Einflussreicher SchiitenführerAl-Sadr kündigt Rückzug aus irakischer Politik anIm Irak schwelt seit Monaten ein Machtkampf, der sich zu einer der schwersten politischen Krisen des Landes seit dem Sturz von Saddam Hussein 2003 entwickelt hat. Nun kündigt eine der zentralen Figuren, der Geistliche Al-Sadr, seinen Rückzug aus der Politik an.29.08.2022
Der Kriegstag im ÜberblickAKW-Inspektion für kommende Woche geplant - Ukraine will wichtige Brücke zerstört habenDer ukrainische Präsident Selenskyj sah das AKW Saporischschja an der Schwelle zu einem Super-GAU. In der kommenden Woche soll nun eine Expertenkommission das Kraftwerk inspizieren. Kiew meldet indes, eine für Russland strategisch wichtige Brücke zerstört zu haben.26.08.2022
"Unterhändler zu nachgiebig"Israel nennt Atom-Pakt mit Iran schlechten DealIm Westen herrscht der Eindruck vor, dass der Atom-Vertrag mit dem Iran unbedingt wiederbelebt werden muss. Israels Premier widerspricht: Der Deal sei schlecht und der Westen zu nachgiebig. Sollten die Sanktionen fallen, werde Teheran viel Geld in neuen Terror stecken. 24.08.2022
Sechs tote Kämpfer vermeldetUSA greifen Stellungen Iran-treuer Milizen an Zum Schutz des Personals ordnet US-Präsident Biden einen Angriff gegen Iran-treue Milizen in Syrien an. Dabei gerät die Infrastruktur ins Ziel der Luftschläge. Sechs Kämpfer kommen ums Leben.24.08.2022
Wegen versuchten MordesMutmaßlichem Rushdie-Attentäter drohen 25 Jahre HaftEine US-Jury klagt den 24-jährigen Hadi Matar offiziell wegen versuchten Mordes und Körperverletzung an. Bei der Anhörung plädiert er trotz erdrückender Beweise erneut auf nicht schuldig. Eine Freilassung auf Kaution schließt der Richter aus.19.08.2022
Brief an verletzten Star-AutorSteinmeier würdigt Mut von Salman RushdieNach der Messerattacke auf Salman Rushdie wendet sich Bundespräsident Steinmeier in einem Brief an den Schriftsteller. Darin spricht er von einem "Angriff auf die Freiheit des Worts". Er würdigt den Mut Rushdies, trotz Chomeinis Mordaufruf nicht geschwiegen zu haben.17.08.2022
Person der Woche3,9 Millionen Dollar Kopfgeld für Salman RushdieNach dem Attentat auf Rushdie ist die westliche Intellektuellenszene schockiert. Viele Autoren und Karikaturisten haben Angst, dass auch sie ins Visier der Schergen Irans geraten, sollten sie Islamkritisches veröffentlichen. Gegen ein Klima der Furcht und Selbstzensur sollte Rushdie jetzt den Literatur-Nobelpreis bekommen16.08.2022Von Wolfram Weimer
"Selbst Volkszorn ausgesetzt"Iran macht Rushdie für Messerangriff verantwortlichDrei Tage nach dem Attentat auf den Schriftsteller Rushdie weist der Iran jegliche Verantwortung im Zusammenhang mit der Tat von sich. Obwohl in dem Land seit Jahren in einer Fatwa zur Tötung des Autors aufgerufen wird, gibt Teheran Rushdie selbst die Schuld für den Angriff.15.08.2022
Autor auf dem Weg der BesserungSohn über Rushdie: "Aufsässiger Sinn für Humor bleibt intakt"Der "Weg der Genesung" hat für Salman Rushdie begonnen. Nach dem Attentat zeigt sich die Familie des Autors erleichtert über die Besserung seines Zustands. Auch sein Humor sei intakt, teilt der Sohn mit. Die umfangreiche medizinische Behandlung gehe aber weiter.14.08.2022
Beatmung offenbar beendetRushdie beginnt wieder zu sprechenAngaben zum Tatmotiv fehlen weiterhin, doch immerhin scheint Salman Rushdie auf dem Weg der Besserung. Zahlreiche Politiker und Autoren verurteilen den Messerangriff. Joanne K. Rowling wird daraufhin selbst bedroht.14.08.2022