Donnerstag, 24. November 2022Der Börsen-Tag

Heute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
17:37 Uhr

US-Zinssignale und Ifo-Index schieben DAX weiter hoch

Ein insgesamt ruhiger Handelstag liegt hinter der Frankfurter Börse. Der unerwartet kräftige Anstieg des Ifo-Geschäftsklimaindex stützte die deutschen Aktienindizes. Die Daten unterstreichen die Einschätzung, dass die erwartete Rezession in Europa moderat ausfallen wird. Angesichts des Thanksgiving-Feiertages in den USA und damit geschlossener amerikanischer Aktienmärkte war das Geschäft relativ übersichtlich.

DAX
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Dennoch kam fundamentale Unterstützung für Europas Börsen auch aus den Vereinigten Staaten, denn das Protokoll der jüngsten US-Notenbank-Sitzung lässt die Hoffnung auf ein langsameres Tempo bei den künftigen Zinserhöhungen steigen. Entsprechend legten auch die europäischen Anleihemärkte zu, umkehrt sanken damit die Renditen und sorgten für Entspannung auch an den Aktienmärkten.

Der DAX ging heute 0,8 Prozent fester mit 14.540 Punkten aus dem Handel, sein Tageshoch lag bei 14.571 Zählern. Der EUROSTOXX50 notierte 0,5 Prozent höher bei 3965 Stellen.

Bei den Einzelwerten sorgten vor allem Umstufungen durch für größere Kursbewegungen. LEG Immobilien legten um 6,8 Prozent zu nach einer Erhöhung auf "Overweight" durch Morgan Stanley. Für Vonovia ging es um 5,8 Prozent nach oben.

Daimler Truck gewannen im DAX 1,6 Prozent und zeigen sich damit resistent gegen den Rückgang bei den ACEA-Neuzulassungen für Nutzfahrzeuge im Oktober. Da sie aber bereits den sechzehnten Monat in Folge fallen, zeigten sich Marktteilnehmer aber auch nicht mehr überrascht.

Im SDAX der kleineren Werte verteuerten sich Patrizia um 4,7 Prozent. Zudem kamen Expansionspläne des Spezialpharma-Unternehmens Medios gut an, die Aktien setzten ihre Erholungsrally mit plus 6,3 Prozent fort. Die jüngst besonders volatilen Titel des strauchelnden Versorgers Uniper fielen mit hohen Kursverlusten von 12,8 Prozent auf.

17:05 Uhr

Zwei Prozent Inflation? EZB-Direktorin ist sehr skeptisch

Nahezu alle Kreditinstitute haben Negativzinsen auf dem Giro- oder Tagesgeldkonto abgeschafft und tasten sich an höhere Sparzinsen heran.

(Foto: Frank Rumpenhorst/dpa)

Die EZB ist nach Meinung ihrer Direktorin Isabel Schnabel derzeit weiter als zuvor von ihrem Ziel entfernt, die Inflation im Euroraum auf zwei Prozent zu senken. Sie sagte bei einer Konferenz in London, dass derzeit nachlassende Zinserhöhungserwartungen und eine zu expansive Geldpolitik die Bemühungen der EZB um eine Straffung ihrer Geldpolitik konterkarierten. Aktuelle Daten zeigten, dass der Spielraum für eine Verringerung des Zinserhöhungstempos begrenzt sei.

Agenturberichten zufolge gibt es im EZB-Rat inzwischen weniger Unterstützung für eine abermalige Zinserhöhung um 75 Basispunkte im Dezember. Grund ist, dass die EZB ihre Zinsen seit dem Sommer um 200 Basispunkte angehoben hat und sich damit dem "neutralen Bereich" angenähert, in dem sie das Wachstum weder bremst noch verstärkt.

16:43 Uhr

Ölpreise erholen sich leicht - Wie hoch wird der Preisdeckel für Russen-Öl?

Die Ölpreise machten nur einen kleinen Schritt nach oben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostet 84,70 US-Dollar. Das waren 0,4 Prozent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 0,3 Prozent auf 77,69 Dollar.

Zunehmend in den Blick gerät am Ölmarkt der von der EU geplante Preisdeckel für russisches Erdöl. Einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge könnte die Preisgrenze deutlich höher festgelegt werden als bisher erwartet. Dies würde die Bedeutung für den faktischen Handel verringern und das Risiko von Gegenmaßnahmen seitens Russlands ein Stück weit senken, wie Analysten der US-Bank Goldman Sachs erklärten.

