Wirtschaft

Chef sieht noch reichlich Platz Adler will Filialnetz deutlich ausweiten

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Adler sieht Platz für mehr als 100 weitere Filialen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die Modekette Adler hat in Deutschland noch weiße Flecken ohne eigene Läden ausgemacht: Nun sollen jährlich bis zu zehn Geschäfte hinzukommen. Die Nachfrage scheint da zu sein - im ersten Quartal schlägt die Kette deutlich den Markt.

Die Modekette Adler will kräftig expandieren und ihr Filialnetz nahezu verdoppeln. "Aktuell gibt es 140 Adler-Modemärkte in Deutschland, Platz sehe ich für mindestens 250 Filialen", sagte Vorstandschef Lothar Schäfer der "Welt am Sonntag". Pro Jahr sollen fünf bis zehn neue Märkte hinzu kommen. Das Hauptaugenmerk gelte dabei mittelgroßen Städten. So sollen Verbraucher im Umkreis maximal 50 Kilometern einen Markt erreichen können.

Auch über eine Erhöhung seiner Jahresziele denkt das Unternehmen nach. "Wir warten zunächst die Halbjahreszahlen ab, und dann machen wir uns Gedanken über die Prognose", sagte Schäfer weiter. Im ersten Quartal übertraf Adler demnach das Marktwachstum deutlich: Während die Branche um drei Prozent zulegte, verbuchte die Kette Schäfer zufolge ein Erlösplus von mehr als acht Prozent. Bislang rechnet Adler mit einem Umsatzplus im unteren einstelligen Prozentbereich. Dies scheine "mittlerweile untertrieben", sagte er.

Eine weitere Expansion im Ausland schließt Schäfer ebenfalls nicht aus. Bisher ist Adler in Österreich, Luxemburg und der Schweiz vertreten. Hinzu kommen könnten dem Bericht zufolge die Regionen Elsass und Lothringen in Ostfrankreich an der deutschen Grenze. "Klare Maßgabe ist es, sich auf den deutschsprachigen Raum zu konzentrieren", erklärte der Adler-Chef. "Da kennen wir uns aus, da wissen wir, wie die Leute ticken."

Quelle: ntv.de, jwu/dpa

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