Dienstag, 01. Oktober 2019Der Börsen-Tag

Heute mit Wolfram Neidhard
18:04 Uhr

Schwache US-Daten, starker Euro: Dax rauscht nach unten

Unerwartet schwache US-Wirtschaftsdaten haben den Dax kräftig nach unten geprügelt. Der deutsche Leitindex rutschte bis Handelsende auf sein Tagestief von 12.263 Punkten, was einem Minus von 1,3 Prozent entsprach.

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Der Dollar fiel nach den schwachen Daten, umgekehrt legte der Euro zu. Zuletzt notierte die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,09 Dollar, 0,3 Prozent höher.

Bereits am Vormittag hatten enttäuschende Konjunkturdaten aus der Eurozone für einen Dämpfer gesorgt. Bis dahin war der Dax noch mit fast 12.500 Punkten auf den höchsten Stand seit Ende Juli gestiegen. Mit dem Abschlag am Nachmittag waren die Dax-Gewinne seit dem vergangenen Donnerstag dann wieder dahin.

Börsianer rückten nach den schwachen Konjunkturdaten die Wirtschaftssorgen stärker in den Mittelpunkt. Die Zinssenkungsfantasie dagegen, die gewöhnlich den Aktienmarkt antreibt, blendeten sie aus. Hierzulande litt darunter auch der MDax, der die mittelgroßen deutschen Werte umfasst und um 0,8 Prozent auf 25.658 Punkte sank.

Mit Spannung erwarten Anleger nun den US-Arbeitsmarktbericht für September am Freitag.

17:05 Uhr

Auto-Experte: Trump vernichtet 700 Milliarden Euro Umsatz

Das CAR-Center der Universität Duisburg-Essen hat den Umsatzverlust der weltweiten Autoindustrie durch den Zollkrieg geschätzt. Das Ergebnis ist niederschmetternd. "Nach unserer Analyse sind bis zu 700 Milliarden Euro Umsatzausfall über einen 7-Jahres-Zeitraum zu erwarten", sagt Autoexperte und Institutsleiter Ferdinand Dudenhöffer.

Das ist doppelt so viel wie die Ausgaben des Bundeshaushaltes 2018 (343,6 Mrd. Euro)!

Die Prognose sei dabei sogar noch konservativ. Sprich: Es besteht ein hohes Risiko, dass die Schäden und Wertschöpfungsverluste durch die torpedierten Handelsbeziehungen noch deutlich höher ausfallen werden.

Donald Trump zerstöre weltweit gewaltiges Volksvermögen, lautet das Fazit. Weil gut 80 Prozent der Verluste in China anfallen werden und dieser Markt für Deutschland ein Schlüsselmarkt sei, werde auch die deutsche Autoindustrie erheblich geschädigt.

16:46 Uhr

Geringere Förderung stützt Ölpreis

Nordseeöl der Sorte Brent verteuert sich um 1,4 Prozent auf gut 60 Dollar je Barrel (159 Liter), leichtes US-Öl kostet mit 54,84 Dollar ebenfalls 1,4 Prozent mehr.

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Die Mitgliedsstaaten des Ölkartells Opec produzierten im September mit 28,9 Millionen Barrel pro Tag so wenig wie seit acht Jahren nicht mehr, wie aus einer Studie hervorgeht. Auch in Russland und den USA wurde weniger Öl gefördert.

ABER: Am Ölmarkt spielen Sorgen wegen der weltweiten Konjunkturabkühlung eine größere Rolle als Engpässe bei der Lieferung, sagt Tamas Varga vom Ölhändler PVM. "Obwohl der Ölpreis jede Möglichkeit erhalten hat, deutlich über 70 Dollar je Barrel zu steigen, ist die Tatsache aufschlussreich, dass er es nicht getan hat."

16:28 Uhr

Heftiger Schrumpfkurs in den USA: Wall Street macht die Biege

Auch die US-Börsen sind vor den wichtigen Daten zur Entwicklung der US-Industrie noch optimistisch gestartet. Doch nach den Daten ist Hängen im Schacht: Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notiert inzwischen 0,5 Prozent leichter bei 26.755 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 büßt 0,4 Prozent auf 2964 Zähler ein.

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Die US-Industrie ist laut einer einer Umfrage so stark geschrumpft wie seit rund zehn Jahren nicht mehr. Der Einkaufsmanager-Index rutschte im September auf 47,8 Punkte von 49,1 Zählern im Vormonat, wie aus der Firmenbefragung des Institute for Supply Management (ISM) hervorgeht. Das ist der niedrigste Wert seit Juni 2009, als die USA unter den verheerenden Folgen der Finanzkrise litten.

