14.06.2004 10:56 Uhr Schröder setzt Reformen fort Forderungen nach Rücktritt

Bundeskanzler Schröder hat seine politische Zukunft mit der Fortsetzung der Reformpolitik verknüpft. Zur weiteren Umsetzung der "Agenda 2010" gebe es keine Alternative. Das schlechte Abschneiden der SPD bei den Wahlen tue auch ihm weh. Es sei bedauerlich, dass es noch keine ausreichende Zustimmung für die Reformen gebe. Die Chefs von CSU und FDP, Stoiber und Westerwelle, forderten unterdessen Schröder zum Rücktritt auf. Die Regierung habe das Vertrauen verloren, sagte Stoiber. Rot-Grün habe abgewirtschaftet, erklärte Westerwelle.