Aufnahmen zeigen lange StausUkrainer versuchen, aus Kiew zu fliehenVon Sirenen und Explosionen werden viele Ukrainer am Morgen geweckt. Besonders in der Hauptstadt Kiew zeigt sich eine erste Fluchtbewegung. Bilder von langen Staus werden in sozialen Medien geteilt. ntv-Korrespondent Stephan Richter beobachtet in Polen bereits die Ankunft von ersten Geflüchteten.24.02.2022
"Harte Sanktionen" angekündigtScholz: "Putin hat schweren Fehler begangen"Den Angriff Russlands auf die Ukraine verurteilt Bundeskanzler Scholz aufs Schärfste. Kreml-Chef Putin habe damit "abermals eklatant das Völkerrecht" gebrochen. Dafür werde die russische Regierung "einen bitteren Preis" zahlen.24.02.2022
Massiver Angriff Panzer und Soldaten dringen von drei Seiten in Ukraine vorRussland startet eine großangelegte Invasion der Ukraine. Zunächst werden Luftangriffe ausgeführt. Doch ukrainische Grenzschützer berichten zudem von einrückenden Bodentruppen. Auch Panzer sind beteiligt.24.02.2022
Viele Russen schämen sichBaerbock: "Wir sind heute in einer anderen Welt aufgewacht"Putin wolle mit dem Krieg vor allem die Hoffnung der Menschen in der Ukraine zerstören, "dass sie nach Jahrzehnten der Unfreiheit ein Recht auf Demokratie, ein Recht auf Frieden und auf eine bessere Zukunft ohne Unterdrückung haben", sagt Bundesaußenministerin Baerbock.24.02.2022
Experte Markus Kaim über Putin"Der Westen hat sich blenden lassen"Mit seiner vermeintlichen Kompromissbereitschaft hat Putin Theater gespielt - auf das der Westen hereingefallen ist. So sieht es Sicherheits- und Verteidigungsexperte Markus Kaim. Der russische Präsident verfolge einen groß angelegten Plan.24.02.2022
"Alles, was wir liefern können"Röttgen fordert deutsche Waffenlieferung an UkraineDie Bundesregierung betont stets, keine Waffen an die Ukraine liefern zu wollen. CDU-Außenpolitiker Röttgen sieht das nach dem Angriff Russlands anders. "Putin hat den Krieg nach Europa zurückgebracht", sagt er. Deutschland müsse die Ukraine nun unterstützen - auch mit Waffen.24.02.2022
Abwehr russischer InvasionSelenskyj ruft alle Ukrainer zu den WaffenVor wenigen Stunden beginnt der russische Einmarsch in die Ukraine. Nach Angaben von Präsident Selenskyj sind alle Streitkräfte im Einsatz, um die Invasion zu stoppen. Zusätzlich ruft er alle Bürgerinnen und Bürger auf, bewaffneten Widerstand zu leisten.24.02.2022
Wenig Raum für NATO-HilfeHeeresinspekteur: "Bundeswehr steht blank da"Mit dem Einmarsch in der Ukraine schreckt Russland die NATO auf. Deutsche Soldaten führen in Litauen bereits eine Einheit des Verteidigungsbündnisses zur Abschreckung an. Nach Angaben von Heeresinspekteur Mais könnte das deutsche Kontingent damit schon ausgeschöpft sein.24.02.2022
Michael Roth im "ntv Frühstart""Oligarchen jetzt das Wasser abgraben""Es ist Krieg", sagt Michael Roth im "ntv Frühstart". Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses fordert Sanktionen gegen Oligarchen aus Putins Umfeld. "Die müssen spüren, dass sie hier nicht willkommen sind, weil sie dieses System Jahre gestützt haben."24.02.2022
Internationale ReaktionenSelenskyj: "Das ist ein Angriffskrieg!"Russland greift die Ukraine an allen Fronten an. Die internationalen Reaktionen darauf sind heftig. Außenministerin Baerbock spricht von einem "Tag der Schande", UN-Generalsekretär Guterres vom "traurigsten Moment" seiner Amtszeit. China hingegen sieht keine russische Invasion.24.02.2022