Ökonomen wurden von dem Rückgang im September überrascht, da sie mit einem Anstieg des Barometers auf 50,1 Zähler gerechnet hatten. Es signalisiert bei Werten über 50 Punkten Wachstum. Die Bauausgaben in den USA stiegen unterdessen nur leicht. Sie zogen im August um 0,1 Prozent an, wie das Handelsministerium in Washington mitteilte. Hier hatten Ökonomen mit einem Anstieg von 0,4 Prozent gerechnet.

16:21 Uhr

Maue Konjunkturdaten: Dax dreht ab

Die Anleger am deutschen Aktienmarkt lassen nach drei Gewinntagen in Folge doch wieder Vorsicht walten. Der Dax notiert zuletzt 0,9 Prozent tiefer bei 12.307 Punkten, nachdem er im frühen Handel noch bei gut 12.497 Punkten den höchsten Stand seit Ende Juli erreicht hatte.

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Als Belastung erweisen sich enttäuschende Konjunkturdaten: Die Industriestimmung in der Eurozone hat sich im September spürbar verschlechtert.

Schwache US-Daten beschleunigen den Abwärstrend. Sowohl die Bauausgaben, als auch der ISM-Index sind hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Erschwerend kommt hinzu, dass der Euro gleichzeitig an Wert gewinnt. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,0898  (Montag: 1,0889) US-Dollar fest.

Laut Marktanalyst Jochen Stanzl vom Handelshaus CMC Markets befindet sich der Dax nahe an einer entscheidenden Schwelle: "Über 12.500 Punkten geht es ans Eingemachte." Da müssten die Käufer zeigen, ob sie die Kraft haben, den Markt weiter nach oben zu treiben.

Und das haben die TV-Kollegen für Sie vorbereitet:

 

16:05 Uhr

Gigantische Bezos-Maske auf Whole-Foods-Dach

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Im Namen des Tierschutzes.

Umweltaktivisten machen mit einer aufsehenerregenden Aktion Druck auf Amazon und dessen Boss Jeff Bezos.

Amazon
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In San Francisco installierten sie auf dem Dach einer Amazon-Tochterfirma einen gigantischen Kopf von Bezos, einige von ihnen ketteten sich zudem in einem Amazon-Bürogebäude aneinander.

Für den Protest verantwortlich ist die Gruppe "Direct Action Everywhere" (DxE), die mit der Aktion auf Tiermissbrauch in zum Amazon-Imperium gehörenden industriellen Tierproduktions-Werken aufmerksam machen will.

Diesmal schauten sich die Aktivisten die Lieferanten von "Whole Foods" an, den weltweit größten Betreiber einer Bio-Supermarkkette und Tochterbetrieb von Amazon.

*Datenschutz

Sie werfen Amazon vor, dass in den untersuchten Hühner-Farmen Tiere verenden würden, da sie zu schwach und verletzt seien, um an Wasser und Futter zu gelangen.

 

15:53 Uhr

Pfund taumelt: So stark hängt die britische Wirtschaft am Kontinent

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Leinen los ist keine gute Idee.

dpa

Die Unternehmen in Großbritannien sind eng mit dem Rest der Europäischen Union verflochten. So gab es im vergangenen Jahr auf der Insel 65.200 Unternehmen mit einem Besitzer oder mehrheitlichen Anteilseignern in den übrigen 27 EU-Staaten.

Britisches Pfund / Dollar
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Das geht aus einem aktuellen Bericht des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Auftrag des Bundesinnenministeriums hervor, der in Berlin vorgestellt wurde. Im Rest der Europäischen Union gibt es umgekehrt rund 38.900 britisch kontrollierte Unternehmen.

Die wirtschaftliche Bedeutung europäischer Firmen in Großbritannien ist enorm. So entfällt ein Drittel des BIP des Vereinigten Königreichs auf Firmen, deren Besitzer oder Mehrheitseigner in der EU sitzen. Umgekehrt machen britische Firmen nur rund 8 Prozent des BIP der übrigen 27 EU-Staaten aus.

15:21 Uhr

Pfund stürzt Richtung 1,22 Dollar

Vor der Bekanntgabe der Brexit-Pläne des britischen Premierministers Boris Johnson ist das Pfund auf den niedrigsten Stand seit drei Wochen gefallen.