Brent Rohöl
Brent Rohöl 88,21
Rohöl WTI
Rohöl WTI 82,73

 

16:16 Uhr

Euro zum Dollar deutlich fester

Mit dem Euro-Kurs ist es nach oben gegangen. Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,0413 (Mittwoch: 1,0325) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9603 (0,9685) Euro. Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85933 (0,86369) britische Pfund, 143,90 (145,75) japanische Yen und 0,9818 (0,9795) Schweizer Franken fest.

Euro / Dollar
Euro / Dollar 1,05

15:50 Uhr

Bericht: Apple hat Manchester United auf dem Radar

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Tim Cook soll hinter den Kulissen sehr aktiv sein.

(Foto: picture alliance/dpa/Apple)

Apple erwägt einem Zeitungsbericht zufolge den Kauf von Manchester United. Die britische Zeitung "Daily Star" berichtet ohne Angabe von Quellen, dass Apple-Chef Tim Cook daran interessiert sei, 5,8 Milliarden Pfund für den englischen Fußball-Rekordmeister zu zahlen. Cook wolle mit den Banken, die mit dem Verkauf mandatiert seien, Gespräche aufnehmen.

Apple und Manchester United gaben keinen Kommentar zu dem Bericht ab. Die amerikanische Glazer-Familie, die den Verein derzeit kontrolliert, hat angekündigt, dass sie sich um Investitionen von außen bemüht, einschließlich der Möglichkeit eines vollständigen Verkaufs.

15:32 Uhr

So bewahren Anleger einen kühlen Kopf

Was tun, wenn die Börse Achterbahn fährt? Das ist eine Frage, die in diesem Jahr sicher schon viele Anleger umgetrieben hat. Warum es manchmal auch am besten ist, erstmal nichts zu tun, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Sebastian Külps von der Fondsgesellschaft Vanguard.

15:03 Uhr

Ford ruft in den USA Hunderttausende Autos zurück

Ford
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Der US-Autobauer Ford ruft in den Vereinigten Staaten fast 519.000 SUVs zurück in die Werkstätten. Grund sei eine Brandgefahr bei möglicherweise gerissenen Krafteinspritzdüsen, teilte der Konzern mit.

Betroffen seien die Modelle Bronco Sport und Escape SUVs der Jahre 2020 bis 2023 mit 1,5-Liter-Motoren. Es gebe 54 Berichte über Brände unter der Motorhaube eines Bronco Sport, darunter vier mit gebrochenen Krafteinspritzdüsen. Etwa 13 weitere seien wahrscheinlich durch ein undichtes Einspritzventil verursacht worden.

14:42 Uhr

EZB-Rat sah weiter verschlechterten Inflationsausblick

Im Rat der EZB hat bei den Beratungen am 26./27. Oktober die Einschätzung überwogen, dass sich der Inflationsausblick weiter verschlechtert hat. Wie aus dem jetzt veröffentlichten Protokoll der Beratungen hervorgeht, waren die Ratsmitglieder vor der abermaligen negativen Inflationsüberraschung im Oktober der Ansicht, dass die Inflation viel zu hoch sei und wiederholt oberhalb der Prognosen gelegen habe.

Die Notenbank hatte am 27. Oktober beschlossen, ihre Leitzinsen zum zweiten Mal in Folge um 75 Basispunkte zu erhöhen, was den derzeit maßgeblichen Satz für Bankeinlagen auf 1,50 Prozent brachte.

14:11 Uhr

Bundesbank fürchtet verwundbares Finanzsystem

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(Foto: imago/photothek)

Die Bundesbank mahnt Geldinstitute angesichts wachsender Risiken für die Finanzstabilität zur Vorsorge. "Die Banken sollten Verluste aus eigener Kraft auffangen können. Sonst könnte es zu einer Kreditklemme kommen, die eine realwirtschaftliche Krise verschärft", sagte Bundesbank-Vizepräsidentin Claudia Buch bei der Vorstellung des Finanzstabilitätsberichts 2022.

Insgesamt sieht das Geldinstitut ein deutlich verschlechtertes Umfeld: Für 2023 sagen Volkswirte eine Rezession voraus. Seit Monaten macht die extrem hohe Teuerung Verbrauchern und Unternehmen zu schaffen. Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass Schuldner Kredite nicht zurückzahlen können. "In der Summe sind also die makroökonomischen Risiken gestiegen, und das Finanzsystem bleibt verwundbar gegenüber diesen Risiken", so Buch.

13:44 Uhr

Studie: Wohnimmobilienpreise fallen 2023 - Auswirkungen auf Mietpreise

Der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) hat die Wohnungsbaupolitik der Bundesregierung kritisiert.

