Wirtschaft

Square - quadratisch, praktisch, börsentauglich? Twitter-Erfinder plant nächsten Coup

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Twitter-Erfinder Jack Dorsey.

(Foto: REUTERS)

Einige Menschen sind immer einen Schritt weiter. Twitter ist noch nicht an der Börse, da schmiedet der ehemalige Hacker und Twitter-Erfinder Dorsey bereits die nächsten IPO-Pläne - diesmal mit seiner Firma Square. An Umsatz steht Square Twitter in nichts nach.

Twitter-Mitbegründer Jack Dorsey hat angeblich sein nächstes Eisen schon im Feuer. Nach Medienberichten plant er schon den nächsten Börsengang. Dorsey habe mit Banken gesprochen, um seinen Bezahldienst Square möglicherweise im kommenden Jahr an den Markt zu bringen, schreiben das "Wall Street Journal" und die "Financial Times" unter Berufung auf Insider. Bislang sei jedoch noch keine Bank beauftragt worden und der Zeitplan könne sich auch noch ändern, hieß es einschränkend im "Wall Street Journal".

Dorsey hatte Square vor einigen Jahren gegründet, als er im Streit mit Weggefährten wie Evan Williams zeitweise von Twitter wegging. Square hat ein Lesegerät für Kreditkarten entwickelt, das in den Kopfhörer-Eingang von iPhones, iPads oder Android-Geräten gesteckt wird. Die Kreditkarte wird durchgezogen, danach läuft die Bezahlung über eine spezielle App. Das Lesegerät ist quadratisch - deshalb der Name Square. Es gibt weitere junge Firmen mit ähnlichen Konzepten. Der Online-Dienst, bei dem Dorsey der Chef ist, macht inzwischen laut Medienberichten mindestens genauso viel Umsatz wie Twitter.

An diesem Donnerstag wird aber zunächst einmal der Handel mit den Aktien des Kurznachrichtendienstes Twitter beginnen. Dorsey hatte das Unternehmen mitgegründet und hält nach dem Börsengang noch 4,3 Prozent der Anteile. Zudem steht Dorsey dem Verwaltungsrat von Twitter vor. Bei Square ist er ebenfalls einer der Mitgründer und momentan der Geschäftsführer. Square wollte sich gegenüber den Zeitungen nicht äußern.

Quelle: n-tv.de, ddi/dpa/rts