Nürnberger Prozesse als VorbildKiew will Tribunal für russische KriegsverbrecherNach dem Zweiten Weltkrieg stellen die Alliierten hochrangige Nazis vor Gericht. Der Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher in Nürnberg gilt als erstes internationales Strafverfahren in der Geschichte. Die Ukraine wünscht sich nun ein ähnliches Tribunal für russische Kriegsverbrecher. 05.12.2022
Kaum effektive OffensivenLondon: Munitionsmangel schwächt russische ArmeeWie geschwächt sind die russischen Truppen? Die Kreml-Truppen verlagern offenbar ihre Logistikknoten weiter gen Süden und Osten. Dabei ist ihre Ausrüstung laut dem britischen Geheimdienst leicht angreifbar - was wiederum Folgen für die Kampfkraft hat.02.12.2022
"Russland soll zahlen"EU plant Sondergericht für KriegsverbrechenSeit Beginn des Krieges häufen sich die Vorwürfe gegen Russland, in der Ukraine Kriegsverbrechen zu begehen. Um deren Ahndung voranzutreiben, will die EU nun ein Sondergericht einrichten. Russland müsse für seine Verbrechen bezahlen, mahnt EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen. 30.11.2022
Auch Kremlspitze soll haftenG7 jagen KriegsverbrecherDer Krieg in der Ukraine ist noch lange nicht beendet, doch die G7-Staaten bilden ein Netzwerk, um alle Kriegsverbrechen auf hohem Niveau zu ermitteln und zu dokumentieren. Keiner der Täter dürfe sich sicher fühlen, auch nicht die Kreml-Spitze, sagt Justizminister Buschmann. 29.11.2022
Mindestens 15 Tote, 35 VerletztePutin schickt Bombenhagel über befreites ChersonNach dem Rückzug der Russen aus dem südukrainischen Cherson beginnt für die dort verbliebenen Zivilisten das nächste Martyrium: Bei Bombardements auf Wohnhäuser sterben mindestens 15 Menschen, mehrere Krankenhäuser werden evakuiert. Und anhaltende Blackouts zermürben das ganze Land. 26.11.2022
Nach TeilmobilisierungViele russische Reservisten offenbar schon totChronische Krankheiten und fehlende militärische Erfahrung schützen Russen nicht vor einem Einsatz in der Ukraine. Mit teilweise fatalen Folgen: Laut dem britischen Geheimdienst sind viele eingezogene Reservisten schon tot. Der Kreml sorgt sich nun - wegen des Protests der Angehörigen.25.11.2022
Tote nach Angriffen auf ChersonUkrainer kämpfen mit Blackouts und EiseskälteDie massiven Blackouts machen der Ukraine noch immer zu schaffen. In rund 15 Regionen gibt es offenbar Probleme mit der Strom- und Wasserversorgung, auch Kiew ist weiter betroffen. Russland weist die Verantwortung für die Zerstörungen dort zurück - und beschießt fast stündlich das befreite Cherson.25.11.2022
Massive Blackouts in der UkraineRussland kündigt weitere "Dezimierung" anDie Lage ist verzweifelt: Nach den massiven Angriffen durch die russischen Truppen gibt es in weiten Teilen der Ukraine weder Strom noch Wasser, allein in Kiew sind es 80 Prozent der Haushalte. Doch Moskau will an seiner Strategie festhalten, bis Kiew eine "realistische Haltung" einnehme. 24.11.2022
Nach Bombenterror gegen UkrainerLondon: Russland gehen Kamikaze-Drohnen ausWochenlang überziehen die russischen Truppen die Ukraine mit Angriffen. Seit Tagen gebe es allerdings keine Berichte mehr über Angriffe von Kamikaze-Drohnen, berichtet das britische Verteidigungsministerium. "Russland hat wahrscheinlich seinen derzeitigen Bestand fast erschöpft."23.11.2022
Teil-Evakuierung von Kiew?Klitschko: "Schlimmster Winter seit dem Zweiten Weltkrieg"Finsternis, Eiseskälte, kein Wasser: Die Lage in weiten Teilen der Ukraine ist dramatisch und Kiews Bürgermeister Klitschko rechnet mit dem Schlimmsten. Laut Präsident Selenskyj sind noch 2000 Orte von Russen besetzt - und viele der befreiten Gegenden offenbar komplett zerstört und ausgeplündert.23.11.2022