(Foto: Monika Skolimowska/dpa)

Die Zinswende dürfte einer Studie zufolge am deutschen Immobilienmarkt erstmals seit zwölf Jahren für sinkende Preise sorgen. Kaufpreise für Wohnimmobilien fallen 2023 im Jahresdurchschnitt voraussichtlich um vier bis sechs Prozent, wie aus einer Analyse der DZ Bank hervorgeht. Das bedeute aber nicht, dass der Erwerb eines Eigenheims leichter werde. "Die womöglich noch steigenden Hypothekenzinsen treiben insbesondere Kaufinteressierten mit geringem Eigenkapital Sorgenfalten auf die Stirn und sind ein Grund dafür, dass sich die Fertigstellung von geplanten Bau-Projekten verzögert", analysierte das Geldinstitut.

Aufgrund des veränderten Umfelds dürften sich viele Menschen vorerst für eine Mietwohnung entscheiden. Wegen des knappen Wohnungsangebots und einer wachsenden Bevölkerung dürften die Mietpreise 2023 erheblich steigen. Bereits im laufenden Jahr kletterten die Preise demnach um fast fünf Prozent.

13:02 Uhr

US-Kartellbehörde erwägt Klage gegen Microsoft-Übernahme

Die US-Kartellbehörde FTC nimmt einem Zeitungsbericht zufolge die milliardenschwere Übernahme des es "Call of Duty" Videospielherstellers Activision Blizzard durch Microsoft genauer unter die Lupe. Die FTC erwäge eine Kartellklage, um das rund 69 Milliarden Dollar schwere Übernahmeangebot von Microsoft für Activision Blizzard zu verhindern, berichtet die Zeitung "Politico" unter Berufung drei Insider. Die FTC-Prüfer seien skeptisch gegenüber den Argumenten der Unternehmen. Eine Klage gegen den Deal sei aber noch keine beschlossene Sache, erklärten zwei der drei Insider dem Blatt.

Das Übernahmeangebot steht auch in Europa auf dem Prüfstand. Die EU-Regulierungsbehörden hatten Anfang des Monats eine umfassende Untersuchung eingeleitet und vor Wettbewerbsbeschränkungen gewarnt. Die FTC und Microsoft reagierten nicht sofort auf die Anfragen von Reuters zur Stellungnahme.

Activision Blizzard
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Microsoft
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12:20 Uhr

Da freut sich Erdogan: massive Zinssenkung in der Türkei

Zwei türkische Flaggen wehen vor der Kulisse des Galataturms in Istanbul.

(Foto: Emrah Gurel/AP/dpa)

Die türkische Zentralbank hat ihren Leitzins den vierten Monat in Folge auf einen einstelligen Wert gesenkt und damit die von Präsident Recep Tayyip Erdogan geforderte Geldpolitik trotz der hohen Inflationsrate verschärft. Der geldpolitische Ausschuss kappte den Leitzins um 150 Basispunkte auf 9,00 Prozent.

Erdogan sieht niedrigere Zinssätze als Teil einer unorthodoxen Strategie zur Förderung des Wirtschaftswachstums. Durch die Krise verlor die Lira mehr als die Hälfte ihres Wertes und trieb Millionen von Türken näher in die Armut. Die Regierung Erdogan hat auch erklärt, dass ihre Zinssenkungen letztendlich zu einer niedrigeren Inflation führen werden.

12:08 Uhr

"DAX könnte über 14.800 laufen" - aber ist das nachhaltig?

Der Geschäftsklimaindex des IFO-Instituts fällt positiver aus als erwartet. Prompt startet der DAX einen Angriff nach oben, Analysten sehen die Marke von 14.800 Punkten bereits in Reichweite. Wie nachhaltig die Aufwärts-Entwicklung ist, erklärt ntv-Börsenreporter Frank Meyer.

11:31 Uhr

Trendwende am Währungsmarkt? Euro kämpft sich wieder nach oben

Monatelang hatte sich der Euro fast nur nach unten bewegt - sogar bis unter den Wert von einem US-Dollar. Zuletzt kämpfte sich die Gemeinschaftswährung jedoch wieder ein gutes Stück nach oben. Woher kommt der plötzliche Rückenwind und ist die vorher dominierende Euroschwäche damit vorbei? Friedhelm Tilgen spricht darüber mit Anouch Wilhelms von der Société Générale.

