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Wieder was gelernt Besuch im ersten Atom-Endlager der Welt

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(Foto: imago/ZUMA Press)

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Die Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll in Deutschland ist kompliziert und vor allem langwierig. Die Bundesgesellschaft für Endlagerung rechnet damit, dass erst 2031 feststeht, wo das Lager gebaut werden soll. Diese Frage hat Finnland längst beantwortet, das Endlager Olkiluoto auf einer Halbinsel im Westen des Landes ist sogar schon fast fertig. Der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies (SPD) war vor ein paar Monaten vor Ort und wir haben ihn gefragt, wie es dort war.

Darum geht's in dieser Folge von "Wieder was gelernt". Lesen Sie hier einen kurzen Auszug.

Das Endlager lässt sich am besten als ein Tunnelsystem vorstellen mit kilometerlangen Gängen und Schächten, die bis zu 450 Meter tief in die Erde reichen und nach Fertigstellung Platz für bis zu 6.500 Tonnen Atommüll bieten sollen. Aktuell produziert Finnland etwa 100 Tonnen jährlich. Und im Gegensatz zu Deutschland will Finnland auch in Zukunft auf Atomkraft setzen. Olaf Lies war deshalb auch von der Größe des Geländes beeindruckt:

"Die Finnen bauen ein Endlager für den Atommüll, der schon da ist, als auch für den Müll, der in den nächsten Jahrzehnten anfällt. Das Bergwerk ist schon beeindruckend, aber man ist da auch in einem Umfeld, wo rundherum auch noch zwei in Betrieb befindliche Kernkraftwerke sind. Dort ist auch ein großer Bereich, wo die Brennelemente zunächst gelagert werden, damit sie abklingen und nicht mehr die wärmeentwickelnde Wirkung haben."

Die finnische Regierung sagt, dass der Atommüll in Olkiluoto mindestens 100.000 Jahre sicher verwahrt werden kann. Wie das garantiert werden soll, hören Sie im Podcast.

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"Wieder was gelernt" ist ein Podcast für Neugierige: Wie funktionieren Fake News? Ist Kaffee vom Aussterben bedroht? Welche Psychotricks lauern beim Onlineshopping? Hören Sie rein und werden Sie dreimal die Woche ein bisschen schlauer.

Quelle: ntv.de, sks