Umerziehung oder Spracherwerb? China bezeichnet Uiguren-Lager als InternateVon Umerziehungslagern und Gefängnissen will er nichts wissen: Chinas Botschafter in der Türkei weist in einem Interview die Vorwürfe gegen die Uiguren-Lager zurück - und spricht dagegen von "Ausbildungszentren in der Art von Internaten". 14.12.2019
"Ausländische Agenten"Kreml erhöht Druck auf JournalistenDie russischen Behörden können einzelne Journalisten und Blogger künftig noch stärker überwachen. Präsident Putin setzt seine Unterschrift unter einen entsprechenden Gesetzesartikel. Menschenrechtsorganisationen sehen diesen Schritt mit großer Sorge.03.12.2019
Über 400 Tote bei AufständenIraks Premier bietet Rücktritt an Die heftigsten Proteste im Irak seit dem Sturz von Diktator Sadam Hussein zeigen Wirkung: Regierungschef Adel Abdel Mahdi will sein Amt aufgeben. Dafür ist auch der einflussreiche schiitische Geistliche Ali al-Sistani verantwortlich, der eine besondere Predigt hielt. 29.11.2019
Deutscher ist dennoch "entsetzt"Staatsanwalt fordert Steudtner-FreispruchSelbst die türkische Staatsanwaltschaft sieht keinen Grund mehr für die Verurteilung des deutschen Menschenrechtlers Steudtner. Der ist trotzdem "genervt und entsetzt" - denn einem seiner Mitangeklagten drohen bis zu 15 Jahre Haft.27.11.2019
Internet im Iran weiter gestörtUSA bestrafen Teheraner Minister für ZensurSeit dem Wochenende gehen bewaffnete Garden in vielen Städten des Iran gegen Demonstranten vor. Das Mullah-Regime lässt das Internet sperren. Nun erklären die Behörden, die Lage sei wieder unter Kontrolle. Die USA verhängen Sanktionen wegen der Zensur. 22.11.2019
"Scharfschützen feuern in Menge"Amnesty beklagt hundert Tote im IranNach mehrtägigen Protesten im Iran lässt das Mullah-Regime das Internet weiterhin abgeschaltet. Dennoch erreichen Amnesty International Berichte und Videos, die belegen, dass Scharfschützen mindestens hundert Demonstranten erschossen haben. Den festgenommenen Anführern droht die Todesstrafe. 19.11.2019
Kritik an Militär-KooperationAI: Ausbildungshilfe für China muss endenIm kommenden Jahr sollen elf chinesische Soldaten bei der Bundeswehr geschult werden, suggeriert ein internes Papier des Verteidigungsministeriums. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International fordert ein Ende der Zusammenarbeit. Die Lage in Hongkong erfordere ein klares Zeichen.17.11.2019
"Skrupellose Arbeitgeber" zuhaufAmnesty stellt Katar schlechtes Zeugnis ausWenn sich 2022 die Tore zu den WM-Stadien in Katar öffnen, können sich die Fußballfans sicher sein: Für diese Bauwerke mussten Arbeiter unter unwürdigen Bedingungen schuften. Und das, obwohl das Emirat Verbesserungen in Aussicht gestellt hat.19.09.2019
"Botschafter des Gewissens"Amnesty ehrt Greta und "Fridays for Future"Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International verleiht ihren wichtigsten Preis in diesem Jahr an die Klima-Aktivistin Greta Thunberg und die "Fridays for Future"-Bewegung. Mit ihrer "Beharrlichkeit" setzen sich beide für die Verteidigung der Menschenrechte ein, so die Begründung.17.09.2019
Schusswaffen sind allgegenwärtigAmnesty warnt US-Reisende Wer in die USA reist, sollte stets einen Notfallplan wegen der "omnipräsenten" Waffengewalt haben - so Amnesty International. Die Menschenrechtsorganisation spricht eine Reisewarnung für das Land aus. Ein ungewöhnlicher Schritt. 08.08.2019