11:09 Uhr

Jumbo-Zinsanhebung in Schweden

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(Foto: picture alliance)

Die schwedische Zentralbank hat ihren Leitzins um 75 Basispunkte auf 2,50 Prozent angehoben und ihren voraussichtlichen Zinspfad erhöht, um die hartnäckig hohe Inflation weiter zu bekämpfen. Die Riksbank geht nun davon aus, dass der Leitzins im Jahr 2023 einen Höchststand von etwa 2,80 Prozent erreichen wird, nachdem er zuvor bei etwa 2,50 Prozent lag, und in den Jahren 2024 und 2025 auf diesem Niveau verbleibt. Zuvor hatte die Zentralbank signalisiert, dass sie den Leitzins bis Ende 2024 auf etwa 2,40 Prozent senken würde.

"Die Prognose zeigt, dass der Leitzins zu Beginn des nächsten Jahres wahrscheinlich weiter angehoben wird und dann knapp unter 3,00 Prozent liegt", erklärte die Zentralbank. Das Risiko, dass sich die derzeitige hohe Inflation verfestigt, sei immer noch beträchtlich.

10:58 Uhr

DAX überspringt wichtige Marke - Weg zu neuen Höhen frei

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Der DAX ist am Vormittag nach dem besser als erwartet ausgefallenen Ifo-Geschäftsklimaindex nach oben ausgebrochen. Der Leitindex kletterte nach oben bis auf 14.552 Punkte. Momentan notiert er 0,7 Prozent höher bei 14.530 Stellen.

Die Umsätze sind allerdings dünn. Noch gilt es deshalb als zweifelhaft, ob der Ausbruch nachhaltig ist. "Sollten nun Umsätze an den Markt kommen, könnte der DAX Richtung Juni-Hoch bei 14.709 und danach an die Unterkante der Widerstandszone zwischen 14.800 und 15.050 heranlaufen", so Christian Henke von IG Markets. Der DAX gewinnt 0,7 Prozent auf 14.536 Punkte.

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10:38 Uhr

Renten-Futures dank FED-Protokolls gesucht

Deutlich nach oben ist es am Morgen mit den deutschen Renten-Futures gegangen. Globaler Kurstreiber für die Anleihemärkte war dabei die taubenhafte Interpretation des Protokolls der jüngsten US-Notenbank-Sitzung. Der Dezember-Kontrakt des Bund-Futures stieg um 52 Ticks auf 141,71 Prozent. Das Tageshoch liegt bislang bei 141,73 Prozent und das Tagestief bei 141,2 Prozent.

10:24 Uhr

Ifo-Index steigt überraschend deutlich

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(Foto: picture alliance/dpa)

Die Stimmung in den Chefetagen deutscher Firmen hat sich im November überraschend deutlich aufgehellt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg auf 86,3 Zähler von revidiert 84,5 Punkten im Vormonat, wie das Münchner Ifo-Institut zu seiner Umfrage unter rund 9000 Führungskräften mitteilte. Ökonomen hatten lediglich mit einem Anstieg auf 85,0 Punkte gerechnet. "Die Rezession dürfte weniger tief ausfallen, als viele erwartet haben", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest.

Das bislang milde Klima, volle Gasspeicher und die sich konkretisierenden Pläne für LNG-Terminals sprechen aus Sicht des Top-Ökonomen für eine leichte Aufhellung des Konjunkturbildes. Deutschland steht laut der Bundesbank zwar eine Winter-Rezession ins Haus. Doch eine Gasmangellage könne wahrscheinlich vermieden werden.

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09:33 Uhr

Bericht: Lufthansa bietet mit italienischer Bahn für ITA

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(Foto: picture alliance / Markus Mainka)

Die Lufthansa hat einem Zeitungsbericht zufolge bei der anvisierten Übernahme der italienischen ITA Airways nach dem Rückzug ihres bisherigen Partners MSC einen neuen Kompagnon. Der MDAX-Konzern könnte zusammen mit der italienischen staatlichen Eisenbahngesellschaft Ferrovie dello Stato (FS) zusammen 80 Prozent der Alitalia-Nachfolgerin kaufen, berichtete die Zeitung "Il Corriere della Sera" mit Verweis auf Regierungskreise in Rom.

Die Lufthansa würde demnach 51 Prozent für 250 Millionen Euro, FS weitere 29 Prozent an ITA Airways übernehmen. Der Rest verbleibe beim Staat. Sprecher von FS und Lufthansa wollten zu dem Bericht keinen Kommentar abgeben.

09:21 Uhr

Benetton-Familie mit Infrastruktur-Holding am Ziel

Atlantia steht vor dem Ende der Börsennotierung, nachdem sich die Unternehmerfamilie Benetton und der US-Investmentfonds Blackstone über 90 Prozent an der italienischen Infrastruktur-Holding gesichert haben. Das Delisting werde "so schnell wie möglich in den kommenden Wochen" erfolgen, teilte das von Benetton und Blackstone gegründete Übernahme-Vehikel Schema Alfa mit.