Britisches Pfund / Dollar
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Mit 1,2256 Dollar notierte es 0,3 Prozent niedriger als am Vortag. Johnson kündigte am an, "sehr bald" etwas auf den Tisch zu legen. "Was wir tun werden, ist unseren Freunden einen Vorschlag machen, und wir denken, dass es ein guter Vorschlag ist", sagte er. Der Premierminister strebt ein Abkommen über einen EU-Austritt beim EU-Gipfel am 17. bis 18. Oktober an. Viele EU-Diplomaten sind jedoch skeptisch, dass ein Durchbruch möglich ist.

Auch Marktexperten äußerten sich zurückhaltend. "Der Markt hat diese Art von Überschriften vorher schon gesehen, und dann gibt es einen Rückschlag", sagte Jane Foley, Währungsstrategin bei der Rabobank. "Das lässt das Pfund in unsicherem Fahrwasser, und wir bekommen diese Woche noch eine Menge Nachrichten."

Und das Pfund fällt weiter: Zuletzt notiert es mit 1,2234 Dollar nur knapp über dem Tagestief von 1,2224 Dollar - dem tiefsten Stand seit rund vier Wochen! Der nächste Widerstand liegt bei 1,2210 Dollar. Danach sei ein Fall unter die Marke von 1,20 Dollar wahrscheinlich, sagen Analysten.

15:02 Uhr

WTO senkt Welthandels-Prognose drastisch

Angesichts wachsender Spannungen im Welthandel und der Konjunkturabkühlung in vielen Ländern hat die Welthandelsorganisation (WTO) ihre Wachstumsprognose für den Weltwarenhandel für 2019 mehr als halbiert.

Sie rechnet nur noch mit einer Zunahme von 1,2 Prozent in diesem Jahr, nach im April geschätzten 2,6 Prozent. Auch für das kommende Jahr ist die Organisation pessimistischer: Sie drückte die Wachstumsprognose von 3,0 auf 2,7 Prozent.

Neben dem Handelsstreit zwischen den USA und China mit US-Strafzöllen auf fast alle Importe aus China drohen zusätzlich US-Zölle in Milliardenhöhe auf EU-Produkte. In Genf wird in diesen Tagen mit der Entscheidung gerechnet, in welcher Höhe die USA Zölle wegen illegaler Subventionen für Airbus verhängen dürfen.

14:43 Uhr

Thyssenkrupp-Aktionär: Wollten nie eine Sonderdividende

Der Finanzinvestor Cevian hat Spekulationen widersprochen, er wolle durch eine Sonderdividende bei Thyssenkrupp von geplanten Beteiligungsverkäufen profitieren. Cevian habe niemals eine Sonderdividende von Thyssenkrupp verlangt, sagte ein Cevian-Sprecher. Er wies darauf hin, dass Cevian zwei Kapitalerhöhungen voll mitgetragen habe und 2017 gegen eine Dividende gestimmt habe.

Der angeschlagene Traditionskonzern steht vor einer Neuordnung, zu der auch der Verkauf oder Börsengang der lukrativen Aufzugssparte gehören soll. Experten sehen deren Wert bei 12 bis 17 Milliarden Euro.

14:29 Uhr

Sechs Monate Kurzarbeit bei Opel in Rüsselsheim

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(Foto: picture alliance/dpa)

Der Autobauer Opel streicht in seinem Stammwerk Rüsselsheim für sechs Monate die Spätschicht. In Absprache mit dem Betriebsrat hat das Unternehmen bei der Arbeitsagentur Kurzarbeit für die meisten der rund 2600 Beschäftigten des Produktionswerks angezeigt, wie ein Opel-Sprecher erklärte. Die Arbeitnehmer erhalten für die nicht geleistete Arbeitszeit Kurzarbeitergeld als Lohnersatzleistung sowie einen Zuschlag von Opel. Das Entwicklungszentrum und weitere zentrale Einheiten des Autobauers sind nicht betroffen.

In dem zum französischen PSA-Konzern zählenden Autowerk fehlt derzeit die Arbeit. So ist im Sommer die Produktion des Familienwagens Zafira ausgelaufen, und der Absatz der Limousine Insignia schwächelt. Erst im Jahr 2021 kommt mit dem Kompaktwagen Astra ein zweites Modell ins Opel-Stammwerk und soll dieses nachhaltig sichern. Bis dahin sollen die Beschäftigten möglichst im Unternehmen gehalten werden. Betriebsbedingte Kündigungen sind an den deutschen Standorten bis Sommer 2023 ausgeschlossen.

14:22 Uhr

Ford schreibt riesige Summe auf Indien-Geschäft ab

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Ford muss in seinem Indien-Geschäft eine Wertberichtigung von bis zu 900 Millionen US-Dollar buchen. Der Schritt sei wegen des bevorstehenden Verkaufs von Unternehmensteilen an ein Gemeinschaftsunternehmen mit Mahindra & Mahindra erforderlich, teilte der US-Autobauer mit.

