Bundeswehr unterbricht EinsatzAlle Tornados aus Incirlik abgezogenIm Dauerstreit um ein Besuchsverbot für deutsche Abgeordnete im türkischen Incirlik macht die Bundesregierung nun Ernst: Fürs Erste kehren alle Bundeswehr-Tornados nach Deutschland zurück. Im Herbst soll der Einsatz dann von Jordanien aus weitergehen. 31.07.2017
Der lange Arm aus AnkaraWie Erdogan Gülen-nahe Schulen beeinflusstPräsident Erdogan geht in der Türkei hart gegen die Anhänger der Gülen-Bewegung vor. Das hat auch Auswirkungen auf Schulen in Deutschland, die seinem Erzfeind Fethullah Gülen nahestehen. Die Einschüchterung aus Ankara zeigt Wirkung.31.07.2017
Elf Journalisten bleiben in HaftSieben "Cumhuriyet"-Redakteure wieder frei271 Tage saßen sie in Haft, nun können einige Mitarbeiter der türkischen Zeitung "Cumhuriyet" das Gefängnis verlassen. Doch viele ihrer Kollegen bleiben weiterhin wegen angeblicher Terrorunterstützung inhaftiert. Ihnen drohen Jahrzehnte hinter Gittern.29.07.2017
"Wir werden durchhalten"Führende "Cumhuriyet"-Köpfe bleiben in HaftNach einer mehrstündigen Anhörung verfügt ein Istanbuler Gericht, dass vier Mitarbeiter der regierungskritischen Zeitung "Cumhuriyet" im Gefängnis bleiben müssen - darunter auch der Chefredakteur Murat Sabuncu. Sieben weitere Angeklagte dürfen fürs Erste nach Hause.28.07.2017
Streit um Nato-Stützpunkt KonyaLinker soll Grund für Besuchsverbot seinDas Besuchsverbot für deutsche Abgeordnete auf dem Nato-Stützpunkt im türkischen Konya soll einem Medienbericht zufolge auf den Linken-Abgeordneten Alexander Neu zurückgehen. Ankara unterstelle ihm Kontakte zur PKK, heißt es. Die Partei dementiert das.28.07.2017
"Trägt nicht zu Vertrauen bei"BASF-Chef kritisiert Türkei für TerrorlisteDer Ärger über die Liste mit deutschen Terrorunterstützern ist nicht verraucht - auch wenn Ankara die Vorwürfe gegen knapp 700 Firmen zurückgenommen hat. BASF-Chef Bock mahnt, Investoren brauchten stabile Verhältnisse. Und er verweist auf Recht und Gesetz. 27.07.2017
EU-Treffen bleibt ergebnislosTürkei zeigt sich in Brüssel uneinsichtigDie EU-Kommission fordert von der Türkei bei einem Treffen mehr Rechtsstaatlichkeit. Die türkischen Minister verteidigen das harte Vorgehen etwa gegen "Pseudo-Journalisten" und wollen die Beitrittsverhandlungen ausweiten. Doch damit blitzen sie ab.25.07.2017
Sie "zerteilen mein Land"Erdogan klagt über deutsche "Agenten"Der türkische Präsident glaubt unter anderem, Deutschland wolle mit Hilfe von Agenten sein Land zerstören und dessen Wirtschaft schaden. Doch am Ende würden es die Deutschen sein, "die verlieren", prophezeit Recep Tayyip Erdogan vor Abgeordneten seiner Partei. 25.07.2017
Sicherheit im UrlaubslandHinweis oder Reisewarnung - was ist was?Die Deutschen buchen für die schönsten Wochen des Jahres vor allem vermeintlich sichere Urlaubsziele. Doch wo findet man als Tourist die notwendigen Informationen und was hat es mit Reisehinweisen und Warnungen auf sich?25.07.2017Von Sonja Gurris
Zweifel an RechtsstaatlichkeitEU hält Milliardenhilfen für Türkei zurückAls Beitrittskandidat erhält die Türkei kräftige finanzielle Unterstützung der EU - bis 2020 fast 4,5 Milliarden Euro. Doch tatsächlich hat die türkische Regierung bisher nur einen Bruchteil der Summe bekommen. Der Erweiterungskommissar nutzt seinen "Spielraum".25.07.2017