Milliardenvertrag geschlossenAtommüll kommt zurück nach DeutschlandDie deutschen AKW-Betreiber haben mehr als 5000 Tonnen Atommüll in Frankreich aufbereiten lassen. Ein kleiner Rest davon lagert noch in der Anlage in La Hague. Nun haben sich beide Seiten auf eine Rückführung verständigt.19.08.2021
"Meilenstein bei Ausstieg"Milliarden für AKW-Betreiber gebilligtJahrelang streiten vier Energiekonzern und der Bund um Kompensationsleistungen für das Abschalten der deutschen Atommeiler. Nun gibt der Bundestag dem Vertrag grünes Licht. Die Unternehmen erhalten einen Milliardenbetrag.10.06.2021
Zehn Jahre nach FukushimaJapan versucht zu vergessenZehn Jahre ist es her, dass Erdbeben und Tsunami im Atomkraftwerk Fukushima einen Super-GAU verursachen. Zum Jahrestag betont Japan, die Lage in der Atomruine sei unter Kontrolle. Doch Kritiker sehen weiterhin viele Probleme.11.03.2021
Rechtsstreit um AtomausstiegBund zahlt Milliarden an EnergiekonzerneDass der Atomausstieg für den Bund teuer wird, ist seit Längerem klar - unklar war bisher, wie teuer. Nun einigen sich Regierung und Energieversorger auf einen konkreten Betrag. Für entgangene Gewinne und verlorene Investitionen fließen mehr als zwei Milliarden Euro Entschädigung.05.03.2021
Keine Tsunami-GefahrSchweres Erdbeben schreckt Fukushima aufIm März 2011 trifft ein Beben die Region Fukushima, das zumindest politisch bis nach Deutschland reicht. Tausende sterben, es kommt zu einer Atomkatastrophe. Ziemlich genau zehn Jahre später erzittert die Erde wieder, aber ein Tsunami bleibt aus. Dennoch werden üble Erinnerungen wach.13.02.2021
Karlsruhe gibt Vattenfall rechtAusgleich für Atomkonzerne muss neu geregelt werdenWegen des beschleunigten Atomausstiegs haben einige Kraftwerksbetreiber Anspruch auf Entschädigung. Doch die dafür formulierte Gesetzesänderung ist nach Ansicht der Verfassungsrichter in Karlsruhe teilweise "unzumutbar". Die Ausgleichszahlungen müssen nun noch einmal verhandelt werden.12.11.2020
Wohin mit dem Atommüll?Deutschlands langer Weg zum EndlagerAuf ihrer Suche nach einem Standort für ein Atommüll-Endlager hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung ihren ersten "Zwischenbericht" vorgestellt. 54 Prozent Deutschlands sind noch im Rennen. Darunter der Berliner Stadtrand, der Salzstock Gorleben aber nicht mehr.03.10.2020Von Kevin Schulte
Reaktor Nummer eins abgeschaltetPannen-AKW Fessenheim geht vom NetzDas französische Atomkraftwerk Fessenheim liegt in unmittelbarer Nähe zur deutschen Grenze. Immer wieder kommt es dort zu technischen Störungen. Nach jahrelangem Druck aus Berlin beginnt nun die Abschaltung des ersten Reaktors. Mitarbeiter des AKW kündigen Widerstand an.22.02.2020
Wieder was gelerntBesuch im ersten Atom-Endlager der WeltIn Deutschland können wir unseren Atommüll frühestens 2050 in ein Endlager bringen, weil die Suche nach einem geeigneten Standort gerade erst begonnen hat. In Finnland ist das weltweit erste Lager für hochradioaktiven Abfall dagegen schon fast fertig. 31.01.2020
Wieder was gelerntWo landet unser Atommüll?Deutschland macht Ende 2022 Schluss mit Atomkraft. Zuletzt ist das AKW Philippsburg 2 vom Netz gegangen. Damit bleiben nur noch sechs Kernreaktoren übrig, die aber auch innerhalb der kommenden Jahre abgeschaltet werden. Doch die entscheidende Frage bleibt: Wohin mit dem strahlenden Müll? 15.01.2020