29 Millionen Dosen gefundenFür wen ist das Astrazeneca-Vakzin in Italien?In Italien werden Millionen Dosen des Astrazeneca-Impfstoffs überraschend in einer Firma aufgefunden. Die Regierung lässt wissen, es sei eine Lieferung für Belgien. Das Unternehmen stellt dies etwas anders dar. Berlin reagiert süffisant. Die EU allerdings sieht die Sache weitaus weniger amüsiert. Zudem erleichtert sie Exportverbote.24.03.2021
Durchsuchung in ItalienAstrazeneca versteckt 29 Millionen Impfdosen vor der EUIm Streit zwischen der EU und Astrazeneca über den Export von Impfstoff aus der EU kommt es zum Eklat. Der Konzern hat offenbar einen Vorrat von fast 30 Millionen Dosen in Italien nicht offengelegt. Der Impfstoff ist Berichten zufolge fertig verpackt für den Export. 24.03.2021
Eine von fünf Anlagen arbeitetEU erhöht Druck auf AstrazenecaVon den vereinbarten 120 Millionen Impfdosen sollen im ersten Quartal nur 30 Millionen lieferbar sein. Diese Ausfälle des Konzerns Astrazeneca sollen laut EU-Kommission klare Folgen haben. Sie droht, alle Instrumente zu nutzen, um an die Dosen zu gelangen.23.03.2021
Strafen für EU-AbgeordnetePeking reagiert auf EU-SanktionenDie Meldung ist erst ein paar Stunden alt, als die Retourkutsche aus Peking erfolgt: Nachdem sich die EU-Außenminister zum ersten Mal seit 30 Jahren zu Sanktionen gegen China durchringen konnten, verhängt die Volksrepublik ihrerseits Strafen. Betroffen sind auch zwei deutsche EU-Abgeordnete.22.03.2021
Lockdowns, Demos, Exportverbot?Europa bäumt sich gegen dritte Welle aufEuropa stellt sich der heranrollenden dritten Corona-Welle entgegen, in Frankreich etwa gilt ein neuer Lockdown. Tausende wiederum trotzen den Maßnahmen und ziehen am Wochenende auf die Straßen - allzu oft ohne Masken. Die EU droht Astrazeneca derweil erneut mit einem Exportverbot.21.03.2021
Impfzertifikat soll kommen Klappt so der Sommerurlaub? Um den Osterurlaub wird noch gebangt. Die Hoffnungen für halbwegs unbeschwerte Reisen, auch über die Landesgrenzen hinaus, liegen aber vor allem auf dem Sommerurlaub. Dies will die EU mithilfe des "Grünen Zertifikats" ermöglichen.18.03.2021
Impfstreit mit BrüsselKanzler Kurz bläst zum VerteilkampfÖsterreich droht ein akuter Mangel an Impfstoff. Kanzler Kurz macht dafür die Verteilpraxis in der EU verantwortlich und bricht einen Streit mit Brüssel und den Mitgliedsstaaten vom Zaun. Doch die Ursache für sein Beschaffungsproblem ist hausgemacht. 17.03.2021Von Judith Görs
Heftiger Zoff mit USA und BritenBrüssel droht mit Impfstoff-ExportverbotEU-Kommissionspräsidentin von der Leyen hat im Streit um Impfstoffe mit harten Bandagen gedroht: Länder, die selbst den Export von Impfstoffen behinderten oder eine deutlich höhere Impfquote aufweisen, müssten mit Konsequenzen rechnen. Die Botschaft gilt vor allem den USA.17.03.2021
"Digitaler Grüner Nachweis"EU will zum 1. Juni Impfausweis einführenWelche Erleichterungen er bringt, ist noch unklar. Fest steht aber, dass die EU zum 1. Juni einen digitalen Impfausweis einführen will. Leicht wird das nicht, denn in den Staaten herrscht noch Uneinigkeit. Urlaubsländer hoffen jedoch auf Reiseerleichterungen.17.03.2021
Späte Impfstoff-BestellungSchwesig macht Bundesregierung schwere VorwürfeVon der Bundesregierung habe es nie einen Hinweis darauf gegeben, "dass die Europäische Union nicht frühzeitig genug Impfstoff bestellt", sagt die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig. Sie wirft der Bundesregierung vor, die Länder im Unklaren gelassen zu haben.15.03.2021