Über eine ungewöhnliche RedeMerkels Blut, Schweiß und TränenDie Debatte darüber, wie die Corona-Schutzmaßnahmen wieder gelockert werden können, ist im vollen Gange. Mit Kanzlerin Merkel sind schnelle Schritte jedoch nicht zu machen. Ihre Regierungserklärung ist kämpferisch und unmissverständlich - auch im Hinblick auf die eigenen Reihen.23.04.2020Eine Analyse von Benjamin Konietzny
Plädoyer für Corona-SolidaritätMerkel will mehr Geld an die EU zahlenIn ihrer Regierungserklärung zur Corona-Pandemie plädiert Bundeskanzlerin Merkel für mehr Solidarität mit den anderen Ländern Europas. Um die Folgen der Krise zu bekämpfen, müsse Deutschland mehr in den EU-Haushalt einzahlen. Corona-Bonds seien dagegen das falsche Mittel.23.04.2020
Konsumklima im freien FallVerbraucherstimmung sinkt auf RekordtiefDas volle Ausmaß der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus setzt der Verbraucherstimmung in Deutschland weiter zu und der private Konsum nimmt drastisch ab. Handel, Hersteller und Dienstleister stellen sich bereits auf eine schwere Rezession ein. 23.04.2020
Lockerungen der Corona-RegelnMerkel kritisiert Länder als "zu forsch"Die mit der Ausbreitung des Coronavirus verbundenen Maßnahmen betreffen alle Bürger. Kanzlerin Merkel äußert Verständnis, dass sich viele eine Lockerung wünschen. Doch sie macht unmissverständlich klar: "Wir bewegen uns auf dünnstem Eis." Die AfD dagegen hält die Maßnahmen für unnötig.23.04.2020
Staat steuert auf Insolvenz zuArgentinien lässt Zahlungsfrist verstreichenIn dieser Woche hätte Argentinien den Käufern von Staatsanleihen 500 Millionen Dollar zahlen müssen. Doch das Land steht wegen der Corona-Krise einmal mehr vor dem Ruin und lässt die Frist erneut verstreichen. Die Zeit bis zur Staatspleite wird knapp.23.04.2020
"Sicherheit muss Vorrang haben"Ausgerechnet Trump geht Lockerung zu weitAuch in den USA wird darüber debattiert, wie und wann virusbedingte Einschränkungen wieder aufgehoben werden können. Zeichnete sich Präsident Trump in jüngster Zeit als Verfechter einer schnellen Wiederbelebung der Konjunktur aus, bremst er nun einen Parteifreund verbal aus.23.04.2020
Drosten sieht zweite Welle Lockerungen kommen wahrscheinlich zu frühEin Blick auf die Statistiken zeigt, dass Deutschland zu früh die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus lockert. Wenige Wochen mehr hätten wohl genügt, die Pandemie richtig in den Griff zu bekommen, sagt Virologe Drosten. Stattdessen droht jetzt ein schlimmer Rückschlag.23.04.2020Von Klaus Wedekind
"Nichtbeachtung inakzeptabel"Regierungschef Löfven warnt die SchwedenSchweden geht in der Bekämpfung der Corona-Pandemie seinen eigenen Weg. Doch die Regierung schlägt immer ernstere Töne an. Nun redet Ministerpräsident Löfven seinen Landsleuten wieder ins Gewissen - es klingt wie eine letzte Warnung.22.04.2020
Unklar, ob alle aus Krise kommenFratzscher rechnet mit längerer ErholungDie wirtschaftlichen Verwerfungen durch die Corona-Krise sind massiv. Und der Ausgang ist offen. DIW-Chef Fratzscher plädiert für eine "kluge Unterstützung" einiger Euro-Länder. Auch Deutschland werde für eine Rückkehr zum Vorkrisen-Niveau Zeit brauchen.22.04.2020
Drosten warnt vor LeichtsinnZahl der Corona-Toten steigt auf über 5000Die Corona-Pandemie fordert immer mehr Opfer: Deutschlandweit erhöht sich die Zahl der verstorbenen Patienten auf mehr als 5000. In der Debatte um Lockerungen kritisiert derweil Virologe Christian Drosten die Öffnung von Shoppingmalls und warnt davor, die bisherigen Erfolge zu verspielen.22.04.2020