Der Unternehmenswert der Transaktion beträgt rund 54 Milliarden Euro und ist damit laut Refinitiv-Daten der viertgrößte Deal weltweit in diesem Jahr. Die Milliardärsfamilie Benetton hatte im April die Übernahme von Atlantia gestartet.

09:15 Uhr

Nikkei legt nach FED-Signalen kräftig zu

Nikkei
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Die Aussicht auf ein gemäßigteres Zinstempo der US-Notenbank hat die japanischen Börsen beflügelt. Der Nikkei zog um knapp ein Prozent auf ein Zwei-Monats-Hoch von 28.383 Punkten an. Der breiter gefasste Topix stieg um 1,3 Prozent. Die gestern Abend vorgelegten Protokolle der jüngsten Zinssitzung der FED bestätigten weitgehend die Erwartungshaltung der Anleger auf eine langsamere Gangart der Fed. Anleger griffen vor allem bei Technologiewerten zu. So lagen die Aktien der Chip-Konzerne Tokyo Electron und Advantest  3,5 und 4,6 Prozent im Plus.

Rekordinfektionen in China schürten hingegen die Sorgen um die Auswirkungen der Corona-Beschränkungen auf die Wirtschaft der Volksrepublik und drückten die Kurse dort. China verzeichnete die höchste Zahl an Ansteckungen binnen 24 Stunden seit Ausbruch der Pandemie. Die Börse in Shanghai lag 0,3 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen verlor 0,4 Prozent.

09:07 Uhr

DAX geht gestärkt in den Handelstag- Wall Street geschlossen

Der deutsche Aktienmarkt ist überwiegend grün in den Handel gestartet. Der DAX gewann in den ersten Minuten 0,3 Prozent auf 14.469 Punkte. MDAX und SDAX legten um 0,5 beziehungsweise 0,1 Prozent zu. Der TECDAX verharrte auf Vortagesniveau.

Trotz Thanksgiving in den USA und damit geschlossener US-Börsen gab es vorher noch gute Nachrichten aus Übersee: Denn das Protokoll der jüngsten US-Notenbank-Sitzung lässt die Hoffnung auf ein langsameres Tempo bei den künftigen Zinserhöhungen steigen. Der DAX hat daher das Halbjahreshoch und damit die 14.500er Marke fest im Blick.

DAX
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08:52 Uhr

Euro legt zum Dollar weiter zu

Der Kurs des Euro baut seine Gewinne aus dem Mittwochsgeschäft zunächst weiter aus. Im frühen Handel kostet die Gemeinschaftswährung 1,0440 US-Dollar und damit etwas mehr als am Abend zuvor. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag spürbar tiefer auf 1,0325 Dollar festgesetzt.

Im Gegensatz zum Euro stand der US-Dollar auf breiter Front unter Druck. Ausschlaggebend sind zuletzt schwache Konjunkturdaten und Äußerungen aus der US-Notenbank Fed. Beides deutet darauf hin, dass die Währungshüter ihren Kampf gegen die hohe Inflation mit verringertem Tempo fortsetzen. Die Aussicht auf weniger starke Zinserhöhungen belastet den Dollar und beflügelt im Gegenzug andere Währungen wie den Euro.

Am Donnerstag richten sich die Blicke in der Eurozone auf die Unternehmensstimmung in der größten Volkswirtschaft Deutschland. Das Ifo-Institut veröffentlicht sein monatliches Geschäftsklima. In Frankreich steht ein ähnlicher Indikator des Statistikinstituts Insee an. In den USA herrscht wegen des Feiertags "Thanksgiving" weitgehend Ruhe.

Euro / Dollar
Euro / Dollar 1,05
Euro / Britisches Pfund
Euro / Britisches Pfund 1,17

 

08:40 Uhr

Aufwärts-Rotation erfasst Tech-Aktien

Die intakte Aufwärts-Rotation an den Börsen spricht weiterhin für eine zumindest stabile Lage. Nach den Basic Resources und den Ölwerten in den vergangenen Tagen dürften nun die Technologiewerte wieder in die Favoritenstellung gelangen. Gestützt wird die Stimmung für den Sektor von den rückläufigen Renditen. "Außerdem haben sich die Bewertungen gesetzt, und auf Dauer kommt an den Titeln ohnehin keiner vorbei", so ein Marktteilnehmer.

