Minister hat "noch viel zu tun"Pistorius hält deutlich höhere Verteidigungsausgaben für notwendigErstmals seit mehreren Jahren hat Deutschland das Zwei-Prozent-Ziel der NATO erfüllt. Verteidigungsminister Pistorius erachtet dies aber als zu wenig. Er fordert höhere Ausgaben zum Schutz des Landes - und eine langfristigere Denkweise unter seinen Kollegen im Bundestag.18.01.2025
Auch London ist nicht überzeugtScholz und Pistorius lehnen Trumps Fünf-Prozent-Ziel klar abRussland bedroht Europa, doch Forderungen des designierten US-Präsidenten nach einer massiven Erhöhung der Verteidigungsausgaben will Deutschland nicht nachkommen. Großbritannien sieht in dem Vorstoß des Republikaners vor allem Rhetorik. 09.01.2025
Wehretat soll aber wachsenHabeck nennt Trumps NATO-Forderung "unrealistisch"Der designierte US-Präsident sorgt bereits vor seiner Amtszeit für Aufsehen. Trump fordert mehr als die Verdopplung der Verteidigungsausgaben der NATO-Staaten. Die Erhöhung auf fünf Prozent hätte fatale Folgen für den Bundeshaushalt. Kanzlerkandidat Habeck will erhöhen, aber deutlich moderater.09.01.2025
200 Milliarden pro JahrWas Trumps 5-Prozent-Ziel für Deutschland bedeuten würdeSelbst die USA sind weit von Trumps NATO-Wünschen entfernt, fünf Prozent des BIP für die Verteidigung auszugeben. Hierzulande ist der Haushalt des Arbeitsministeriums, mit dem Rente und Bürgergeld abgedeckt werden, der höchste. Würde Deutschland Trumps Wünschen nachgehen, würde sich das mit deutlichem Abstand ändern.08.01.2025
"Können sich alle leisten"Trump fordert von NATO-Staaten fünf Prozent für VerteidigungNoch ist er nicht im Amt, aber seine Forderungen haben es bereits in sich: Donald Trump will, dass die NATO-Mitglieder ihre Verteidigungsausgaben massiv erhöhen. Fünf Prozent der Wirtschaftsleistung soll jeder Staat investieren.07.01.2025
Zerrieben zwischen Großmächten?Das droht Europa 2025 mit Trump, Putin und XiDie Europäer müssen mit einer geopolitischen Eskalationsspirale rechnen. Der künftige US-Präsident könnte sie im Stich lassen, während Russlands Präsident Putin und sein chinesischer Amtskollege Xi Jinping mit den Säbeln rasseln. Es könnte aber auch alles ganz anders kommen.30.12.2024Eine Analyse von Lea Verstl
Forderung nach klarer AnspracheOberst: Auch auf Deutschland kann wieder geschossen werden2014 wird Bundeswehr-Oberst Schneider als OSZE-Beobachter in der Ukraine von russlandfreundlichen Separatisten entführt. Jetzt warnt er deutlich vor Russlands Gefahr. Der Landeskommando-Chef fordert neue Schutzräume und dass mit der Bevölkerung gesprochen wird, "wie mit Erwachsenen".29.12.2024
Hoffnung auf RegierungswechselMelnyk verlangt 20 Milliarden Euro pro Jahr für die UkraineDas Selbstlob von Kanzler Scholz zu den deutschen Waffenhilfen für die Ukraine will Kiews Ex-Botschafter nicht gelten lassen. Der Etat sinke ab 2025 kontinuierlich. Daher setzt Melnyk auf einen Kurswechsel der nächsten Bundesregierung. 28.12.2024
Irrlichternder ParteichefDie AfD ist in Wahrheit die Alternative für RusslandDie jüngsten Aussagen ihres Vorsitzenden zum außenpolitischen Kurs der AfD sind in jeder Hinsicht ein Offenbarungseid. Nun wissen wir: Die Partei ist noch übler als ihr Ruf. Sie will, dass sich Deutschland Russland unterwirft. Die Putin-Hörigkeit von Tino Chrupalla hat mit Patriotismus nichts zu tun – sie grenzt an Landesverrat.17.12.2024Ein Kommentar von Thomas Schmoll
Finanzierung der BundeswehrMerz ist für "Kassensturz" und gegen neues SondervermögenEinige EU-Staaten erwägen, für Rüstungsfinanzierung eine europäische Lösung zu finden. CDU-Kanzlerkandidat Merz hält das für sinnvoll, zumindest grundsätzlich. Ein neues Sondervermögen für die Bundeswehr lehnt er dagegen kategorisch ab.11.12.2024