Etwas jünger, etwas weiblicherSpringer baut Vorstand umAxel Springer richtet nach dem Kauf von "Politico" seinen Fokus verstärkt auf die USA. Ein Mitglied der Führungsetage soll dort künftig präsent sein. Zudem strukturiert sich der Vorstand des Berliner Medienhauses neu - und wird wieder größer. 10.04.2022
Reichelt und der "Woke-Wahnsinn"Ex-"Bild"-Chefredakteur plant FernsehsenderJulian Reichelt sieht sich nach seinem Ende bei der "Bild"-Zeitung als Opfer eines "total entfesselten Woke-Wahnsinns" und einer "persönlich motivierten Schmutzkampagne". Nun hat er neue Pläne: Er will reichweitenstarkes Fernsehen machen. Bei "Bild" hatte er schon deren TV-Marke mit aufgebaut.24.02.2022
Bericht zu Klinik-ÜberlastungenLauterbach greift "Bild"-Zeitung frontal anIm Januar entschuldigt sich "Bild"-Chef Boie für die Corona-Berichterstattung seines Blattes. Besserung gibt es aber offenbar keine: Gesundheitsminister Lauterbach seziert in einem Interview manipulative Taktiken beim Thema Auslastung der Intensivstationen. Diesmal weist Springer alle Vorwürfe zurück. 18.02.2022
Reichelt und der MachtmissbrauchNeue Vorwürfe gegen den Springer-KonzernDer Fall von Ex-"Bild"-Redakteur Reichelt sorgt auch im Ausland für Schlagzeilen. Laut einem Bericht der "Financial Times" soll der Springer-Konzern mehr von den Vorwürfen gegen Reichelt gewusst haben. Ein Sprecher von Springer beklagt ein "irreführendes Bild", das der Artikel zeichne.08.02.2022
Liebesbeziehung offenlegen?Springer bringt Post-Reichelt-VorschriftenZwei Monate nach dem Rauswurf von Julian Reichelt als "Bild"-Chef verschärft der Medienkonzern Axel Springer seinen Verhaltenskodex. Es geht um persönliche Beziehungen am Arbeitsplatz und offenbar darum, wann diese offenzulegen sind, um Machtmissbrauch wie unter Reichelt zu vermeiden.13.12.2021
Ex-Chef: "Bild" war Reichelt"Rausgeworfen, weil ich einen Menschen liebe""Nicht Julian Reichelt ist 'Bild', sondern: 'Bild' war Julian Reichelt." Vor zwei Monaten wird Julian Reichelt als "Bild"-Chef gefeuert. Die Vorwürfe des Machtmissbrauchs und zahlreicher Affären gegen ihn wiegen schwer. In einem Interview äußert er sich ausführlich und spricht von "Ideologien" in Redaktionen.08.12.2021
Trotz strittigem DDR-Vergleich Döpfner bleibt Cheflobbyist der VerlegerEx-Bild-Chef Reichelt sei der "einzige Journalist in Deutschland", der "gegen den neuen DDR-Obrigkeitsstaat" aufbegehre. Diese Worte in einer Textnachricht von Springer-Chef Döpfner lösen Empörung aus. Der Verband der Zeitungsverleger will sich jedoch nicht von ihm als Präsidenten trennen.24.11.2021
Lehren aus Causa ReicheltSpringer will Klarheit über Angestellten-BeziehungenNach der Entlassung von "Bild"-Chefredakteur Reichelt wegen Machtmissbrauchs will der Springer Verlag ähnliche Fälle unterbinden. Die Angestellten des Konzerns sollen nun Auskunft über Liebesbeziehungen zu Kolleginnen und Kollegen geben und einen neuen Verhaltenskodex akzeptieren.09.11.2021
Nach Kritik an SMSDöpfner entschuldigt sich bei VerlagenDie Recherchen von "New York Times" und dem Investigativ-Team der Ippen-Mediengruppe bringen nicht nur den "Bild"-Chefredakteur zu Fall. Auch Springer-Chef Döpfner sorgt mit einer Äußerung in einer privaten SMS für Unmut in deutschen Medienhäusern - in einem Schreiben bittet er jetzt um Entschuldigung.24.10.2021
"War natürlich schärfste Ironie"Döpfner bedauert DDR-VergleichEine Chat-Nachricht von Springer-Chef Döpfner sorgt für Schlagzeilen. Darin bezeichnet der Verlagsboss einen Großteil der deutschen Journalisten als "Propaganda Assistenten". Nach vielfacher Kritik rudert Döpfner nun zurück und erklärt sich in einer Ansprache an seine Mitarbeiter. 22.10.2021