10 Jahre im Folter-GefängnisEx-Saidnaja-Häftling: "Ich habe Menschen sterben sehen"In den 1990er Jahren geht Riyad Avlar zum Studieren nach Syrien. Dort wird er verhaftet. Die nächsten 20 Jahre verbringt er in Gefängnissen, darunter in der berüchtigten Anstalt Saidnaja. Jetzt berichtet er von den traumatischen Erlebnissen dort und verrät, wie es ihm gelang, wieder ins Leben zurückzufinden.12.12.2024
Saudi-WM: Bin Salman am ZielDer Schurke, der die Welt kaufteDie WM 2034 ist der schillerndste Mosaikstein in den grandiosen Plänen von Mohammed bin Salman. Dass die FIFA Applaus klatscht, während Menschen zerstückelt und gefoltert werden, ist das finale Armutszeugnis des Fußballs. Doch der Machthaber Saudi-Arabiens will noch mehr.11.12.2024Ein Kommentar von David Bedürftig
Saudi-WM, Zwangsarbeit, Tod"Schon Schweigen ist eine gefährliche Botschaft"Bereits vor der Abstimmung ist klar, dass die FIFA die Weltmeisterschaft 2034 an Saudi-Arabien vergibt. Eine Expertin von Amnesty International erklärt ntv.de die Gefahr dieser Entscheidung, die bedenkliche Lage im Königreich - und wie sich der DFB und Joshua Kimmich verhalten sollten.10.12.2024
Robert-Capa-Bild von 1936Berühmtes Foto bekommt keinen Gedenkort in MadridAls Kriegsreporter fotografiert Robert Capa ab 1936 den Spanischen Bürgerkrieg. Eine seiner Aufnahmen zeigt ein bombardiertes Haus in Madrid. Die spanische Hauptstadt wollte das bis heute erhaltene Gebäude unter Denkmalschutz stellen. Doch diese Pläne wurden nun auf Eis gelegt.10.12.2024
Gerücht oder Wahrheit?Suche nach versteckten Gefangenen im Saidnaja-GefängnisViele seiner Gegner hielt das Assad-Regime im berüchtigten Militärgefängnis Saidnaja gefangen. Tausende Menschen starben dort. Mit dem Fall des Regimes kommen viele Gefangene frei, doch es gibt Gerüchte, dass noch viele in unterirdischen Zellen festsitzen und dort sterben könnten.09.12.2024
Urteil des EGMRBelgien durfte Terroristen Staatsbürgerschaft entziehenEin Brüsseler Gericht entzieht einem Mann und einer Frau vor Jahren die belgische Staatsbürgerschaft. Der Grund: Die verurteilten Terroristen hätten ihre Bürgerpflichten schwer verletzt. Die beiden vormals Doppelstaatler klagen dagegen - das Recht bekommt aber der belgische Staat.05.12.2024
Umstrittenes Werk verkauftVolkswagen zieht sich aus Uiguren-Region Xinjiang zurückIn der nordwestchinesischen Provinz baut Volkswagen gemeinsam mit einem Staatsbetrieb Autos. Berichte über Menschenrechtsverletzungen lassen das Joint Venture in einem zweifelhaften Licht erscheinen. Jetzt löst sich VW von dem Standort - aus "wirtschaftlichen Gründen", wie es heißt.27.11.2024
"Ich akzeptiere kein Schweigen"Iranischer Aktivist näht sich aus Protest die Lippen zuHossein Ronaghi ist einer einflussreichsten Aktivisten gegen das iranische Regime, der im Land geblieben ist. Sein Protest richtet sich gegen Menschenrechtsverletzungen, Hinrichtungen und die repressive Politik. Deswegen war er schon mehrfach inhaftiert. Jetzt wählt er eine drastische Form. 17.11.2024
Gutachten der FIFA "fehlerhaft"?Verzweifelte Kritik an WM-Vergabe an Saudi-ArabienWie bereits bei der WM 2022 in Katar bemüht sich die FIFA nicht einmal halbherzig um die Menschenrechtssituation im Gastgeberland der WM 2034. Noch ist Saudi-Arabien nicht bestätigt, das wird sich bald ändern. Elf Menschenrechtsorganisationen üben laute Kritik an einem Gutachten.29.10.2024
Gesetzentwurf im ParlamentIsrael könnte bald Familien von Terroristen abschiebenIsrael will mögliche Terroristen von ihren Taten abschrecken. Ein Gesetzentwurf sieht vor, dass Angehörige von Terroristen künftig abgeschoben werden können. Arabische Bürger Israels könnten dadurch staatenlos werden. Dagegen gibt es rechtliche Bedenken.29.10.2024