An der Prognose, dass der weltweite Konzernumbau das Ebit mit bis zu elf Milliarden Dollar belasten könne, hält Ford fest. Der Baraufwand für die Restrukturierung könnte unverändert sieben Milliarden Dollar erreichen.

13:52 Uhr

Moderates Plus an der Wall Street erwartet

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(Foto: picture alliance / Andrew Gomber)

Mit leichten Gewinnen dürfte die Wall Street in das vierte Quartal starten. Weiterhin stützen die Hoffnungen auf eine Annäherung im US-chinesischen Handelsstreit, wenn im Oktober die Gespräche fortgesetzt werden sollen. Allerdings sind die Erwartungen an einen "großen Wurf", also ein umfassendes Abkommen, eher gering. Auch könne jederzeit wieder Störfeuer aufkommen, merkt ein Beobachter an. Der Future auf den S&P-500 zeigt sich aktuell mit einem Aufschlag von 0,3 Prozent.

Für einen Impuls könnten auch die anstehenden US-Konjunkturdaten sorgen. Dabei sind die Blicke vor allem auf den ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe im September gerichtet, wo ein leichter Anstieg erwartet wird. Daneben stehen die Bauausgaben für August und die zweite Lesung des Einkaufsmanagerindex Markit für das verarbeitende Gewerbe im September an.

Bei den Einzelwerten dürften General Motors (GM) im Fokus stehen, denn der Streik der Gewerkschaft UAW läuft bereits die dritte Woche. Die Verhandlungen seien am Wochenende und am Montag mit Hochdruck weiter geführt worden, doch kurzfristig sei eine Einigung wohl nicht in Sicht, heißt es von Personen, die an den Gesprächen beteiligt sind. Die GM-Aktie ist vorbörslich noch nicht aktiv.

13:28 Uhr

Banken reißen sich um Schuldschein von ZF Friedrichshafen

Der Autozulieferer ZF Friedrichshafen hat einen Teil der sieben Milliarden Euro schweren Übernahme des Bremsen-Herstellers Wabco mit einem Schuldscheindarlehen refinanziert. Man habe insgesamt 2,1 Milliarden Euro "zu attraktiven Konditionen" platziert, mehr als viermal so viel wie ursprünglich geplant, teilte ZF mit.

Vor allem deutsche Banken und Sparkassen sowie internationale Großbanken hätten in die Papiere investiert. Den Rest des Brückenkredits für den Zukauf will das im Besitz zweier Stiftungen befindliche Unternehmen über Euro-Anleihen refinanzieren.

13:09 Uhr

Postbank will mit neuem Angebot Streik abwenden

Beschäftigte der Postbank demonstrieren während eines Warnstreikes. Foto: Daniel Reinhardt/Archivbild

Beschäftigte der Postbank demonstrieren während eines Warnstreiks. Foto: Daniel Reinhardt/Archivbild

(Foto: Daniel Reinhardt/dpa)

Die Postbank hat ihr Tarifangebot für rund 12.000 Beschäftigte nachgebessert, um mögliche Streiks der Gewerkschaft Verdi abzuwenden. Es sehe nun bei einer Laufzeit von 29 Monaten eine Gesamterhöhung der Tarifgehälter von 4,1 Prozent vor, teilte das Geldhaus in Bonn mit. Die erste Stufe von 3,0 Prozent solle nach fünf Nullmonaten zum 1. Januar 2020 greifen. Zudem seien Lösungsansätze für verschiedene andere Themen unterbreitet worden, wie etwa zu den Ausbildungsvergütungen oder zu medizinischen Untersuchungen.

Verdi hatte die Verhandlungen mit der Deutschen-Bank-Tochter vor vier Wochen nach drei Runden für gescheitert erklärt und eine Urabstimmung der Beschäftigten über einen Streik eingeleitet. Das Ergebnis liegt noch nicht vor. Mit dem neuen Angebot mit kürzerer Laufzeit und höheren Steigerungen will die Postbank wieder in den Verhandlungsmodus zurückkehren.

12:35 Uhr

Frankfurt profitiert am meisten vom Brexit

Der Finanzplatz Frankfurt ist laut einer Studie der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) der größte Gewinner des geplanten Ausstiegs Großbritanniens aus der EU. Mittlerweile hätten 31 ausländische Banken aus 14 verschiedenen Ländern Frankfurt als Brexit-Standort auserkoren, hieß es in der Studie. Mit großem Abstand hinter Frankfurt folgen demnach Paris (11), Dublin (9), Luxemburg (8) sowie Amsterdam (5). Allerdings entstehen dadurch weniger Arbeitsplätze in Frankfurt als einst erwartet.