08:22 Uhr

Sorgt der "Black Friday" für positive Überraschungen?

"Die Erwartungen an den 'Black Friday' sind dieses Jahr eher niedrig", sagt ein Marktteilnehmer. Damit bestehe Potenzial für positive Überraschungen. Als Grund für die gedämpften Erwartungen nennt er, dass viele Angebote aufgrund voller Lager sehr früh gekommen seien. "Damit sind vermutlich auch viele Käufe schon vollzogen worden", sagt er. Dasselbe gelte für den "Cyber Monday".

 

08:10 Uhr

Der Ifo gibt den DAX-Takt vor

Der DAX wird Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge höher starten. Aktuell wird der deutsche Börsenletindex mit Kursen um 14.445 Punkte taxiert. Das entspricht einem kleinen Aufschlag von 0,1 Prozent. Der DAX bewegt sich damit erneut um den charttechnischen Widerstand bei 14.440 Zählern.

Am Mittwoch war der DAX kaum verändert bei 14.427 Punkten aus dem Handel gegangen. Die am Abend (MEZ) vorgelegten Protokolle der jüngsten Zinssitzung der US-Notenbank bestätigten weitgehend die Erwartungshaltung der Anleger auf eine langamere Gangart der Fed. Händler setzen nach den jüngsten XXL-Schritten auf eine Zinserhöhung um 50 Basispunkte bei der nächsten Sitzung der Zentralbank im Dezember. Am Donnerstag wird die Europäische Zentralbank ihre Mitschriften der jüngsten Sitzung veröffentlichten. Im Fokus der Anleger steht zudem der vom Ifo-Institut ermittelte Geschäftsklimaindex für November. Von Reuters befragte Experten erwarten, dass das Barometer steigt – und zwar von 84,3 auf 85,0 Punkte. Zuletzt hatten sich vor allem die Erwartungen der Unternehmen angesichts von Lieferketten-Problemen und Energiepreis-Anstiegen verdüstert.

07:58 Uhr

Bange Anlegerblicke Richtung China

Freundlich zeigen sich die Börsen in Ostasien. Sie folgen damit insgesamt der Richtung an der Wall Street. Dort hatte das Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung gezeigt, dass sich die US-Notenbanker bei ihrem Treffen am 1. und 2. November mehrheitlich für eine Verlangsamung des Zinserhöhungstempos aussprachen und nach vier 75-Basispunkte-Schritten für den 13./14. Dezember für 50 Basispunkte plädieren.

Dass die südkoreanische Notenbank derweil den Leitzins um 25 Basispunkte auf 3,25 Prozent erhöht hat, tut der guten Stimmung keinen Abbruch. Dies war so mehrheitlich erwartet worden und stellt zudem eine Verlangsamung des Zinserhöhungstempos dar. Laut Marktteilnehmern schürt dies zudem Spekulationen, dass der Inflationsgipfel gesehen worden sein dürfte.

In Tokio gewinnt der Nikkei nach der Feiertagspause am Mittwoch 1,1 Prozent auf 28.427 Punkte. In Hongkong steigt der HSI 0,4 Prozent, während die Tendenz in Shanghai nur knapp behauptet lautet. Dort bremst der weitere Anstieg der Covid-19-Infektionsfälle die Kaufneigung, wobei zugleich Unterstützung für die chinesischen Börsen vom Staatsrat kommt. Dieser habe signalisiert, geldpolitische Instrumente wie Senkungen des Mindestreservesatzes einsetzen zu wollen, wenn dies angemessen sei, um die Liquidität auf einem angemessenen Niveau zu halten, so die Ökonomen von Goldman Sachs. Dazu wird der Immobiliensektor von der Nachricht beflügelt, dass einige staatseigene Banken der Branche finanzielle Unterstützung gewähren werden. China Vanke steigen um 4,5 Prozent, Poly Developments um 3,0 Prozent, Longfor um 5,4 Prozent und Country Garden um 11,1 Prozent.

07:47 Uhr

Foxconn räumt technische Fehler bei Lohnauszahlung ein

Nach den jüngsten Unruhen in einem Werk des Apple-Zulieferers Foxconn wegen überfälliger Löhne und strikter Corona-Beschränkungen räumt das Unternehmen "technische Fehler" bei der Bearbeitung von Neuanstellungen ein. "Unser Team hat die Angelegenheit untersucht und festgestellt, dass während des Onboarding-Prozesses ein technischer Fehler aufgetreten ist", erklärt Foxconn. "Wir entschuldigen uns für einen Eingabefehler im Computersystem und garantieren, dass die tatsächliche Bezahlung mit der vereinbarten und den offiziellen Stellenausschreibungen übereinstimmt."

