Die Kriegsnacht im ÜberblickCharkiw wehrt Angriff ab - Russland attackiert Militäranlagen im Nordwesten Die Ukraine wehrt nach eigenen Angaben einen Angriff auf Charkiw ab, Russland teilt mit, alles laufe "streng nach Plan". Joe Biden reist nach Brüssel und Olaf Scholz muss seine Ukraine-Politik im Bundestag erklären. Ein Überblick über die Kriegsnacht und ein Ausblick auf den Tag.23.03.2022
Sicherheitsexpertin bei Lanz"Nicht die Bombe ist die Waffe, sondern die Angst davor"Der Krieg in der Ukraine wird möglicherweise noch sehr lange dauern. Aber es ist nicht sicher, dass Russland ihn gewinnt, sagt die Sicherheitsexpertin Florence Gaub bei Markus Lanz. Dabei könnte ein langer Kampf um Mariupol Kiew in die Karten spielen. Dass Putin einen Atomkrieg anzettelt, hält die Wissenschaftlerin für unwahrscheinlich. Ihm gehe es um etwas anderes. 23.03.2022Von Marko Schlichting
Nach "Stillstand" der GesprächeErdogan will wieder über EU-Beitritt verhandelnWegen eines gescheiterten Putschs und der Verfolgung Oppositioneller kommen die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei 2020 zum Erliegen. Durch seine Vermittlerrolle im Ukraine-Krieg wittert Ankara eine neue Chance - und fordert die EU zur Wiederaufnahme der Gespräche auf.23.03.2022
Erbe der Trump-RegierungUSA und Großbritannien legen Zollstreit beiIm "Interesse der nationalen Sicherheit" führt der damalige US-Präsident Trump 2018 hohe Sonderzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte ein. Großbritannien reagiert seinerseits mit Strafzöllen, etwa auf amerikanischen Whiskey und Jeans. Jetzt sollen Ex- und Importe wieder ohne die Zusatzkosten möglich sein23.03.2022
Aber Ziele noch nicht erreichtKreml: Einsatz verläuft "streng nach Plan"Der Angriff auf die Ukraine verläuft für Russland wohl verlustreicher als gedacht, von einem schnellen Durchmarsch kann keine Rede sein. Internationale Beobachter gehen davon aus, dass der Kreml die Lage falsch eingeschätzt hat. Die russische Regierung versucht derweil, den Einsatz als Erfolg zu verkaufen. 23.03.2022
Kiew: Hilfskonvoi festgesetztMariupol meldet Einschlag extrem starker BombenGeflohene beschreiben die größtenteils zerstörte Hafenstadt als "eiskalte Höllenlandschaft". Mehr als 200.000 Menschen sollen dort noch festsitzen – ohne Nahrung, Heizung und Strom. Gerade als Zivilisten Mariupol verlassen sollen, gibt es laut der Stadtverwaltung besonders zerstörerische Luftangriffe.23.03.2022
Kiews Bürgermeister entschlossenKlitschko: "Werden nicht auf die Knie gehen"Seit Wochen stehen russische Truppen vor der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Bürgermeister Klitschko versichert, dass die Metropole auf einen Angriff vorbereitet ist. "Die Russen werden niemals in Kiew einmarschieren", verspricht er. 22.03.2022
Der Kriegstag im ÜberblickRussen melden Vorstoß im Osten - Kiew rechnet mit baldigem KriegsendeWährend prorussische Separatisten im Osten der Ukraine einige Dörfer erobern, rechnet die Regierung in Kiew bereits mit einem Kriegsende in wenigen Wochen. Unterdessen schätzt die US-Regierung die Versorgungslage der russischen Armee als desolat ein. Der 27. Kriegstag im Überblick.22.03.2022
Interview mit CNNKreml-Sprecher: Atomwaffen nur bei existenzieller BedrohungSetzt Moskau im Krieg in der Ukraine oder in dessen Umfeld Atomwaffen ein? Putins Sprecher druckst in einem Interview bei dieser Frage herum. Am Ende verweist er auf die geltende Nuklear-Doktrin des Kreml.22.03.2022
Schärfen und VerschärfenWesten schnürt neues SanktionspaketSeit vier Wochen führt Russland einen Angriffskrieg in der Ukraine. Der Westen hat darauf mit massiven Sanktionen reagiert. Diese sollen nun nochmals verschärft werden.22.03.2022