"Glaubt der Propaganda nicht"Kriegsgegnerin protestiert in russischen Live-NachrichtenEine Frau taucht in den Live-Nachrichten im russischen Staatsfernsehen vor der Kamera auf. In ihren Händen hält sie ein Schild mit der Aufschrift: "Stoppt den Krieg". Die Sendung bricht ab, die Frau wird Berichten zufolge festgenommen. Vor der Protestaktion hat sie ein Video im Internet veröffentlicht.14.03.2022
Aber Truppen kommen kaum voranRussland beschießt Antonow-Werk in KiewNach Einschätzung der US-Regierung macht das russische Militär des Kreml nur schleppende Fortschritte bei seinem Angriff auf Kiew. Im Nordwesten der ukrainischen Hauptstadt greift es ein Werk des bekannten Flugzeugbauers Antonow an - angeblich, um ein "Munitionslager" zu zerstören.14.03.2022
Der Kriegstag im ÜberblickVerhandlungen unterbrochen - Separatisten: 20 Tote bei Raketenangriff in DonezkWährend die Kämpfe in der Ukraine weitergehen, legen Moskau und Kiew eine Verhandlungspause ein. In Donezk kommen bei einem Raketenangriff 20 Menschen ums Leben, in Mariupol erliegt eine Schwangere ihren Verletzungen. Die EU verhängt Sanktionen gegen Oligarchen. Der 19. Kriegstag im Überblick. 14.03.2022
Absurdes Video geht viralWenn selbst Putin-Fans hinter Gittern landenDas Wort "Krieg" ist in Russland verboten. Das ist schon absurd genug. Doch Putins Schergen zeigen nun: Es geht noch schlimmer. Am Wochenende nehmen sie in ganz Russland willkürlich Menschen fest. Und selbst vor Kriegsbefürwortern machen sie keinen Halt.14.03.2022Von Uladzimir Zhyhachou
Außenminister reist nach MoskauIran will an Atomabkommen festhaltenDas neuverhandelte Atomabkommen mit dem Iran gerät auf den letzten Metern wieder in Gefahr. Grund sind Sonderwünsche Moskaus infolge des Ukraine-Krieges. Der Westen lehnt das Ansinnen kategorisch ab. Teheran versichert, dass man nicht in einer Sackgasse sei.14.03.2022
Zweikampf um UkraineMusk fordert Putin zum DuellTesla-Gründer Elon Musk fordert Russlands Präsidenten Putin auf Twitter "zu einem Kampf Mann gegen Mann" heraus. Der Preis für den Gewinner: die Ukraine. Seinen Aufruf schreibt der Milliardär teils auf Russisch. Er meine es "absolut ernst".14.03.2022
Auch Folgen für RohstoffmärkteUkrainischer Wirtschaft droht dramatischer EinbruchSelbst ein schnelles Ende des Krieges kann daran nichts mehr ändern: Die ukrainische Wirtschaft wird laut einer Prognose des Internationalen Währungsfonds infolge von Russlands Krieg dramatisch einbrechen. Zudem warnt die Organisation vor einer globalen Ernährungskrise.14.03.2022
Sanktionen gegen OligarchenEU will Abramowitsch-Vermögen einfrierenGroßbritannien belegt Roman Abramowitsch mit Strafmaßnahmen, nun zieht die Europäische Union nach. Dem FC-Chelsea-Eigner soll unter anderem die Einreise in die EU verweigert werden. Die Sanktionen richten sich gegen weitere Oligarchen, doch Abramowitsch ist ein Sonderfall: Er hat einen EU-Pass.14.03.2022
UNHCR nennt deutlich wenigerMoskau: 250.000 Ukrainer nach Russland geflohenDer Ukrainekrieg erzeugt in Europa den größten Strom an Geflüchteten seit 1945. Der Großteil flieht gen Westen, vor allem nach Polen. Moskau teilt nun mit, dass auch eine Viertelmillion Ukrainer nach Russland geflohen seien. Das UNHCR spricht von deutlich weniger Menschen. 14.03.2022
Von ganz links bis rechts außenItalien ist das Land der vielen Putin-VersteherNicht nur die deutsche Politik hat sich lange politisch und wirtschaftlich an Putins Russland gebunden. In Italien erstrecken sich die Putin-Versteher beinahe über das gesamte politische Spektrum. Selbst der stolze Partisanen-Verband empfiehlt den Ukrainern die Unterwerfung unter den Kreml.14.03.2022Von Udo Gümpel, Rom