DIW fürchtet Pleite-TsunamiPandemie kostet Deutschland 391 Milliarden EuroMehr als 200 Milliarden Euro hat die deutsche Volkswirtschaft durch die Corona-Pandemie bereits verloren. Bis März wird es fast doppelt so viel sein, hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) berechnet. Wird der Lockdown dann nicht aufgehoben, drohen katastrophale Folgen, die Jahre anhalten könnten. 27.12.2020
Mit hartem Corona-LockdownRisiken für Wirtschaft steigen enormDie deutsche Wirtschaft kommt nach dem Absturz in der Corona-Krise zunächst kräftiger in Schwung als angenommen. Doch die gestiegenen Exporte und eine bessere Kauflaune stehen wieder auf der Kippe. Einige Ökonomen warnen sogar, Deutschland müsse sich auf eine zweite Rezession einstellen.14.12.2020Von Juliane Kipper
Wachstum 2021 geringerEZB-Prognose löst sich in zweiter Welle aufDie zweite Corona-Welle hat weite Teile Europas mit voller Wucht erfasst. Und Besserung ist kaum in Sicht. Für die EZB sind damit ihre Wachstumsannahmen für das nächste Jahr nicht mehr haltbar. Dagegen ist das DIW für Deutschland äußerst optimistisch - doch die Zuversicht steht auf wackeligen Beinen.10.12.2020
DIW-Forscher untersuchen EffektCorona-Konjunkturpaket zeigt schon WirkungSenkung der Mehrwertsteuer, Hilfen für Kommunen, Zuschüsse für Familien: Im Sommer einigt sich die GroKo auf ein Milliarden-Paket zur Abfederung der Folgen der Krise. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat untersucht, ob es wirkt - und wenn ja, wie lange.08.12.2020
DIW macht VerlustrechnungTeil-Lockdown kostet 19 Milliarden EuroVor allem Gastronomie und Hotelgewerbe leiden, aber auch der Kulturbereich, Handel und Industrie werden im kommenden Teil-Lockdown Verluste hinnehmen müssen. Das DIW hat diese ermittelt und kommt auf mehr als 19 Milliarden Euro - und neue Arbeitslose.01.11.2020
Herbstgutachten für WirtschaftInstitute: Einbruch stärker als erwartetDie deutsche Wirtschaft leidet stärker an der Corona-Krise als bisher angenommen. Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute korrigierten ihre bisherige Vorhersage nach unten.14.10.2020
Marcel Fratzscher im Interview"Der Neoliberalismus wird zurückgedrängt"Die Corona-Pandemie hat die Weltwirtschaft erschüttert und birgt die Gefahr, Gesellschaften tief zu spalten. Marcel Fratzscher ist mit Blick auf Deutschland dennoch optimistisch. "Solidarität und Gemeinschaftssinn helfen uns, diese Pandemie zu überstehen", sagt der Top-Ökonom im Gespräch mit ntv.de.12.10.2020
Energiepreise gestiegenDeutsche heizen weniger, zahlen aber mehrIm vergangenen Jahr steigen die durchschnittlichen Heizkosten um 2,4 Prozent. Das bekommen die Haushalte in Deutschland zu spüren. Dabei muss insgesamt weniger geheizt werden - das hat größtenteils nichts mit einer besseren Gebäudedämmung zu tun.30.09.2020
"Staat kann nicht alles besser"DIW-Chef fordert Teilprivatisierung des BERIm Hinblick auf die pannenreiche Bauzeit des BER schlägt der Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung vor, dass sich private Unternehmen künftig am neuen Hauptstadtflughafen beteiligen. Dies könne die Attraktivität des Standorts deutlich erhöhen. Doch Investoren müssten erst mal gefunden werden.29.09.2020
Optimistischer als im SommerDIW-Ökonomen sehen HoffnungsschimmerDie Corona-Rezession in Deutschland fällt den DIW-Ökonomen zufolge deutlich milder aus als befürchtet. Die Produktion erhole sich und Exporte zögen teilweise wieder an. Eine zweite Infektionswelle könnte allerdings auf den Immobilienmarkt durchschlagen, weil Geringverdiener Einbußen hinnehmen müssen.10.09.2020