Bouteflika kehrt zurückAlgerier treten in GeneralstreikDer Protest gegen eine weitere Amtszeit von Algeriens Präsident Bouteflika will nicht abreißen. In mehreren Städten des Landes legen Menschen die Arbeit nieder. Nach einer medizinischen Behandlung im Ausland kehrt der altersschwache Staatschef in seine Heimat zurück.10.03.2019
Bei Protesten gegen StaatschefPlünderer verwüsten altes Museum in AlgierIn Algier kommt es am Rande von Massenprotesten zu Plünderungen in einem Museum. Dabei werden offenbar auch Dokumente und Aufzeichnungen zerstört. Das Kulturministerium spricht von einem "Verbrechen gegen unser geschichtliches Erbe".09.03.2019
Proteste weiten sich ausHunderte Festnahmen in AlgerienWährend Algeriens 82-jähriger Präsident in Genf im Krankenhaus liegt, weiten sich die Proteste in der Heimat immer weiter aus. Sicherheitskräfte setzen Tränengas ein und nehmen Hunderte Menschen fest.08.03.2019
Massenaufstand in AlgerienDie Machtübernahme der Geheimdienste drohtDie unaufhaltsam anwachsenden Massenproteste gegen Präsident Bouteflika drängen sein Regime zunehmend in die Defensive. Manche Beobachter befürchten eine Machtübernahme der Islamisten. Das ist jedoch kaum wahrscheinlich.08.03.2019Von Sofian Philip Naceur, Algier
Hunderte auf Algeriens StraßenProteste gegen Präsidenten reißen nicht abIn Algerien ist kein Ende der Proteste gegen die erneute Kandidatur des 82-jährigen Präsidenten in Sicht. Erneut kommt es in mehreren Städten zu Demonstrationen. Die Polizei verschärft indessen die Sicherheitsvorkehrungen.04.03.2019
"Marionette des Militärs"Algeriens Präsident krallt sich an die MachtAlgeriens Präsident sitzt nach einem Schlaganfall im Rollstuhl, doch von der Macht will er nicht lassen. Massenproteste in den Straßen hindern den greisen Dauerregenten nicht daran, für eine weitere Amtszeit zu kandidieren. Die Demonstranten halten Bouteflika für eine Marionette der Militärs.03.03.2019
Wie verhalten sich die Grünen?Bundesrat entscheidet über "sichere Herkunftsländer"Die Bundesregierung will die Maghreb-Staaten auf die Liste der "sicheren Herkunftsländer" setzen. Damit hätten die Menschen aus den nordafrikanischen Territorien in der Regel kein Recht auf Asyl. Ob dieser Plan umgesetzt wird, hängt von den Grünen ab.15.02.2019
Maghreb-Debatte im BundestagDie Grünen sind isoliert, aber mächtigDie Maghreb-Staaten und Georgien sind "sichere Herkunftsstaaten" urteilt der Bundestag. Doch weil Grüne und Linke das anders sehen, wird die überwältigende Mehrheit für den Gesetzesentwurf einfach verpuffen.18.01.2019Von Benjamin Konietzny
"Sichere" Maghreb-Staaten?Grüne und Linke blockieren GesetzesentwurfDie Bundesregierung möchte die sogenannten Maghreb-Staaten und Georgien als sichere Herkunftsstaaten einstufen, um Asylverfahren zu beschleunigen. Im Bundestag gibt es jedoch keine Einigung. Und so blockiert eine Partei das Vorhaben weiter im Bundesrat.08.11.2018
Wenn Identität geklärt istAlgerien will Flüchtlinge zurücknehmenBei ihrem Besuch in Algerien setzt Kanzlerin Merkel auf eine Stärkung der Zusammenarbeit in der Flüchtlingspolitik und bei der Rückführung abgelehnter Asylbewerber. Ministerpräsident Ouyahia verspricht prompt, "seine Kinder zurückzunehmen" - und nennt Zahlen.17.09.2018