Minister stellt "Osterpaket" vorHabecks Plan: Strom bis 2035 fast komplett aus ErneuerbarenWirtschaftsminister Habecks ambitionierte Idee: Binnen 13 Jahren soll der Strom in Deutschland fast vollständig aus erneuerbaren Quellen gewonnen werden. Es soll mehr Druck bei Windenergie, an Land und auf See, und bei der Solarenergie geben. Kommunen sollen beteiligt werden und Netze schneller stehen.06.04.2022
Habeck präsentiert "Osterpaket"Ausbau der Erneuerbaren soll deutlich schneller gehenIm Jahr 2021 deckt Deutschland 42 Prozent des Strombedarfs über erneuerbare Energien. Bis 2035 sollen es 100 Prozent sein - aus Klimaschutzgründen, aber auch, um sich aus potentiell riskanten Abhängigkeiten zu befreien. Mit dem 500 Seiten dicken "Energiesofortmaßnahmenpaket" legt Klimaschutzminister Habeck die größte energiepolitische Novelle seit Jahrzehnten vor. 06.04.2022
Zu Drehfunkfeuern und RadarenHabeck und Wissing kippen Abstandsregel für WindkraftWirtschaftsminister Habeck und Verkehrsminister Wissing einigen sich auf geringere Abstände von Windanlagen zu Drehfunkfeuern und Wetterradaren. Was zunächst nur technisch klingt, soll gut 1000 weitere Windanlagen mit einer Leistung von fünf Gigawatt ermöglichen, so Habeck. 05.04.2022
Rückkehr der Solarindustrie?"Ohne China ist die Energiewende gestorben"In den 2000er Jahren ist Deutschland das Mekka der Solarindustrie. 20 Jahre später sitzt der Großteil der Branche in China, und die deutsche Energieversorgung hängt vom Wohlwollen des russischen Präsidenten ab. Ein Solar-Experte macht dafür unter anderem die Metallindustrie verantwortlich.31.03.2022
Maßnahmen gegen RusslandWirtschaftsweise: Energieembargo probates MittelÖl und Gas aus Russland sind über Jahrzehnte essenzielle Energieträger für Deutschland. Durch den Ukraine-Krieg will die Bundesregierung die Abhängigkeit reduzieren. Die Wirtschaftsweisen halten ein Energieembargo für ein probates Mittel, um Europa mehr Sicherheit zu geben.31.03.2022
Australien-Deal schafft "Brücke"Eon will mit Wasserstoff weg von Putins GasGrüner Wasserstoff gilt als wichtiger Baustein für die Energiewende in Deutschland. Nun schließt sich Eon mit der australischen Firma FFI zusammen, um den Weg für eine groß angelegte Einfuhr nach Europa zu ebnen. Das soll auch die Abhängigkeit von Russland verringern.29.03.2022
Hohe Kosten belastenNordex wartet weiter auf GewinnDer Windanlagenbauer Nordex will in diesem Jahr deutlich mehr umsetzen. Doch weil die Produktionskosten steigen, wird es nicht reichen, um Geld zu verdienen. In den kommenden Jahren soll die Effektivität erheblich zulegen.29.03.2022
Keine "schmutzigen Deals"Baerbock will "wertegeleitete Energiepolitik"Beim "Berlin Energy Transition Dialogue" macht sich Baerbock für erneuerbare Energien stark. Dabei dürften die sozialen Fragen aber nicht außer Acht gelassen werden, bekräftigt die Außenministerin und erinnert an ein Versprechen an ärmere Staaten. Auch Habeck warnt vor unüberlegten Entscheidungen.29.03.2022
Windkraft hebt dank Stürmen abWetter beflügelt Erneuerbare im ersten QuartalIn Deutschland wird in den ersten drei Monaten des Jahres deutlich mehr Strom aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt. Grund dafür sind gute Wetterbedingungen, auch die Winterstürme helfen. Allerdings verlaufe der Ausbau von Photovoltaik, Wind- und Wasserkraft viel zu langsam, klagen Verbände. 28.03.2022
Anne Spiegel im "ntv Frühstart""Entlastungen müssen bei Menschen ankommen"Die Regierung einigt sich bei den aktuellen Energiepreisen auf eine Entlastung für die Bürger. Über die Art und Weise wurde allerdings lange gestritten. Bundesfamilienministerin Anne Spiegel betont im "ntv Frühstart", dass das Entlastungspaket nicht die Pläne zum Ausbau der erneuerbaren Energien verhindern dürfe.24.03.2022