Wirtschaft

Vorkrisenstand "spätestens 2022" Altmaier will Konjunkturprognose anheben

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"Es besteht Grund zu Optimismus", versichert Wirtschaftsminister Altmaier.

Wirtschaftsminister Altmaier bleibt optimistisch, was die wirtschaftliche Entwicklung in der Krise angeht. Nachdem die Bundesregierung im Januar ein Wachstum von drei Prozent prognostiziert habe, sehe es nun trotz Lockdowns "sogar noch etwas besser" aus. Die neue Prognose wird Donnerstag erwartet.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier gibt sich kurz vor der Veröffentlichung neuer Prognosen der Bundesregierung zur konjunkturellen Entwicklung optimistisch. "Trotz der andauernden Lockdown-Situation entwickelt sich die Wirtschaft stärker, als von vielen erwartet", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Nachdem die Bundesregierung im Januar ein Wachstum von drei Prozent prognostiziert habe, sehe es nach den aktuellen Zahlen "sogar noch etwas besser" aus.

Am Donnerstag wird die Bundesregierung ihre Frühjahrsprojektion vorstellen. "Es besteht Grund zu Optimismus. Wir werden in diesem Jahr den Wirtschaftseinbruch nicht nur stoppen, sondern umkehren", sagte Altmaier. "Wir werden in diesem Jahr einen Aufschwung erleben."

Die Notbremse habe zwar "starke Auswirkungen im Bereich des Einzelhandels, der Gastronomie und der Hotellerie", aber andere Bereiche wie etwa die Industrie entwickelten sich weiterhin gut. Der Wirtschaft sicherte Altmaier weitere Unterstützung zu. "Ich kämpfe dafür, dass unser erfolgreiches und wirksames Hilfsprogramm, die sogenannte Überbrückungshilfe III, über den Juni hinaus bis zum Ende des Jahres verlängert wird."

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Durch die Kurzarbeiterregelung sei Massenarbeitslosigkeit vermieden worden, und die Weltkonjunktur springe wieder an. Aber: "Ein Aufschwung in diesem und im nächsten Jahr bedeutet nicht, dass es allen schon wieder so gut geht wie vor der Krise", schränkte der Minister ein. Das Vorkrisen-Niveau werde "spätestens 2022" wieder erreicht.

Die dritte Welle der Infektionen in der Corona-Pandemie hätten viele in dieser Dramatik nicht kommen sehen. "Trotzdem ist die Wirtschaft in einer guten Verfassung." Die Zahlen und die Stimmung in den Unternehmen seien besser, als viele das vorhergesagt hätten.

Quelle: ntv.de, ddi/dpa

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