Bericht zum Fall ReicheltSpringer schickte Betroffener DrohschreibenDer Skandal um den Ex-"Bild"-Chefredakteur Reichelt zieht weitere Kreise. Laut einem Medienbericht hat der Springer-Verlag versucht, brisante Details des Falls geheim zu halten. Demnach bekam eine betroffene Frau kurz vor der Veröffentlichung des "New York Times"-Berichtes Post von dem Medienunternehmen - mit einer Drohung.22.10.2021
Wieduwilts Woche"TheRepublic": Den neuen Konservativen fehlt die SeeleDer Konservatismus steckt in einer Krise. Die CDU hat Wertebewahrung mit Verharrung verwechselt und ist implodiert. Die Union müsste jetzt eigentlich gemeinsam Wegmarken setzen, sich neu entwerfen. Doch das geht nicht: Alte Männer krallen sich an ihre Ämter - und geistig frühalte Männer hängen Poster toter alter Herren auf.22.10.2021Eine Kolumne von Hendrik Wieduwilt
"Hinterher ist man immer klüger"Döpfner äußert sich zu Reichelts RauswurfWarum musste Julian Reichelt den "Bild"-Chefposten nicht schon früher räumen? Eine Kritik, der sich Springer-Chef Mathias Döpfner nun ausgesetzt sieht. In einem siebenminütigen Video verteidigt er das Konzernvorgehen. So soll eine Diffamierungskampagne gegen Reichelt eine Rolle gespielt haben.20.10.2021Von Yuki Schubert
DDR und Propaganda-AssistentenMathias Döpfner sollte schnell für Klarheit sorgenDass der Springer-Chef plötzlich zum Anti-Demokraten mutiert ist, steht nicht zu befürchten. Doch seine Chat-Nachrichten lassen die Öffentlichkeit etwas ratlos zurück. Umso wichtiger ist es, dass Döpfner die Irritationen schnell auflöst. 20.10.2021Ein Kommentar von Tilman Aretz
Größter Deal in FirmengeschichteSpringer schließt Kauf von Politico abDer Konzern Axel Springer steht wegen des Ex-"Bild"-Chefs Reichelt massiv in der Kritik. Die Schlagzeilen schafften es bis in die USA. Trotzdem gelang es dem Verlag nun, die größte Übernahme der Firmengeschichte abzuschließen: Die US-Mediengruppe Politico weht ab sofort unter Springer-Flagge. 19.10.2021
Neue Details im Fall ReicheltWie der Ex-"Bild"-Chef seine Macht ausnutzteMachtmissbrauch, Affären, toxische Unternehmensführung: Die Vorwürfe gegen Ex-"Bild"-Chef Reichelt sind nicht neu. Doch investigative Recherchen bringen jetzt neue Details ans Licht, welche die Frage aufwerfen: Wie konnte sich Reichelt so lange halten? Ein Schutzengel kam von ganz oben.19.10.2021Von Hedviga Nyarsik
Gefeuerter "Bild"-ChefredakteurVeröffentlicht Ippen Reichelt-Recherche doch noch?Als es darum geht, brisante Recherchen über Julian Reichelt zu publizieren, stellt sich Verleger Dirk Ippen quer. Andere Medien springen in die Bresche. Die Folgen für den "Bild"-Chefredakteur sind bekannt. Nun könnte die Ippen-Mediengruppe doch noch nachlegen.19.10.2021
"Nach neuen Erkenntnissen"Axel Springer trennt sich von "Bild"-Chef ReicheltDie Vorwürfe gegen Julian Reichelt drehen sich um Beziehungen zu Mitarbeiterinnen und einen angeblichen Machtmissbrauch in diesem Zusammenhang. Nach einer internen Untersuchung bleibt Reichelt zunächst auf seinem Posten. Nun wendet sich das Blatt.18.10.2021
Reporter "schockiert"Verlag stoppt Recherchen über "Bild"-ChefEine deutsche Mediengruppe verhindert die Veröffentlichung eines Berichts über "Bild"-Chefredakteur Julian Reichelt. In dem Artikel sollten "Missstände und Machtmissbrauch im Hause Axel Springer" offengelegt werden. Bekannt wird dies, weil die "New York Times" darüber berichtet.18.10.2021Von Hubertus Volmer
Rekordsumme für "Politico" Springer kauft US-NachrichtenunternehmenNachdem der Springer schon länger Anteile an dem amerikanischen Unternehmen hielt, übernimmt der Konzern das amerikanische Medienunternehmen "Politico" nun komplett. Über die Übernahmesumme machte der Konzern keine Angabe, doch Branchenkenner halten sie für rekordverdächtig. 26.08.2021