Botschafter plötzlich verstorbenMaas: Heckers Tod nicht in Verbindung mit DienstKurz nach seinem Amtsantritt in China verstirbt der deutsche Botschafter Jan Hecker unerwartet in Peking. Der 54-Jährige galt als enger Vertrauter von Kanzlerin Merkel. Außenminister Maas zufolge steht der Todesfall in keinem Zusammenhang zu Heckers dienstlicher Tätigkeit.06.09.2021
Ausreise auch über LandwegMaas: Noch Zehntausende sollen nach DeutschlandNach dem Abzug der Bundeswehr aus Kabul lotet Außenminister Maas Möglichkeiten für die Ausreise der noch im Land ausharrenden Menschen aus. Eine Variante wäre der Weg über die grüne Grenzen. Eine andere die Aufnahme der zivilen Luftfahrt.29.08.2021
Vorwürfe von privater InitiativeAuswärtiges Amt soll Rettungsmission blockiert habenMit großem Aufwand organisiert eine Hilfsinitiative eine Rettungsmission in Kabul. Ein Charterflugzeug soll Hunderte Menschen ausfliegen, doch am Ende sind es nur gut ein Dutzend. Die Organisatoren geben der Bundesregierung die Schuld daran. Die weist die Vorwürfe zurück.29.08.2021
Gefälschte Mails zu TreffpunktenTausende stehen auf deutscher AusreiselisteDie Luftbrücke der Bundeswehr in Kabul gibt es nicht mehr. Zurück bleiben Tausende Ortskräfte und 300 Deutsche. Das Auswärtige Amt kündigt an, sie dabei zu unterstützen, einen Weg raus auf Afghanistan zu finden. Allerdings kursieren gefälschte Mails mit fingierten Treffpunkten.27.08.2021
Familie sitzt noch in Kabul festGericht spricht Ortskraft Recht auf Visum zuÖffentlich betont die Bundesregierung, dass die strikten Anerkennungsregeln für Ortskräfte gelockert worden sind. Doch das Außenministerium versagt einem früheren Mitarbeiter des Bundesentwicklungsministeriums ein Visum. Im Eilverfahren spricht ihm das Berliner Verwaltungsgericht das Einreiserecht zu. 25.08.2021
"Nach Truppenabzug zivile Flüge"Taliban versprechen Ortskräften die AusreiseDie Bundesregierung ist massiv unter Druck, weil Tausende afghanische Helfer in Kabul festsitzen. Nun versprechen die Taliban dem Chefdiplomaten des Auswärtigen Amtes, dass nach dem Abzug aller Truppen zivile Flüge für Ortskräfte möglich sein werden. Doch Zweifel sind angebracht. 25.08.2021
Deutlich mehr als gedachtÜber 200 Deutsche sind noch in KabulEtwa doppelt so viele deutsche Staatsbürger wie zunächst angenommen befinden sich noch in Kabul. Das Auswärtige Amt spricht von rund 200 Personen. Darüber hinaus kommen noch Tausende weitere Menschen für eine Evakuierung infrage. 25.08.2021
Diplomaten reden mit TalibanMerkel rechnet mit "einigen Tagen" Luftbrücke Nach Berichten, dass der Einsatz der Bundeswehr in Kabul schon heute enden könnte, macht die Bundeskanzlerin ein etwas längeres Zeitfenster auf. "In einigen Tagen" würden die Evakuierungsflüge für Ortskräfte enden, erklärt Merkel dem Bundestag. Das Auswärtige Amt verhandelt mit den Taliban für die Zeit danach. 25.08.2021
Grotian über Ortskräfte-Umgang"Fiasko und Desaster unvorstellbaren Ausmaßes"Das Partnerschaftsnetzwerk afghanische Ortskräfte fordert ein Ende bürokratischer Hürden, damit wirklich alle für Deutschland tätig gewesenen Ortskräfte aus Afghanistan rauskommen. Der Bundesregierung macht der Vereinsvorsitzende Grotian schwere Vorwürfe.24.08.2021Von Sebastian Huld
"Trage politische Verantwortung"AKK und Maas schließen Konsequenzen nicht ausSeit einer Woche fliegt die Bundeswehr Menschen aus Kabul in Sicherheit. Es ist der Versuch, die Folgen einer dramatischen Fehleinschätzung der Lage im Land zu mildern. Die ersten beiden Minister kündigen nun an, nach dem Ende des Einsatzes auch ihre eigene Rolle zu hinterfragen.23.08.2021