Gesetz statt AusnahmezustandPolen schränkt Zugang zu Grenze weiter einDer Ausnahmezustand, den Polen über einen drei Kilometer breiten Grenzstreifen nach Belarus verhängt hat, ist ausgelaufen. Hilfsorganisationen und Journalisten bekommen aber auch künftig nur schwer Zugang zu dem Gebiet. Das Parlament segnet ein Gesetz für weitere Einschränkungen ab. 01.12.2021
"Werden Verfahren beschleunigen"SPD und FDP verteidigen Migrationskurs"Ganz, ganz weit links", nennt die Union die geplante Einwanderungspolitik der Ampel und macht damit ihrem Unmut Luft. Nun schießen FDP und SPD zurück: Die Kritik sei "ein Griff in die Mottenkiste". Was das Thema Migration angeht, sei die Union "faul" gewesen. Das gelte es jetzt in Ordnung zu bringen.29.11.2021
Mit EU-Hilfen errichtetGriechenland eröffnet zwei umzäunte LagerAuf den griechischen Inseln Leros und Kos gehen zwei Lager in Betrieb, die Flüchtlinge und Einheimische strikt trennen. Die Anlagen sind umzäunt und mit Kameras gesichert. Nicht nur Athen sondern auch die EU sehen darin eine "neue Seite der Migrationspolitik".28.11.2021
"Geschäftsmodell durchbrechen"Johnson fordert Rückkehr von Migranten nach FrankreichDer Tod von 27 Menschen im Ärmelkanal ist noch keine 48 Stunden her, da fordert der britische Premier Johnson die Rückführung aller Migranten nach Frankreich. Damit solle Schleusern das Geschäft verdorben werden. Die angespannte diplomatische Lage mit Frankreich beruhigt sich derweil. 26.11.2021
Morawiecki bei Merkel"Wir verteidigen auch Deutschland vor Migranten-Welle"Die Lage an der polnisch-belarussischen Grenze ist angespannt. Warschau fordert Sanktionen der EU und macht deutlich, dass keine Entscheidung ohne Rücksprache getroffen werden darf. Merkel versichert dem Land die deutsche Solidarität.25.11.2021
Nach Havarie mit TotenÄrmelkanal-Schleuser kam aus DeutschlandNach dem tragischen Unglück im Ärmelkanal mit mindestens 27 Toten werden erste Details zu den festgenommenen Schleusern bekannt. Frankreich und Großbritannien wollen nun kooperieren, um Menschenschmugglern schneller das Handwerk zu legen.25.11.2021
27 Migranten ertrunkenÄrmelkanal-Unglück spaltet Paris und LondonTausende Migranten überqueren jährlich illegal den Ärmelkanal. Bei den Überfahrten kommt es immer wieder zu tödlichen Unglücken. Bei der jüngsten Katastrophe sterben mindestens 27 Menschen. Frankreich und Großbritannien geben sich gegenseitig die Schuld.25.11.2021
Krisensitzung in London31 Migranten sterben im ÄrmelkanalSeit Jahresbeginn registrieren die Behörden mehr als 30.000 Versuche, über den Ärmelkanal nach Großbritannien zu fliehen. Beim Kentern eines Flüchtlingsbootes kommen nun erneut Menschen ums Leben. Die Politik in Paris und London zeigt sich entsetzt.24.11.2021
Polen meldet RückführungHunderte Migranten fliegen von Minsk abTausende Geflüchtete versuchen, von Belarus über Polen in die EU einzureisen. Der belarussische Machthaber Lukaschenko soll sie nach Minsk schleusen. Nun plant er Flüge für ihre Rückführung. Von einer Deeskalation der Lage kann aber keine Rede sein.23.11.2021
Keine Einigung mit BelarusDeutschland lehnt Flüchtlingsaufnahme abDie Forderung Lukaschenkos, 2000 Flüchtlinge in die EU aufzunehmen, wird von der Bundesregierung nicht akzeptiert. Der belarussische Machthaber wollte im Gegenzug 5000 Migranten in ihre Heimatländer zurückschicken. Derweil registrieren die Behörden hierzulande bereits 10.000 illegale Einreisen mit Bezug zu Belarus.22.11.2021