Finanzfirmen, die bislang in London operieren, müssen wegen des Brexit auch ein Standbein in Kontinentaleuropa aufbauen, damit sie künftig noch ihre Dienstleistungen anbieten können. Die Helaba-Volkswirte rechnen bis Ende 2021 mit etwa 3500 Stellen, die durch den Brexit in der Mainmetropole geschaffen werden.

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(Foto: picture alliance/dpa)

12:13 Uhr

Aktie von Aston Martin unter Druck

Aston Martin
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Weiter abwärts ging es heute mit den Aktien von Aston Martin. Der Kurs des britischen Sportwagenbauers fiel um 3 Prozent und drehte damit in Richtung des alten Monatstiefs. Sorgen macht Anlegern die Kombination aus Absatzperspektiven und Finanzierung. So sorgen sich Analysten um die Marktaufnahme des neuen SUVs, der nach rund fünf Jahren Entwicklung nun eventuell zu spät für ein Marktsegment kommen könne, das von der Klimadebatte unter Druck gesetzt werden dürfte.

Zudem störten schon die Finanzierungskosten des Senior Secured Loans (SSL) mit einem Kupon von 12 Prozent. Die Privatemission dieses vorrangig besicherten Kredits im Umfang von nur 150 Millionen US-Dollar weckte vergangene Woche die Sorge, das Geld werde dringend benötigt.

11:55 Uhr

Fester US-Dollar drückt Goldpreis

Der starke US-Dollar hat dem Goldpreis kräftig zugesetzt. Eine Feinunze des Edelmetalls kostet mit 1459,57 Dollar 0,8 Prozent weniger und so wenig wie vor acht Wochen. Der Dollar legt zu einem Währungskorb 0,2 Prozent zu und erreichte den höchsten Stand seit Mai 2017.

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(Foto: picture alliance / dpa)

11:37 Uhr

Dax rutscht etwas ab

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Wie gewonnen, so zerronnen: Die deutschen Aktienindizes haben kurz vor Mittag ihre anfänglichen Gewinne wieder abgegeben. Der Dax notierte 0,1 Prozent leichter bei 12.415 Punkten. Der MDax verlor ebenfalls 0,1 Prozent auf 25.852 Zähler. Der TecDax notierte nur unwesentlich verändert bei 2817 Stellen. Mit dem EuroStoxx50 ging es leicht um 0,1 Prozent auf 3565 Punkte nach unten.

Am Dax-Ende notierte das Papier der Deutschen Post mit minus 2,7 Prozent. Der Bonner Konzern will seinen Gewinn in den nächsten Jahren mit konsequenten Verbesserungen in seinen Kerngeschäften steigern. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) soll bis 2022 mindestens 5,3 Milliarden Euro erreichen. Die Anleger sind wohl dennoch nicht zufrieden.

11:11 Uhr

Keine volle Erstattung der Anzahlung von Thomas-Cook-Kunden

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(Foto: picture alliance/dpa)

Urlauber, die ihre Reise wegen der Insolvenz des Reiseveranstalters Thomas Cook nicht antreten konnten, können nicht mit einer vollen Erstattung ihrer Zahlungen rechnen. Die Versicherung Zurich Deutschland hatte die Reisen mit der deutschen Thomas Cook bis zu 110 Millionen Euro versichert. "Sie können davon ausgehen, dass dies bei weitem nicht reicht", sagte Zurich-Sprecher Bernd Engelien.

Die Ersatzansprüche würden der versicherten Summe gegenübergestellt und quotiert. Als Rechenbeispiel: Wenn die Schadenssumme doppelt so hoch ist wie die versicherte Summe, würden die Ansprüche zur Hälfte gedeckt. Bislang sei aber noch nicht klar, wie hoch die Schadenssumme und die Erstattungsquote sei, sagte Engelien. Betroffen sind Kunden, die beim Insolvenzantrag noch nicht unterwegs waren. Thomas Cook hatte alle Reisen bis 31. Oktober abgesagt, auch wenn sie schon angezahlt oder voll bezahlt waren.

