Stromleitungen beschädigtKiew: Moskau will Saporischschja an Krim anschließenNach dem Beschuss des Atomkraftwerks Saporischschja berichtet Kiew von mutwillig zerstörten Stromleitungen. Der Vorwurf der Ukraine: Das AKW soll vom ukrainischen System abgeschnitten werden und künftig die annektierte Halbinsel Krim mit Strom versorgen.10.08.2022
Messwerte derzeit unauffälligSaporischschja strahlt nach Beschuss nichtVon Deutschland aus überwacht das Bundesamt für Strahlenschutz die radioaktive Strahlung an Messstellen in der Ukraine und mögliche Auswirkungen für Deutschland. Nach den Kämpfen um das AKW Saporischschja gibt die Behörde vorsichtig Entwarnung, alles ist im "normalen Bereich".09.08.2022
Umweltorganisationen entsetztJapan darf Fukushima-Abwasser ins Meer leitenNach langem Hin und Her bekommt Japan grünes Licht: Rund eine Million Tonnen Abwasser aus dem Fukushima-AKW dürfen über mehrere Jahre in den Pazifik entsorgt werden. Das Wasser werde größtenteils von Radioaktivität befreit und sei sicher, heißt es. Umweltschützer reagieren bestürzt.22.07.2022
Gefahr nach russischer BesatzungGreenpeace vermutet höhere Strahlung in TschernobylEnde Februar beziehen russische Einheiten zeitweilig Stellung in der Sperrzone um die Atomruine Tschernobyl. Dabei hätten sie unter anderem radioaktiv verstrahlte Erde freigelegt, warnt Greenpeace. Die damit verbundenen Gefahren habe die Internationale Atomenergiebehörde bisher verharmlost.20.07.2022
225 Tonnen radioaktives MaterialMinisterium beziffert Folgen längerer AKW-LaufzeitenDie Debatte über eine Laufzeitverlängerung deutscher Atomkraftwerke ist in vollem Gange. Die Ampelkoalition ist in der Sache gespalten. Das Bundesumweltministerium teilt nun mit: Blieben die AKW am Netz, entstünden große Probleme bei der Lagerung von radioaktivem Material.14.07.2022
Server "verschwunden"Radioaktive Strahlung in Tschernobyl nicht prüfbarWie verhält es sich mit der radioaktiven Strahlung im Gebiet um die Atomruine? Die zuständigen Behörden können dazu keine Antworten liefern. Dabei hapert es an mehreren Stellen. So seien die Server, die alle Informationen über die Strahlung verarbeiten, nicht mehr auffindbar.13.04.2022
Aus Atomruine TschernobylRussen sollen radioaktives Material gestohlen habenLaut ukrainischen Angaben sind 133 hoch radioaktive Substanzen aus der Atomruine Tschernobyl vom russischen Militär entwendet worden. Bei nicht professioneller Handhabung sei bereits ein kleiner Teil davon tödlich. Der ukrainische Energieminister spricht von einer schockierenden Ignoranz seitens Russland.10.04.2022
Reaktor-Arbeiter entsetztRussen bewegten sich offenbar ungeschützt in TschernobylAls russische Soldaten Ende Februar die Kontrolle der AKW-Ruine von Tschernobyl übernehmen, agieren sie offenbar sehr fahrlässig. Zwei ukrainische Kraftwerksmitarbeiter berichten, dass diese sich ungeschützt durch besonders stark verseuchtes Gebiet bewegen. Sie scheinen nichts von der Gefahr zu wissen.29.03.2022
Ukrainisches Parlament warntSperrgebiet rund um Tschernobyl brenntVor etwa einem Monat bringen russische Truppen das frühere AKW Tschernobyl unter Kontrolle. Jetzt meldet das ukrainische Parlament, dass zwei Quadratkilometer des Geländes rund um die Reaktorruine in Flammen stünden. Als Grund vermute man einen Beschuss oder Brandstiftung durch Russland.22.03.2022
Radioaktive GefahrSollte man sich jetzt mit Jodtabletten eindecken?Der Brand rund um ein Atomkraftwerk in der Ukraine macht Sorgen vor steigender radioaktiver Belastung. Davor können Jod-Tabletten schützen. Ob es sinnvoll ist, sich mit diesen nun zu bevorraten, wann es Zeit für die Einnahme ist und welche Nebenwirkungen auftreten können, lesen Sie hier.04.03.2022