In dem Werk in Zhengzhou kam es am Mittwoch aus Frustration über einbehaltene Löhne und Prämien sowie wegen der weitreichenden Corona-Beschränkungen zu Ausschreitungen. Es handelte sich um seltene Szenen offener Meinungsverschiedenheiten in China.

Das taiwanesische Unternehmen erklärte, es werde versuchen, die Bedenken zu zerstreuen und die Forderungen der Arbeitnehmer zu erfüllen. Denjenigen, die in ihre Heimatstädte zurückkehren wollen, werde "entsprechende Beihilfe" angeboten. Am Produktionsstandort Zhengzhou produzieren mehr als 200.000 Mitarbeiter Geräte von Apple, darunter das iPhone 14 Pro und Pro Max. Die Produktion wurde einem Insider zufolge am Donnerstag fortgesetzt.

Apple
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07:31 Uhr

EZB-Währungshüter plädiert für schwächere Zinsschritte

Die Europäische Zentralbank (EZB) sollte aus Sicht von Portugals Notenbankchef Mario Centeno bereits ab Dezember das Tempo ihrer Zinsanhebungen drosseln. Die Währungshüter sollten zudem ein klares Signal senden, dass Jumbo-Zinserhöhungen nicht die Norm seien, sagt das EZB-Ratsmitglied. "Wir nähern uns Zinsniveaus, die unserer Meinung nach mittelfristig mit Preisstabilität vereinbar sind," sagte Centeno. "Dies bedeutet, der Gedanke, dass Anhebungen um 75 Basispunkte die Norm sind, kann nicht verwirklicht werden," fügte er hinzu.

Es sei wichtig, diesen Zinserhöhungszyklus auf glaubwürdige Weise zu beenden. Noch wichtiger als die Zahl sei es, der Öffentlichkeit dieses Bild zu vermitteln. "Wir bemühen uns wirklich, diese Vorhersagbarkeit zu vermitteln und ich erwarte, dass die Dezember-Sitzung das sehr deutlich machen wird", sagte Centeno. Das nächste Zinstreffen der EZB findet am 15. Dezember in Frankfurt statt.

Am Finanzmarkt wird mittlerweile davon ausgegangen, dass die Euro-Wächter dann die Schlüsselzinsen um 0,50 Prozentpunkte anheben. Es wäre bereits die vierte Zinsanhebung in Folge. Die EZB hatte im Juli angesichts der hochschießenden Inflation die Zinswende eingeleitet. Im September und im Oktober hatte sie jeweils die Zinsen um ungewöhnlich kräftigte 0,75 Prozentpunkte angehoben. Der Einlagensatz, den Geldhäuser für das Parken überschüssiger Gelder von der Notenbank bekommen und der am Finanzmarkt momentan als der maßgebliche Zinssatz gilt, liegt damit aktuell bei 1,5 Prozent.

07:15 Uhr

"Hopp oder Top" - Basic Resources am Widerstand

"Hopp oder Top", so ein Marktteilnehmer zum Stoxx-Basic-Resources. Nach der Aufwärtswelle der vergangenen Tage stehe der Index nun wieder direkt unter dem Chart-Widerstand von 630 Punkten. "Sollte der Index den Widerstand überwinden, entsteht das nächste Kaufsignal mit starkem Aufwärtspotenzial Richtung 700", sagt er. Ob das im ersten Anlauf gelinge, sei aber zweifelhaft.

06:46 Uhr

Fed-Protokoll schiebt Kurse an Tokioter Börse an

Die Märkte in Japan folgen dem Kursverlauf der Wall Street ins Plus. Signale, dass die US-Notenbank Fed das Tempo der Zinserhöhungen verlangsamen könnte, beflügelten die Kauflaune der Anleger. "Alles in allem geht aus den Fed-Protokollen hervor, dass die Teilnehmer des FOMC entschlossen sind, den Leitzins angesichts eines sehr angespannten Arbeitsmarktes und einer unannehmbar hohen Inflation weiter anzuheben", sagten Analysten von Barclays. "Das Protokoll zeigt jedoch auch, dass die Mitglieder der FOMC in Bezug auf den Leitzins abweichende Meinungen vertreten und dass Unsicherheit über den Leitzins besteht."

