Wichtiger ZufluchtsortSelenskyj besucht Truppen in SaporischschjaMehr als die Hälfte der südöstlichen Region Saporischschja ist laut Kiew vom russischen Militär besetzt worden. In die gleichnamige Großstadt sind aber zugleich Menschen aus Mariupol und anderen besetzten Orten geflohen. Präsident Selenskyj pocht nun auf Wohnungen für sie und ehrt die Soldaten vor Ort.05.06.2022
Bewohnern werde Flucht verwehrtBürgermeister beklagt Geiselnahmen in MariupolSeit die Hafenstadt Mariupol in russischer Hand ist, können Zivilisten sie nicht mehr verlassen. Das behauptet der von dort vertriebene Bürgermeister Boitschenko. Mit seinem Vorgehen wolle der Kreml eine mögliche Befreiungsoffensive der Ukrainer erschweren.03.06.2022
Sjewjerodonezk unter BeschussZivilisten verschanzen sich in Fabrik-BunkerEin Muster, das sich zu wiederholen scheint: Zuerst verschanzen sich Hunderte Zivilisten im Stahlwerk in Mariupol. Nun versuchen es offenbar auch Zivilisten in Sjewjerodonezk und flüchten in einen Bunker unter einer Fabrik. Allerdings soll das Chemiewerk militärisch weniger bedeutend sein als das Stahlwerk Asowstal. 03.06.2022
Leichenhaufen und Raubgut-MärkteSo lebt Mariupol unter russischer BesatzungMariupol hat wegen des Kriegs rund zwei Drittel seiner Einwohner verloren. Für die, die geblieben sind und die Belagerung überlebt haben, bleibt die Lage schwer. Es fehlt an Lebensmitteln und Medikamenten. Unzählige Leichen werden in Massengräbern verscharrt - oder "wie Müll auf einen Haufen geworfen". 02.06.2022Von Uladzimir Zhyhachou
"Ein Bein, das ist nichts"Verletzter Asow-Kämpfer will zurück in den KriegTausende ukrainische Soldaten sind seit dem russischen Überfall verstümmelt worden. Für viele von ihnen gibt es in den Militärkrankenhäusern nur ein Ziel: zurück an die Front. Ein toter Kamerad sei schlimmer als ein verlorenes Bein, meint Asow-Kämpfer "Skorpion". Er wartet dringend auf eine Prothese.01.06.2022
Walzblech verschifftRussen nehmen Mariupols Hafen wieder in BetriebDer Hafen von Mariupol ist vor dem Ukraine-Krieg ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für die gesamte ostukrainische Donbass-Region. Nachdem die Ausfuhr von Waren zum Stillstand gekommen ist, ist wieder ein Frachter mit 2500 Tonnen Walzblech unterwegs nach Russland.31.05.2022
Ein Tag russisches Staats-TV"Nazis ergeben sich immer"So eindeutig wie im Westen die Ablehnung des Angriffskrieges gegen die Ukraine zu sein scheint, so sehr scheinen die Menschen in Russland ihn zu unterstützen. Das ist kein Wunder, wenn man sieht, was das Land täglich im Fernsehen vorgesetzt bekommt. 26.05.2022
Der Kriegstag im ÜberblickPutin besucht verletzte Soldaten - neue Kessel-Strategie im DonbassStatt einer großen Offensive versucht Moskau viele kleine Einkesselungen im Osten der Ukraine. In der Großstadt Sjewjerodonezk erreichen die Gefechte die ersten Vororte. Präsident Putin besucht in Moskau erstmals verletzte Soldaten und erhöht Kämpfern den Sold. 25.05.2022
Die Kriegsnacht im ÜberblickRussland setzt bei Handel auf Eurasien - "Time"-Magazin ehrt SelenskyjDie Kämpfe in der Ukraine fordern nach UN-Angaben bisher knapp 4000 zivile Opfer. Die Ukraine versucht weiterhin, die gefangenen Kämpfer aus Mariupol gegen russische Soldaten auszutauschen. Derweil glaubt Wirtschaftsminister Habeck an das Ölembargo. 24.05.2022
Leichen vergiften GrundwasserRussen wollen aus Mariupol Badeort machenMariupol war einmal eine reiche Industriestadt, bis der Kreml sie belagerte und zerbombte. Die russischen Besatzer wollen aus den Ruinen einen Badeort machen. Die Bewohner glauben nicht daran. Mariupols Bürgermeister warnt wegen der Massenbegräbnisse vor vergiftetem Grundwasser. 22.05.2022