Regisseur in iranischer HaftBerlinale-Gewinner Panahi tritt in HungerstreikJafar Panahi, einer der bekanntesten Filmemacher Irans, sitzt seit Juli im Gefängnis. Dagegen protestiert der Berlinale-Gewinner von 2015: Er verweigert nach eigenen Worten die Aufnahme von Nahrung und Wasser, "bis möglicherweise mein lebloser Körper aus diesem Gefängnis befreit wird". 02.02.2023
Fotografierte "sensible Zone"Deutscher offenbar im Iran festgenommenIn der Vergangenheit sind bereits mehrere europäische Staatsbürger im Iran festgenommen und verurteilt worden. Nun wird ein Mann festgenommen, weil er angeblich sensible Aufnahmen gemacht hat. Die Deutsche Botschaft bemüht sich um Aufklärung.17.01.2023
Ex-Bayern-Profi: "Was soll das?"Irans Ausreisestopp für Familie verstört DaeiIm Iran ist der ehemalige Fußballer Ali Daei ein Volksheld. Doch weil er die Proteste gegen das Mullah-Regime unterstützt, erlebt seine Familie dramatische Stunden. Eigentlich wollen seine Frau und Tochter nach Dubai fliegen, doch der Iran verhindert die Ausreise. 27.12.2022
Ghafouri unterstützt ProtesteIrans Regime lässt bekannten Fußballer festnehmenVoria Ghafouri ist einer der besten Fußballspieler Irans. Wegen seiner regierungskritischen Haltung darf der Außenverteidiger aber nicht zur WM in Katar. Auch sein Verein wirft den 35-Jährigen raus. Ghafouri lässt sich nicht unterkriegen - und landet nun hinter Gittern.24.11.2022
"Satane der Welt"Iran macht Westen für Proteste verantwortlichDie landesweiten Proteste im Iran halten seit Monaten an. Der Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden beschuldigt nun erneut die westlichen Länder, für diese verantwortlich zu sein - in seiner Aufzählung taucht explizit auch Deutschland auf.17.11.2022
Kein Ruf nach Todesstrafen?Iranisches Parlament sieht Dokumentenfälscher am WerkNach einer Woche klingt plötzlich alles ganz anders: Das iranische Parlament habe gar nicht die Todesstrafe für Demonstranten gefordert, heißt es nun. Vielmehr sei ein entsprechender Bericht eine "Dokumentenfälschung". Einige Abgeordnete hätten sich lediglich für harte Strafen ausgesprochen.13.11.2022
Weitere Franzosen inhaftiertParis prangert "Geisel-Diplomatie" des Iran anMittlerweile sieben Franzosen sitzen nach Angaben aus Paris in iranischen Gefängnissen. Für das Außenministerium sind sie "staatliche Geiseln", Ministerin Colonna fordert ihre sofortige Freilassung. Unterdessen gibt es bereits Anklagen gegen Demonstranten denen die Todesstrafe droht.12.11.2022
Überwindet alle AbwehrsystemeIran verkündet Entwicklung von Hyperschall-RaketeDer Iran gibt an, eine Hyperschall-Rakete entwickelt zu haben. Diese soll alle bislang entwickelten Luftabwehrsysteme überwinden können. Dass Nordkorea bereits im vergangenen Jahr eine Hyperschall-Rakete testete, löste Befürchtungen über einen Rüstungswettlauf aus.10.11.2022
Studentin über Proteste im Iran"Wir kämpfen weiter für alle, die ermordet wurden"Die Proteste im Iran gehen auch nach über 50 Tagen ungebrochen weiter. Die Demonstranten leben in ständiger Gefahr, sagt eine Kunststudentin aus Teheran ntv.de. Im Interview spricht die 24-Jährige über die Organisation der Proteste, die Brutalität der Einsatzkräfte und darüber, warum sie trotzdem nicht aufgibt.08.11.2022
"Konkrete Gefahr" von FestnahmenAuswärtiges Amt: Deutsche sollen Iran verlassenDer Iran wird landesweit von einer Protestwelle erschüttert. Wegen der angespannten Lage appelliert nun das Auswärtige Amt an alle Deutschen, aus dem Land auszureisen. Das "eskalierende, gewaltsame Vorgehen der iranischen Sicherheitskräfte erfordert diesen Schritt", heißt es.03.11.2022