"Bin nicht weit gekommen"Lafontaine wollte Linke und SPD wieder vereinenDie Geburtsstunde der Linken geht auf einen Zwist zurück: Nach Streit mit Altkanzler Schröder tritt Oskar Lafontaine 2005 aus der SPD aus, um eine neue Partei zu gründen. Tatsächlich habe er sich während seiner Amtszeit als Linken-Vorsitzender an einer Wiedervereinigung versucht, sagt Lafontaine nun.02.02.2022
Person der Woche: LambrechtMinisterin der 5000 Helme Die neue Verteidigungsministerin macht in den ersten Wochen eine unglückliche Figur. In der Ukraine-Krise sorgt sie sogar für einen Eklat. In der Bundeswehr macht sich Nervosität breit, in der SPD auch.01.02.2022Von Wolfram Weimer
Ukraine-Krise im "Frühstart" Kühnert kontert SchröderUm mit Säbeln zu rasseln, muss man Säbel haben, kontert SPD-Generalsekretär Kühnert die Behauptung von Altkanzler und Kreml-Lobbyist Schröder. Auf die Positionierung der Partei hätten seine Aussagen keinerlei Auswirkungen, sagt er im "ntv Frühstart".01.02.2022
Eiertanz um WaffenlieferungenDas Problem der SPD heißt Gerhard SchröderDie SPD redet gern über ihre moralischen Prinzipien in der Frage von Waffenlieferungen an die Ukraine - die aber fordert kaum jemand in Deutschland. Die Scheindebatte soll Geschlossenheit vorgaukeln. Die SPD lotet ihren Umgang mit Russland neu aus und muss dafür so oder so ihre Bande zum Altkanzler kappen.31.01.2022Ein Kommentar von Sebastian Huld
Auch Ehefrau ist infiziertGerhard Schröder hat CoronaWeil ihr Ehemann leichten Husten hat, macht So-yeon Schröder-Kim einen Schnelltest. Doch erst ein PCR-Test sorgt für Gewissheit: Sie und der Altkanzler haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Schröder-Kim selbst ist bislang offenbar symptomfrei.31.01.2022
SPD-Haltung im Ukraine-KonfliktKlingbeil: Waffenlieferungen sind "völlig falsches Signal"Die Bundesregierung steht wegen ihrer ablehnenden Haltung zu Waffenlieferungen an die Ukraine in der Kritik. Doch für SPD-Parteichef Klingbeil bergen Waffen in dem Konflikt ein unkalkulierbares Risiko, er verteidigt die Haltung seiner Partei. Auch gegenüber Russland sei die SPD-Linie deutlich.30.01.2022
Michael Roth über Ukraine-Krise"Die Gefahr einer Invasion ist nicht gebannt"Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Michael Roth, erklärt im ntv.de-Interview, welche Angebote der Westen unterbreiten könnte, um Russland entgegenzukommen. Die Kritik seines Parteikollegen Gerhard Schröder an der Ukraine hält Roth für verfehlt.30.01.2022
SPD-Politiker kontert SchröderRoth: "Das hat mit Säbelrasseln nichts zu tun"Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, SPD-Politiker Michael Roth, weist die Äußerungen von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder zur Ukraine-Krise zurück. Wer vor der russischen Bedrohung warne, sei "kein Kriegstreiber", sagt er im Interview mit ntv.de.29.01.2022
"Realitätsverweigerung"Union kritisiert Schröders Äußerungen zur UkraineGerhard Schröder ist nicht nur Altkanzler, sondern auch Aufsichtsratsvorsitzender der Nord Stream AG. Entsprechend wohlwollend fallen oft seine Äußerungen zu Russland aus. Bemerkungen zum aktuellen Ukraine-Konflikt stoßen nun aber auf scharfe Kritik aus der Opposition.29.01.2022
Wo steht SPD in Russland-Frage?Die Kreml-Connection der SPD wird Scholz zur LastDie SPD bemüht sich, Zweifel daran zu zerstreuen, dass sie im Ernstfall zu einer harten Haltung gegenüber Wladimir Putin bereit ist. Doch diesen Zweifel hat sie im Streit um Nord Stream 2 selbst gesät. Dass innerhalb der Partei ganze Netzwerke eine eigene Russland-Politik betreiben, kommt erschwerend hinzu.29.01.2022Von Sebastian Huld