10:48 Uhr

Post-Chef bei n-tv: "Wir waren noch nie so gut in Form wie heute"

Die Deutsche Post stellt ihre langfristigen Pläne vor. Die Aussichten des global operierenden Dax-Konzerns sind angesichts der Konjunkturschwäche und der Handelsstreitigkeiten zwar etwas eingetrübt, dennoch sieht sich das Unternehmen weiter auf Wachstumskurs. Wie es langfristig weitergeht, erklärt Post-Chef Frank Appel bei n-tv.

10:33 Uhr

Danske Bank macht in Estland dicht

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(Foto: picture alliance/dpa)

Die in einen Geldwäscheskandal verwickelte Danske Bank hat ihre Pforten in Estland geschlossen. Die dortige Niederlassung, die im Zentrum des Vorfalls stand, habe Insolvenz angemeldet, teilte das dänische Geldhaus mit. Dies sei in Abstimmung mit der estnischen Aufsichtsbehörde FSA geschehen. Alle Logos und Schilder der Danske Bank würden in den nächsten Tagen an und im Hauptgebäude des Instituts in der estnischen Hauptstadt Tallinn entfernt.

Über die Danske-Bank-Filiale in Estland wurden in den Jahren 2007 bis 2015 verdächtige Zahlungen in einem Volumen von 200 Milliarden Euro abgewickelt. In mehreren Ländern, darunter in den USA, laufen Ermittlungen gegen die Danske Bank. Auch die Deutsche Bank ist in den Skandal verstrickt, sie war jahrelang als Korrespondenzbank für das größte dänische Geldhaus tätig.

10:02 Uhr

Erfolg des iPhone 11 - Kurse von Apple-Zulieferern steigen

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(Foto: picture alliance/dpa)

Sehr gut läuft es derzeit in Frankfurt für die Aktien von Apple-Zulieferern. Infineon stiegen um 2,1 Prozent und waren Spitzenreiter im Dax. Die Siltronic-Titel gewannen 3,7 Prozent, ASML-Anteile verteuern sich um 1,6 Prozent.

Apple-Chef Tim Cook hatte gestern von einem starken Verkaufsstart des iPhone 11 gesprochen.

09:42 Uhr

Saudischer Ölriese Aramco verspricht fette Dividende

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(Foto: REUTERS)

Der staatliche saudische Ölkonzern Aramco hat sich für die Jahre 2020 bis 2024 eine jährliche Gewinnausschüttung von 75 Milliarden US-Dollar vorgenommen. Die entsprechende Ankündigung zielt auf private Investoren, die bei einem noch für dieses Jahr vorgesehenen Börsengang Aktien kaufen sollen. Die privaten Eigner sollen ihren Anteil an den 75 Milliarden Dollar auch dann erhalten, wenn das Konzernergebnis von Aramco nicht ausreichen sollte, um auch die saudische Regierung in entsprechender Weise zu bedienen, verspricht der Ölkonzern. In einer auf der Website des Konzerns veröffentlichten Unternehmensdarstellung findet sich jedoch auch der Hinweis, dass jegliche Gewinnbeteiligung im Ermessen des Vorstandes liegen wird.

Die Veröffentlichung fand am gleichen Tag statt, da es Aramco gelang, die Ölförderung wieder auf das Niveau vor den Drohnenattacken vom 14. September zu bringen. Die Anschläge erfolgten nur wenige Wochen, nachdem die saudische Regierung ihre Pläne für den Börsengang von Aramco wieder aufgenommen hatte.

09:24 Uhr

Siemens steigt aus dem Primetals-Joint-Venture aus

Siemens zieht sich aus dem Anlagenbau für die Metallindustrie komplett zurück und verkauft seinen Anteil an dem Joint Venture Primetals Technologies an den Partner Mitsubishi-Hitachi Metals Machinery (MHMM). Bis Anfang 2020 soll das Geschäft abgeschlossen sein, heißt es in einer Mitteilung. Finanzielle Details wurden nicht genannt. Siemens hält 49 Prozent an Primetals. 2015 hatten die Münchner ihre Konzerngesellschaft Siemens VAI mit MHMM zusammengeführt.

  • "Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, dass sich Primetals Technologies mit Mitsubishi-Hitachi Metals Machinery als alleinigem Eigentümer weiterentwickelt", sagte Jochen Eickholt, Chairman für die Siemens-Portfoliogesellschaften.
  • Die Vereinbarung mit dem Mutterkonzern Mitsubishi Heavy Industries "kommt Kunden, Mitarbeitern und Eigentümern gleichermaßen zugute."
09:08 Uhr

Dax startet mit Aufschlag in den Handel

Die Pfeile zeigen in Frankfurt nach oben. Der deutsche Aktienmarkt ist mit Gewinnen in den Handel gestartet. Der Dax stieg um 0,3 Prozent auf 12.469 Punkte. Der MDax gewann 0,5 Prozent auf 26.010 Zähler. Der TecDax kletterte um 0,8 Prozent auf 2836 Stellen.

