Kehrtwende nach einem TagIran behält Flugschreiber jetzt dochAm Samstag heißt es von der iranischen Luftfahrtbehörde, eine Auswertung der Flugschreiber der abgeschossenen ukrainischen Passagiermaschine sei technisch nicht möglich. Experten im Ausland sollen helfen. Nicht einmal 24 Stunden später will Teheran davon aber nichts mehr wissen.19.01.2020
Iran missbilligt US-PräsidentenRuhani nennt Trump "globalen Unruhestifter"Nur einen Tag nachdem Irans oberster Führer Chamenei Donald Trump und seinen Außenminister als "Clowns" bezeichnet, findet auch Präsident Ruhani eindeutige Worte für den Staatschef der USA. Gleichzeitig wiederholt er seine Verhandlungsbereitschaft - unter einer Bedingung, die Trump vehement ablehnt.18.01.2020
Trump-Kurs schwächt ReformerHardliner profitieren vom Frust der IranerIrans Präsident Ruhani steht für einen sanften Reformkurs in Teheran. Doch das Ende des Atomdeals und die Drohnenattacke der USA auf General Soleimani schwächen ihn. Hardliner sind im Aufwind. Die Regimekritiker in der Hauptstadt repräsentieren nicht die Mehrheit in dem Land, sagen Experten.12.01.2020
"Tötet nicht eure Demonstranten"Trump droht Iran - und bietet Gespräche anIn der Iran-Krise agieren die USA zur Zeit doppelzüngig: US-Präsident Trump warnt das Mullah-Regime sehr scharf davor, noch einmal Proteste im eigenen Land blutig niederzuschlagen. Zugleich lässt er über seinen Verteidigungsminister erneut einen Dialog ohne Vorbedingungen anbieten.12.01.2020
Trump irrt sichWarum leider nicht "alles gut" istNach Irans moderatem Gegenschlag twitterte Trump "All is well" - alles ist gut, bevor es Zeit war schlafen zu gehen. Er irrt sich, denn der Machtapparat im Iran funktioniert nach ganz eigenen Regeln.08.01.2020Von Frauke Niemeyer
Sorge vor Krieg in NahostIran feiert "Schlag ins Gesicht" der USADer Raketenangriff des Iran soll vor allem auch ein Zeichen für die eigene Bevölkerung sein. Entsprechend martialisch würdigt Teheran den Angriff. Für die angeblich getöteten 80 US-Soldaten gibt es aber keine Bestätigung. Ein Grünen-Politiker hofft bei ntv, dass es jetzt nicht zu einer US-Überreaktion kommt.08.01.2020
Nach blutiger NiederschlagungRuhani gibt sich milde mit ProtestlernDie Benzinpreis-Unruhen im Iran enden blutig. Menschenrechtler befürchten, dass mehr als tausend Demonstranten in den Gefängnissen sitzen. Das bestätigt Irans Präsident Ruhani jetzt indirekt, indem er die Freilassung von unbewaffneten Protestlern fordert. Den "Rädelsführern" droht allerdings die Todesstrafe. 04.12.2019
Ruhani: "Geschenk der Regierung"Iran findet wohl riesiges neues ÖlfeldDer Iran ist einer der größten Erdölproduzenten der Welt. Nun verkündet die Regierung einen potenziell spektakulären Fund: Nahe der Grenze zum Irak sei ein riesiges Ölvorkommen entdeckt worden. Der gesamte Ölbesitz des Landes könnte damit noch einmal signifikant steigen.10.11.2019
Maas: "Nicht akzeptabel"Iran fährt Uran-Anreicherung weiter hochDie von Irans Präsident Ruhani angekündigte "vierte Etappe" des Rückzugs aus dem Atomabkommen beginnt in der Nacht: In einer unterirdischen Anlage wird wieder Uran angereichert. Die USA sprechen von "nuklearer Erpressung", auch Bundesaußenminister Maas hält die Entscheidung für gefährlich.06.11.2019
Berlin vom Iran "enttäuscht"Trump fährt Ruhani in die ParadeZwischen Washington und Teheran gedeiht eine Kultur des Missverstehens. Irans Staatschef Ruhani kommt aus New York zurück und teilt mit, die USA hätten ihm angeboten, die Sanktionen aufzuheben, um Verhandlungen in Gang zu bringen. US-Präsident Trump kontert auf Twitter. Auch Berlin ist mit Teheran unzufrieden. 27.09.2019