Nach Morddrohung gegen PolitikerKretschmer fordert Durchgreifen bei TelegramDie Morddrohungen gegen Sachsens Ministerpräsidenten Kretschmer befeuern die Debatte um eine Regulierung des Nachrichtendiensts Telegram. Kretschmer selbst will ein hartes Durchgreifen: Im Internet dürfe es schließlich keine rechtsfreien Räume geben.17.12.2021
Studie zu RadikalisierungTelegram ist Stützpfeiler rechter Online-StrategieTelegram-Kanäle wie "Fluthilfe" oder "Hochwasserkatastrophe" klingen unverdächtig. Doch die Inhalte sind alles andere als harmlos. Rechtsextreme und Verschwörungsideologen nutzen strategisch den Messengerdienst, um ihre Inhalte zu verbreiten, zeigt eine Studie. 17.12.2021
Aufbau eigener Online-PlattformTrump holt Streaminganbieter mit ins BootUnter dem Namen "Truth Social" will Ex-Präsident Trump eine eigene Online-Plattform betreiben. Mit dem Streaminganbieter Rumble holt sich der Republikaner nun technische Unterstützung ins Haus. Das kanadische Unternehmen soll Videofunktionen für das Netzwerk umsetzen. 15.12.2021
"Da muss durchgegriffen werden"Regierung will Telegram regulierenCorona-Leugner, Gewaltaufrufe und andere strafbare Inhalte: Auf Telegram tummeln sich verfassungsschutzrelevante Themen und Personen. Weil das Unternehmen nicht eingreift, brauchen sie kaum Konsequenzen zu fürchten. Das will das Justizministerium ändern. Allerdings sind nicht alle Parteien dafür.13.12.2021
Hass auf Minderheit gepusht?Rohingya-Geflüchtete verklagen FacebookDie Rohingya sind in mehreren Ländern Diskriminierung und Unterdrückung ausgesetzt - aus Sicht der muslimischen Volksgruppe hat das mit dem Algorithmus von Facebook zu tun, der Desinformation fördere und Hass verbreite. Eine Gruppe Geflüchteter verklagt den US-Konzern nun auf Schadenersatz.07.12.2021
Ex-Präsident will an die BörseUS-Behörde prüft Trump-SpacDie neue Online-Plattform von Ex-US-Präsident Trump versteht sich als Gegenentwurf zur "Tyrannei" der großen Technologie-Konzerne. "Truth Social" soll schon im ersten Quartal 2022 an den Start gehen - auch ein Börsengang ist geplant. Doch jetzt sind die Aufsichtsbehörden hellhörig geworden.06.12.2021
Eine Milliarde Dollar zugesagtTrump findet Geldgeber für Netzwerk-ProjektDonald Trump hat immer noch eine große Anhängerschaft in den USA, nur erreicht er sie nicht mehr über Kanäle wie Twitter und Facebook. Mit "Truth Social" will der Ex-Präsident ein eigenes Netzwerk aufbauen. Genügend Zusagen für das nötige Startkapital gibt es bereits. 05.12.2021
Wut über Test-RegelungUni München stellt Mitarbeiterin nach Corona-Video freiEine Mitarbeiterin der LMU München hält eine Wutrede über eine PCR-Testpflicht am Arbeitsplatz. Das unter anderem in der Leichenhalle aufgenommene Video stellt sie ins Netz. Die Universität kündigt nun an, sie fristlos zu entlassen.02.12.2021
Bundesweit 90 PolizeieinsätzeBKA geht gegen Hassrede im Netz vorErneut gehen die Behörden bei einem Aktionstag gegen Hasspostings im Internet vor. Bundesweit gibt es Dutzende Polizeieinsätze. Wohnungen werden durchsucht und zahlreiche Beweismittel beschlagnahmt. Schwerpunkt ist Bayern. Den Beschuldigten drohen bis zu fünf Jahre Haft.01.12.2021
Behörde will Nutzer schützenFacebook muss Startup Giphy verkaufenIm vergangenen Jahr übernimmt Facebook die GIF-Plattform Giphy. Nun muss der inzwischen in Meta umbenannte Konzern das Startup wieder abtreten. Mit der Anordnung will die britische Wettbewerbsbehörde Millionen Social-Media-Nutzer schützen.30.11.2021