Dax
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09:02 Uhr

Miese Stimmung bei Japans Unternehmen

Die Stimmung bei den großen japanischen Industriekonzernen hat sich wegen der zunehmenden Handelsspannungen und des schwächeren Wachstums in China und weiteren asiatischen Ländern merklich eingetrübt. Der Tankan-Bericht der japanischen Notenbank zeigte für das dritte Quartal einen Rückgang auf plus 5 Punkte von plus 7 Punkten in der Juni-Umfrage. Damit ist die Stimmung auf ein Sechs-Jahres-Tief gefallen, Volkswirte hatten allerdings einen stärkeren Rückgang auf plus 2 Punkte befürchtet.

Weil der Tankan-Bericht auch der Bildung von Konjunktur- und Zinserwartungen dient, gehen Experten nun davon aus, dass der Druck auf die Bank of Japan (BoJ) zu einer weiteren Lockerung der Geldpolitik führt. Die nächste reguläre Sitzung der BoJ findet am 30. und 31. Oktober statt.

08:57 Uhr

Plus in Japan, Minus in Australien, China hat zu

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Die asiatischen Aktienmärkte sind mit Kursgewinnen ins Schlussquartal 2019 gegangen. Einige Investoren setzten ihre Hoffnungen darauf, dass in den drei Monaten bis Jahresende Fortschritte im Handelsstreit zwischen den USA und China erreicht werden. Kommende Woche steht in Washington die nächste Verhandlungsrunde an.

In Tokio schloss der Nikkei 0,6 Prozent fester bei 21.885 Zählern. Der Handelsstreit macht sich inzwischen in den Geschäften der Firmen bemerkbar, die Stimmung in der Industrie ist einer Umfrage zufolge so schlecht wie seit sechs Jahren nicht mehr. Nach der dritten Zinssenkung in Australien gab der dortige Leitindex 0,8 Prozent nach. Die Notenbank hatte den Leitzins auf 0,75 Prozent gedrückt, er ist damit so niedrig wie nie zuvor. In China bleiben die Börsen wegen der Feiern zum 70. Jahrestag der Gründung der Volksrepublik die ganze Woche geschlossen.

08:51 Uhr

Australische Leitzinsen sind auf Rekordtief

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(Foto: picture alliance / dpa)

Die australische Notenbank hat die Leitzinsen zum dritten Mal in diesem Jahr gesenkt und damit auf ein Rekordtief gedrückt. Wegen der internationalen Handelskonflikte und der schwächelnden Wirtschaft signalisierte die Reserve Bank of Australia (RBA) zudem ihre Bereitschaft für weitere Schritte.

Die Zinsen liegen nun auf 0,75 Prozent nach zuvor 1,00 Prozent. Damit solle nicht nur die Wirtschaft, sondern auch der Arbeitsmarkt angekurbelt werden, sagte RBA-Chef Philip Lowe. Er hatte die Zinsen im Juni erstmals seit drei Jahren gesenkt, im Juli folgte ein zweiter Schritt um ebenfalls einen Viertel Punkt. Bislang zeigten die Entscheidungen allerdings nur am Immobilienmarkt etwas Wirkung.

08:29 Uhr

Ölpreise berappeln sich trotz fehlender Impulse

Brent Rohöl
Brent Rohöl 61,06

Die Ölpreise sind im frühen Handel nach oben gegangen. Starke Impulse gab es zunächst nicht. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete 59,67 US-Dollar. Das waren 43 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel stieg um 48 Cent auf 54,55 Dollar.

Vor gut zwei Wochen waren die Erdölpreise stark gestiegen, nachdem wichtige Produktionsanlagen des Ölriesen Saudi-Arabien angegriffen wurden. Die Preisaufschläge sind mittlerweile verflogen. Als wesentlicher Grund dafür wird genannt, dass Saudi-Arabien seine Erdölproduktion wieder weitgehend hergestellt habe. Ein leitender Angestellter des staatlichen Ölkonzerns Saudi Aramco beziffert die aktuelle Produktion auf rund 9,9 Millionen Barrel je Tag. Das entspricht in etwa dem Niveau von vor den Angriffen.

Eine Belastung für die Ölpreise bleibt der Handelskonflikt zwischen den USA und China. Ab dem 10. Oktober wollen die beiden größten Volkswirtschaften der Welt wieder miteinander verhandeln.

