen. 30.04.2021
Haft für Teilen von Pussy-VideoNawalny-Getreuer als Rammstein-Fan verurteiltKurz nach Nawalnys erstem Auftritt seit seinem Hungerstreik verurteilt ein Gericht einen Mitstreiter des Kreml-Gegners wegen Verbreitung von Pornografie. Er hatte das Rammstein-Video "Pussy" geteilt. Amnesty International kommentiert, der Aktivist müsse sicher nicht wegen seines Musikgeschmacks für zwei Jahre in Haft. 30.04.2021