Polen reagiert erbostFIFA verhängt erste Sanktionen gegen RusslandAm Donnerstag hoffte FIFA-Präsident Infantino auf ein schnelles Ende des Ukraine-Konflikts. Ein langes Wochenende schweigt die FIFA zu Russlands Einmarsch in die Ukraine. Polen, Schweden und Tschechien verkünden unterdessen einen Boykott. Und auch die nun verhängten Aktionen empfinden die Polen als Farce.27.02.2022
"Er kann sie töten"Oligarchen rücken vorsichtig von Putin abWestliche Sanktionen im Zuge des Überfalls auf die Ukraine sollen vor allem Russlands Wirtschaftselite, die Oligarchen, treffen. Erstmals seit Kriegsbeginn äußern sich zwei der prominentesten Vertreter dieses Zirkels kritisch. Putins Macht können die Milliardäre allerdings kaum gefährden. 27.02.2022
Ukraine zeigt Tote und GefangeneRussland räumt erstmals eigene Verluste einWährend ukrainische Stellen seit Tagen von hohen Opferzahlen unter den angreifenden Soldaten berichten, schweigt Russland sich lange über eigene Verluste aus. Nun spricht das Verteidigungsministerium erstmals von toten und verletzten "Kameraden" und droht der ukrainischen Führung wegen Menschenrechtsverletzungen. 27.02.2022
"Fundamentale Neuausrichtung"BP steigt bei russischem Konzern Rosneft ausSeit 2013 hält der britische Energieriese BP ein gutes Fünftel der Anteile an dem russischen Staatskonzern Rosneft. Auf Druck Londons gibt BP diese nun auf und zieht Chef Looney und dessen Vorgänger Dudley aus dem Verwaltungsrat des Ölunternehmens zurück.27.02.2022
"Freiheit nicht zum Nulltarif"Wirtschaft steht hinter schmerzhaften SanktionenRusslands Ausschluss aus dem Swift-System und andere Russland-Sanktionen werden auch für deutsche Unternehmen Folgen haben. Mehrere Branchenvertreter sagen dennoch ihre volle Unterstützung zu. BDI-Chef Russwurm macht klar: "Es ist keine Option, nichts zu tun."27.02.2022
"Nicht dramatisch oder tödlich"Russlands Zentralbank wiegelt Swift-Ausschluss abAuch nach einem Swift-Ausschluss sollen Finanztransaktionen wie gehabt funktionieren, versichert die russische Zentralbank. Dafür sorge das landeseigene System SPFS. Dennoch berichten zahlreiche Bankkunden aus Russland bereits von Problemen beim Geldabheben und bei Kartenzahlungen.27.02.2022
Starke Rede, offene FragenScholz will führen und geht dafür ins RisikoDer Bundeskanzler reagiert auf den russischen Angriff auf die Ukraine mit einer Neuausrichtung der deutschen Außen- und Verteidigungspolitik. Er geht damit ein Wagnis ein, auch weil die zahleichen Ankündigungen nicht minder große Fragen aufwerfen.27.02.2022Ein Kommentar von Sebastian Huld
Flucht aus der UkraineBahn bringt Geflüchtete kostenlos nach DeutschlandNach dem russischen Einmarsch in die Ukraine fliehen Hunderttausende vor dem Krieg in ihrer Heimat. Die Deutsche Bahn bietet Unterstützung an und lässt Flüchtlinge aus der Ukraine kostenlos von Polen nach Deutschland fahren.27.02.2022
Treffen an Grenze zu BelarusSelenskyj stimmt Verhandlungen mit Moskau zuAm vierten Tag des Ukraine-Kriegs kommt es zu einer ersten Annäherung der beiden Parteien. Die ukrainische Seite stimmt zu, mit Moskau in Verhandlungen einzutreten. Die Gespräche sollen an der ukrainisch-belarussischen Grenze stattfinden.27.02.2022
Scharfe Kritik aus den USAPutin versetzt Atomstreitkräfte in AlarmbereitschaftDer Westen antwortet hart und geschlossen auf den russischen Überfall auf die Ukraine. Als Reaktion versetzt Russlands Präsident Putin die Nuklearstreitkräfte des Landes in Alarmbereitschaft. Die USA kritisieren das scharf, der NATO-Generalsekretär zeigt sich besorgt.27.02.2022