Zentrale Botschaft geht unterFür Selenskyj war es kein so guter Tag in BerlinEigentlich will die Ukraine kurz vor dem Jahrestag des Einmarschs in die Ukraine vor zwei Jahren gute Nachrichten verbreiten: Trotz schwieriger Lage wachsen die Unterstützung und der Zusammenhalt mit Europa. Dann kommen Nachrichten aus Russland.16.02.2024Von Vivian Micks
Zwiespältiges BildIn der Ukraine erinnert man sich vor allem an Nawalnys Sandwich-ZitatEs wäre unfair, Alexej Nawalny einen russischen Imperialisten vom Schlage Putins zu nennen. Dennoch war sein Ruf in der Ukraine durchwachsen. Das hat mit einem Satz aus dem Jahr 2014 zu tun.16.02.2024Von Denis Trubetskoy, Kiew
Gutachten warnt vor Rosatom-DealRussischer Einstieg in Atom-Fabrik alarmiert ExpertenUm osteuropäische Kernkraftwerke unabhängig von Lieferungen aus Russland zu machen, soll eine niedersächsische Fabrik bei der Produktion einspringen. Dafür ist eine französisch-russische Kooperation geplant. Genau die könnte dem Einfluss aus Moskau aber Tür und Tor öffnen, warnt ein Gutachter. 16.02.2024
Ungebrochen bis zuletztMit Nawalny stirbt Putins berühmtester GefangenerAlexej Nawalny war Russlands bekanntester Oppositioneller. Weder ein Mordanschlag noch der Horror russischer Lagerhaft ließen den Mann, der gerne selbst Präsident Russlands geworden wäre, verstummen. Im Alter von 47 Jahren starb Nawalny in Haft.16.02.2024
Eine Art "Trostpflaster"Was die Sicherheitsgarantien für die Ukraine bedeutenBisher bleibt eine NATO-Beitritteinladung an die Ukraine aus. Stattdessen kündigen die G7-Staaten an, langfristige Sicherheitszusagen auszuhandeln. Großbritannien legt hier vor. Ein Treffen zwischen Präsident Selenskyj und Bundeskanzler Scholz dürfte entscheiden, inwiefern Deutschland nachlegt.16.02.2024
Enge militärische ZusammenarbeitScholz und Selenskyj unterzeichnen SicherheitsvereinbarungWie erwartet haben der ukrainische Präsident Selenskyj und Bundeskanzler Scholz in Berlin eine Sicherheitsvereinbarung unterzeichnet. Was diese genau beinhaltet, ist noch unklar. Selenskyj wird später nach Paris reisen und dort ein ähnliches Abkommen abschließen. 16.02.2024
"Unmenschliche Bedingungen"Der Fall von Awdijiwka rückt näherDie ukrainischen Truppen müssen sich in der Stadt Awdijiwka zurückziehen. Das Militär meldet, dass die Lage "schwierig, aber unter Kontrolle" sei. Es wird befürchtet, dass die Stadt zeitnah komplett in die Hände der Russen fallen könnte. 16.02.2024
Göring-Eckardt im Interview"Dieser Krieg ist auch für uns sehr gefährlich"Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt war von Montag bis Freitag in der Ukraine und in Moldau unterwegs, sie traf verwundete Soldaten und von Russland verschleppte Kinder. "Ich spüre die Sorge, im Stich gelassen zu werden", sagt sie im Interview mit ntv.de.16.02.2024
Renk-Managerin Susanne Wiegand"Die Bundeswehr bestellt nur in homöopathischen Dosen"Ist die Zeitenwende auch bei der Rüstungsindustrie angekommen? Zum Teil, sagt Renk-Chefin Susanne Wiegand. Die Branche werde heute anders wahrgenommen. Auch bei den staatlichen Aufträgen laufe einiges pragmatischer - aber Bestellungen gebe es weiterhin kaum.16.02.2024
Rund 80 Milliarden Euro AbstandEuropa überholt die USA bei Ukraine-HilfenSeit Kriegsbeginn wird die Ukraine von mehreren Ländern mit vielen Milliarden Euro unterstützt. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft zeigt nun, wie hoch die Hilfen bisher ausgefallen sind. Es macht sich vor allem ein großer Abstand zwischen EU und USA bemerkbar.16.02.2024