May schickt Abgeordneten BriefDritte Brexit-Abstimmung droht auszufallenIn der nächsten Woche soll das britische Unterhaus erneut über das EU-Austrittsabkommen abstimmen. Doch nun stellt Premier Theresa May das Votum infrage. Vorher möchte sie sichergehen, genug Unterstützer zu haben.23.03.2019
Gerüstet für den No-Deal-BrexitBriten wappnen sich mit SoldatenSollte es zu einem ungeordneten EU-Austritt kommen, könnte in Großbritannien ein Chaos ausbrechen. Die Briten sind darauf vorbereitet: In einem Atomschutzbunker gibt es für den Fall der Fälle ein Einsatzzentrum und auch Soldaten stehen bereit. 23.03.2019
Presse bewertet Mays Gipfelbeute"EU übernimmt Kontrolle über Zeitplan"Auf ihrem Gipfel in Brüssel gewährt die Europäische Union der britischen Premierministerin May eine Fristverlängerung für den EU-Austritt Großbritanniens. Britische Zeitungen werten Mays Position im Brexit-Finale als geschwächt.22.03.2019
Petition gegen Mays KursEine Million Briten fordern Exit vom Brexit"Widerruft Artikel 50 und bleibt in der EU" fordert eine Petition die britische Regierung auf. Innerhalb kürzester Zeit unterzeichnen sie Hunderttausende Briten. Sie wollen Premierministerin May damit den "wahren" Willen des Volkes zeigen und bekommen prominente Unterstützung.21.03.2019
Brexit-Notfallplan bald in KraftLondon startet Operation "Yellowhammer"Ohne einen Deal im Unterhaus fliegt Großbritannien in knapp einer Woche ohne Abkommen aus der EU. London schaltet in den Krisen-Modus und aktiviert die Notfallpläne. Trotzdem taumeln die meisten Briten dem Brexit wie im Schlaf entgegen.21.03.2019Von Hannes Vogel
Beantragte Brexit-VerschiebungMerkel stellt May BedingungBeim heutigen Treffen der europäischen Staats- und Regierungschefs in Brüssel wird der EU-Austritt Großbritanniens ein zentrales Gesprächsthema sein. Bereits im Vorfeld erklärt sich Kanzlerin Merkel prinzipiell bereit, der Bitte von Premierministerin May, den Brexit zu verschieben, nachzukommen.21.03.2019
Nur Berlin gibt sich geduldigMay muss wieder in Brüssel vorsprechenKommt jetzt die Panik? Grund genug gibt es. In neun Tagen soll Großbritannien die EU verlassen, und nichts ist klar. Beim EU-Gipfel am Donnerstag kreuzt wieder einmal die zusehends zermürbte Premierministerin auf und setzt auf das Prinzip Hoffnung. Immerhin will Berlin bis zuletzt verhandeln.20.03.2019Von Gudula Hörr
"30. Juni hat was für sich" Tusk: Kurze Brexit-Verschiebung möglich EU-Ratschef Donald Tusk nennt eine Übereinkunft in der Brexit-Frage in buchstäblich letzter Minute "illusionär", versucht es dann aber trotzdem: Eine "kurze Verschiebung" des Brexits sei machbar. Wenn das britische Parlament den Austrittsvertrag annimmt. 20.03.2019
EU-Kommission warntBrexit-Aufschub bis Juni birgt hohe RisikenPremierministerin May will das Brexit-Datum um drei Monate bis Ende Juni verschieben. An der Europawahl im Mai sollen die Briten aber nicht mehr teilnehmen. Das sei rechtlich zu riskant, findet die EU-Kommission und warnt vor den Folgen.20.03.2019
EU-Kommission bleibt skeptischMay beantragt Brexit-Aufschub bis 30. JuniEigentlich will Großbritannien am 29. März aus der EU austreten - nach jetzigem Stand ohne Abkommen. Premierministerin May hofft jedoch auf eine Lösung. Darum beantragt sie einen kurzfristigen Aufschub auf Ende Juni. Doch ein Papier der EU-Kommission macht ihr wenig Hoffnung.20.03.2019