CDU stützt Merkel-Macron-PlanDeutschland will nicht Dominator seinBundeskanzlerin Merkel rückt in ihrem mit Präsident Macron gefassten Plan zur Wiederbelebung der EU von Prinzipien ab. Das findet in der CDU dennoch Zustimmung. Die neue Großzügigkeit gegenüber dem Corona-gebeutelten Süden ist auch der Furcht vor dem Bild vom hässlichen Deutschen geschuldet.28.05.2020Von Sebastian Huld
Vorschlag ist eine "Provokation"Röttgen geht die "Sparsamen Vier" anDie EU braucht nach der Corona-Krise ein Wiederaufbauprogramm. Da scheinen sich alle einig. Anders als Merkel und Macron wollen die "Sparsamen Vier" um Österreichs Kanzler Kurz aber Gelder nur in Form von Krediten verteilen. Röttgen hält das für geradezu gefährlich.26.05.2020
CDU-Vorsitzende AKK im Interview"Im Bruch durch Corona liegen auch Chancen"Die CDU-Vorsitzende Kramp-Karrenbauer wirbt dafür, die Wirtschaft durch finanzielle und bürokratische Entlastungen aus der Krise zu führen. Im Interview mit ntv.de preist AKK den "Merkel-Macron-Plan" als "klugen Vorschlag", den ihre Partei unterstützen solle.24.05.2020
"Die sparsamen Vier"Merkel-Macron-Gegner zeigen Alternative aufBundeskanzlerin Merkel und Präsident Macron wollen, dass die EU 500 Milliarden Euro Schulden aufnimmt und damit die Folgen der Coronakrise bekämpft. Den "Sparsamen Vier" um Österreichs Kanzler Kurz geht das zu weit. Sie werfen nun ihren Gegenentwurf in den Ring.23.05.2020
"Einmalige Kraftanstrengung"Berlin und Paris stellen Aufbauplan vorDie EU will die Wirtschaft der Mitgliedstaaten wieder anschieben. Kernstück ist ein sogenanntes Recovery Programm. Deutschland und Frankreich machen dazu nun einen milliardenschweren Vorschlag. Er soll auch die Einheit der EU bewahren.18.05.2020
"Deutlich mehr Finanzmittel"Berlin will mehr nach Brüssel überweisenDie EU ringt um einen Haushalt sowie um Hilfen zur Belebung der Wirtschaft in der Krise. Ungelöst ist das Thema Corona-Bonds. Eine schnelle Lösung zeichnet sich nicht ab. Sicher ist nur: Deutschland wird künftig mehr Geld für die EU ausgeben.22.04.2020
7,25 Prozent des BIPBund erwartet deutliches HaushaltsdefizitIn der Corona-Krise sinkt die Wirtschaftsleistung deutlich und zugleich erhöht der Staat seine Ausgaben. Folglich ist es mit einem ausgeglichenen Etat vorbei. Das Kabinett meldet nun seine Defizitprognose nach Brüssel - will an den langfristigen Zielen aber festhalten.22.04.2020
Abweichler in der UnionTroika stemmt sich gegen EurobondsWie soll Europa nach den Verwerfungen durch die Corona-Krise wieder zurück zu einigermaßen geordnete Verhältnisse kommen? Mehrere Länder wollen dafür eine gemeinsame Schuldenaufnahme. Kurz vor neuen Beratungen auf EU-Ebene sind die Fronten verhärten.05.04.2020
Investitionen in die WirtschaftEU-Kommission setzt Defizitregeln ausIn der EU gelten strenge Haushaltsregeln. Staaten, die zu viele Schulden machen, bekommen Post aus Brüssel und strenge Auflagen. Angesichts der Coronavirus-Krise braucht die Wirtschaft aber sehr viel Geld. Die EU reagiert - und die Mitglieder dürfen nun unbegrenzt Hilfen ausgeben.20.03.2020
EU will großzügige Regelung Krisenhilfen wichtiger als SchuldenpaktGeschäfte dürfen nicht mehr öffnen, Kulturveranstaltungen werden abgesagt, Mitarbeiter werden nach Hause geschickt - die Corona-Krise trifft Unternehmen und Selbstständige hart. Die EU-Kommission wird den Mitgliedsstaaten wahrscheinlich grünes Licht geben für schnelle Konjunkturhilfen. 13.03.2020