Der Nikkei liegt im Verlauf 1,1 Prozent höher bei 28.422 Punkten. Der Topix steigt 1,3 Prozent auf 2021 Zähler. Rekordinfektionen in China schüren hingegen weiter Sorgen um die Auswirkungen der Corona-Beschränkungen auf die Wirtschaft. Die Volksrepublik verzeichnete die höchste Zahl an Ansteckungen binnen 24 Stunden seit Ausbruch der Pandemie. Der Shanghai Composite notiert 0,1 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen verliert 0,3 Prozent.

Nikkei
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06:37 Uhr

Dollar-Verluste auf breiter Front

Im asiatischen Devisenhandel verliert der Dollar 0,6 Prozent auf 138,80 Yen und gibt 0,3 Prozent auf 7,1365 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notiert er 0,3 Prozent niedriger bei 0,9393 Franken. Parallel dazu steigt der Euro 0,4 Prozent auf 1,0437 Dollar und zieht 0,1 Prozent auf 0,9806 Franken an. Das Pfund Sterling gewinnt 0,3 Prozent auf 1,2089 Dollar.

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06:25 Uhr

Fed sendet Signale, DAX vor dem Ausbruch?

Nahezu unverändert und unter dem charttechnischen Widerstand von 14.440 Punkten ist der DAX aus dem Mittwochsgeschäft herausgegangen. Eine geringe Handelsspanne und relativ niedrige Umsätze hatten das Geschäft zur Wochenmitte bestimmt. Die Anleger hielten sich zurück - und blickten in die USA. An der Wall Street hatten die Leitindizes leichte Gewinne verbucht. Ein Grund dürfte der Inhalt des Fed-Protokolls gewesen sein, denn in der US-Notenbank Federal Reserve mehren sich die Signale für ein Umschalten auf eine weniger aggressive Linie bei Zinserhöhungen. Eine "deutliche Mehrheit" der Währungshüter hält es für wahrscheinlich angebracht, bald Tempo bei den Anhebungen herauszunehmen, wie aus den am Mittwoch veröffentlichten Protokollen der jüngsten Zinssitzung von Anfang des Monats hervorgeht. Damit soll es der Notenbank besser möglich sein, ihre Fortschritte auf dem Weg zu Vollbeschäftigung und Preisstabilität einzuschätzen. Dieses Vorgehen soll der Tatsache Rechnung tragen, dass unsicher ist, mit welcher Zeitverzögerung die Zinserhöhungen greifen und wie stark sie dabei auf Wirtschaft und Inflation einwirken.

Die Fed hatte Anfang November den Leitzins zum vierten Mal in Folge um 0,75 Prozentpunkte erhöht. Er liegt aktuell in einer Spanne zwischen 3,75 und 4,00 Prozent. Mittlerweile haben mehrere US-Notenbanker signalisiert, dass sie kleinere Schritte befürworten könnten. An den Terminmärkten wurde die Chance auf einen kleineren Zinsschritt von 0,50 Prozentpunkten auf der Sitzung Mitte Dezember nunmehr auf 79 Prozent taxiert.

Der DAX wird aktuell aber mit Kursen um 14.470 Zähler taxiert und damit zum einen fester und zum anderen über dem charttechnischen Widerstand, der um 14.440 Punkte liegt. Dennoch: Dem vergleichsweise dünnen Handel zur Wochenmitte dürfte ein ähnliches Geschäft heute folgen.Der Grund: Wegen des US-Feiertags Thanksgiving bleibt die Wall Street geschlossen. Hierzulande dürften die Blicke der Anleger vor allem auf den Daten des Ifo-Geschäftsklimaindex liegen. Der Index zeigt, wie die Stimmung in den Chefetagen ist.

Zuletzt hatten sich vor allem die Erwartungen der Unternehmen angesichts von Lieferketten-Problemen und Energiepreis-Anstiegen verdüstert. "Die November-Zahlen werden zeigen, ob sich nun auch die tatsächliche Geschäftslage verschlechtert und sich die deutsche Wirtschaft bereits auf dem Weg in eine Rezession befindet", fasst Commerzbank-Experte Ralph Solveen zusammen. Ein klares Signal sei aber nicht zu erwarten: während der Gesamtindex leicht zurückgehen dürfte, könnten die Erwartungen angesichts des abnehmenden Risikos eines Gas-Mangels sogar leicht zugelegt haben.

Daneben liefert der Branchenverband ACEA frische Nutzfahrzeug-Absatzzahlen und Remy Cointreau stellt das ausführliche Quartalsergebnis vor. Die Bundesbank präsentiert ihren Finanzstabilitätsbericht 2022. Aus Frankreich gibt es Zahlen zum Geschäftsklima und aus der Türkei die Ergebnisse der geldpolitischen Sitzung des Zentralbank-Rats.

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