Fünf-Sterne-Bewegung unter DruckSalvini droht Koalitionspartner mit NeuwahlWährend die rechte Lega-Partei von Italiens Innenminister Salvini bei der Parlamentswahl noch weit hinter dem Koalitionspartner Fünf Sterne liegt, hat sie seit der Europawahl Aufwind. Das will Salvini nutzen - und die Fünf Sterne zu Zugeständnissen zwingen.18.07.2019
Deutsche Kapitänin in Italien Staatsanwalt zitiert Rackete zum VerhörCarola Rackete ist in Italien angeklagt, weil sie im Juni ein Boot ohne Erlaubnis in Italiens Hafen manövriert hatte. Die Staatsanwaltschaft verhört sie nun erneut. Die Organisation Sea-Watch hofft nicht nur auf eine positive Entscheidung zur Anklage, sondern auch auf eine Freigabe ihres Schiffes. 18.07.2019
Geheimtreffen mit Russen?Salvini-Gefolgsmann gerät in BedrängnisDrei Russen, drei Italiener und Gespräche über Millionen Euro aus Moskau: Ein nun veröffentlichter Audio-Mitschnitt könnte Italiens rechtsnationale Lega in Bedrängnis bringen. Innenminister Salvini erklärt sogleich, er habe nie einen Rubel aus Russland erhalten.11.07.2019Von Andrea Affaticati, Mailand
Umstrittene ZusammenarbeitItalien kooperiert noch mehr mit LibyenSchon seit Jahren gibt es Berichte über grauenhafte Zustände in libyschen Flüchtlingslagern. Doch die EU scheint dies wenig zu stören. Nun unterstützt Italien auch noch die libysche Küstenwache, damit diese Flüchtlinge auf dem Mittelmeer besser abfangen kann.11.07.2019
Jedes Rettungsschiff ein BeweisDie EU muss endlich aufhören zu versagenIm Umgang mit Rettungsschiffen wie der "Sea Watch 3" oder der "Alan Kurdi" wird Italiens Innenminister Salvini vordergründig zum Buh-Mann. Dabei versagt die EU bei dem Thema bereits seit Jahren.09.07.2019Ein Kommentar von Carsten Mierke
Europa und die FlüchtlingeIst private Seenotrettung ein Verbrechen?Die Krise um die zivile Seenotrettung spitzt sich immer weiter zu - und die EU kann sich wieder mal nicht einigen. Für die Dresdner Seenotretter "Mission Lifeline" stellt sich nur eine Frage: Leben retten, egal wie, sagt Mechthild Stier im Interview mit n-tv.de. Ländern wie Italien müsse aber auch geholfen werden.09.07.2019
Italiens Angst vor "Invasion"Salvini profitiert von jedem RettungsschiffEs geht weiter bergauf für Salvini: Ausgerechnet die deutschen NGOs sind sein bestes Propagandaargument. Jedes Rettungsschiff voller Flüchtlinge, das Italien ansteuert, macht ihn noch populärer.08.07.2019Eine Analyse von Udo Gümpel, Rom
Migranten verlassen "Alan Kurdi"Deutschland will 40 Gerettete aufnehmenTagelang sucht das Rettungsschiff "Alan Kurdi" nach einem sicheren Hafen für 65 Migranten. Nun dürfen die Geretteten vor Malta von Bord und sollen auf europäische Länder verteilt werden. Innenminister Seehofer erklärt sich bereit, einen Teil von ihnen in Deutschland aufzunehmen.07.07.2019
Etappensieg für Italiens Salvini"Alan Kurdi" nimmt Kurs auf MaltaAls weiteres deutsches Flüchtlingsschiff will auch die "Alan Kurdi" die italienische Mittelmeerinsel Lampedusa ansteuern. Doch die italienischen Behörden verweigern die Einfahrt. Stattdessen droht Innenminister Salvini mit drakonischen Strafen. Jetzt dreht die Crew ab.06.07.2019
Häfen öffnen nicht für RetterSalvini erteilt Seehofer eine AbfuhrBundesinnenminister Horst Seehofer versucht, Matteo Salvini zum Einlenken in der Krise um die Seenotrettung zu bewegen. Doch Italiens Innenminister bleibt hart und stellt stattdessen selbst eine Forderung an die "Merkel-Regierung". 06.07.2019