"Ziel, Betroffene zu entlassen"Berlins Polizei will Rechtsextreme loswerdenIn Berlin laufen derzeit knapp 40 Disziplinarverfahren gegen Polizistinnen und Polizisten, die durch rechtsextreme Äußerungen oder Taten auffällig geworden seien, verkündet die Polizeipräsidentin. Rund die Hälfte der Beamten wolle man loswerden.03.11.2020
Zündstoff im Erdogan-Streit?Frankreich will Graue Wölfe verbietenIm Kampf gegen den Terrorismus will Frankreich rechtsextreme Gruppen verbieten lassen. Darunter sind auch die türkischen Grauen Wölfe. Die Entscheidung erfolgt inmitten von schweren Spannungen zwischen Erdogan und Macron.02.11.2020
Unterschätzte Gefahr im NetzRechtsextreme unterwandern Mütter-BlogsDas Internet ist voll mit Hass und Hetze und menschenfeindlichen Verschwörungserzählungen. Solche Inhalte würden auch zunehmend auf unverdächtigen Plattformen verbreitet, warnt Rechtsextremismus-Expertin Judith Rahner. Eine für viele unerwartete Zielgruppe: Mütter.31.10.2020
BKA nennt "rund 70" PersonenImmer mehr rechtsextremistische GefährderKassel, Halle, Hanau - an diesen Orten haben Rechtsextremisten Anschläge verübt. Sie konnten nicht aufgehalten werden - und die Zahl der Gefährder steigt laut Bundeskriminalamt. Das liegt auch daran, dass sie genauer beobachtet werden.31.10.2020
"Keine Toleranz für Extremisten"Rosenberg zur neuen MAD-Chefin ernanntZum ersten Mal leitet mit Martina Rosenberg eine Frau einen deutschen Nachrichtendienst. Die Juristin sei an der Spitze des Militärischen Abschirmdienstes "besonders geeignet", um Rechtsextremismus in den eigenen Reihen zu bekämpfen, heißt es nun bei ihrer Ernennung.30.10.2020
"Ich dachte, ich sterbe"Erstes Opfer im Lübcke-Prozess schildert TatEr kam nach Deutschland, um Schutz vor dem Krieg in seiner Heimat zu finden: Der Iraker Ahmed I. ist das wohl erste Opfer des mutmaßlichen Lübcke-Mörders. Vor Gericht beschreibt er den hinterhältigen Messerangriff auf, der sein "Leben zerstört" habe. Seine Angaben zum Täter sind allerdings widersprüchlich.29.10.2020
NRW-Regierung wertete Chats ausPolizist verbrachte Freizeit wohl als HooliganMitte September fliegen bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen eine Reihe rechtsextremer Chatgruppen auf. Fortan ermittelt die Landesregierung zu den Hintergründen. Nun gibt sie erste Erkenntnisse preis. Demnach soll ein Beamter im Hooligan- und Rockermilieu verwurzelt sein.27.10.2020
Zähe Anhörung im Lübcke-ProzessZeuge mit löchriger ErinnerungIm Mordfall Walter Lübcke versucht das Gericht, die rechte Gedankenwelt der beiden Angeklagten näher zu erforschen. Doch ein Zeuge, der ebenfalls aus der einschlägigen Szene stammt, offenbart ein sehr schlechtes Gedächtnis. 22.10.2020
Gespräche mit SeehoferScholz: "Rassismus-Studie kommt"Die SPD will sie, die Grünen und die Linke sowieso - doch Innenminister Seehofer stemmt sich bislang standhaft gegen eine wissenschaftliche Untersuchung von Rassismus innerhalb der Polizei. Nun zeichnet sich eine Lösung ab. 20.10.2020
Rassistische ChatnachrichtenSechs Berliner Polizei-Schüler suspendiertIn einer Chatgruppe von Berliner Nachwuchs-Polizisten werden ausländerfeindliche Nachrichten geteilt. Nun wird gegen sieben Anwärter wegen Volksverhetzung ermittelt. Sechs von ihnen sind vom Dienst vorerst ausgeschlossen. 19.10.2020