08:22 Uhr

Euro verharrt unter 1,09-Dollar-Marke

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(Foto: picture alliance/dpa)

Der Kurs des Euro notiert weiter in der Nähe seines tiefsten Standes seit fast zweieinhalb Jahren. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,0890 US-Dollar und damit etwas weniger als im asiatischen Handel. Zum Wochenstart war der Euro mit 1,0885 Dollar auf den tiefsten Stand seit Mai 2017 gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,0889 Dollar festgesetzt.

Heute stehen sowohl in der Eurozone als auch in den USA wichtige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an. Die Einkaufsmanagerindizes, eine Umfrage in Unternehmen, geben Auskunft über den Zustand der Wirtschaft. Veröffentlicht werden die Indikatoren für die Industrie, die auf beiden Seiten des Atlantiks unter dem Handelskonflikt zwischen den USA und China leidet. Zusätzliche Belastung kommt von der ohnehin schwachen Weltwirtschaft.

08:13 Uhr

Deutsche Post bewegt Dax-Anleger

Deutsche Post
Deutsche Post 31,92

Der Dax wird Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge höher starten. Am Montag war er 0,4 Prozent im Plus bei 12.428 Punkten aus dem Handel gegangen. Die Börsianer dürften vor allem darauf achten, wie stark der Handelskonflikt zwischen den USA und China die Wirtschaft in Mitleidenschaft zieht. Am Vormittag werden die detaillierten Einkaufsmanagerindizes für Deutschland und die Euro-Zone vorgelegt. Beide Werte signalisierten zuletzt schrumpfende Geschäfte. Bei den Einzelwerten dürften die Börsianer auf die Deutsche Post achten: Das Unternehmen legte seine neue Strategie vor.

Demnach will das Unternehmen seinen Gewinn bis zum Jahr 2022 weiter steigern. Dann sei mit einem operativen Ergebnis vor Steuer- und Zinszahlungen (Ebit) von mindestens 5,3 Milliarden Euro zu rechnen, wie der Bonner Dax-Konzern bei der Vorlage der neuen Konzernstrategie 2025 mitteilte. Zudem will die Deutsche Post bis zum Jahr 2025 rund 2 Milliarden Euro in die Digitalisierung investieren. Die Investitionen sollen bis dahin einen Ergebnisbeitrag von jährlich mindestens 1,5 Milliarden Euro liefern.

07:46 Uhr

DER Touristik: Beteiligung an Condor denkbar

Der Reisekonzern DER Touristik hat wenig Interesse an einer Übernahme des insolventen deutschen Veranstalters Thomas Cook. "Wir haben ein sehr gut aufgestelltes Portfolio an Marken und Produkten", sagte Zentraleuropa-Chef Ingo Burmester. "Nur Volumen zu gewinnen, macht wenig Sinn."

Zugleich hat DER Touristik großes Interesse, dass der ebenfalls zum insolventen britischen Reisekonzern Thomas Cook gehörende Ferienflieger Condor weiter in der Luft bleibt. "Eine gesamthafte Übernahme von Condor kann ich mir nicht vorstellen. Eine anteilige Beteiligung würde ich aber nicht grundsätzlich ausschließen", sagte Burmester. Die Priorität aus Sicht von DER Touristik liege aber in einer "eigenständigen, dauerhaft erfolgreichen Airline".

 

07:11 Uhr

Beschattungs-Affäre: Credit Suisse trennt sich von hochrangigen Mitarbeitern

Credit Suisse
Credit Suisse 12,49

In der Affäre um die Überwachung des ehemaligen Credit-Suisse-Spitzenmanagers Iqbal Khan nehmen zwei hochrangige Mitarbeiter der Schweizer Großbank ihren Hut. Credit-Suisse-Chef Tidjane Thiam entlastete eine von der Bank bei der Anwaltkanzlei Homburger in Auftrag gegebene Untersuchung des Vorfalls. "Die Untersuchung von Homburger ergab keinen Hinweis darauf, dass der CEO die Überwachung von Iqbal Khan genehmigt oder von dieser vor dem 18. September 2019 gewusst hat, nachdem die Überwachung abgebrochen worden war", teilte die Credit Suisse mit.

Der Bank zufolge beauftragte am 29. August 2019, als die Anstellung von Khan beim Rivalen UBS bekannt wurde, der Chief Operating Officer (COO) den Head of Global Security Services mit der Überwachung. Beide Manager treten per sofort zurück. Zum neuen COO hat die Credit Suisse James Walker ernannt.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:45 Uhr

Börse in Japan trotz Stimmungtiefs der Industrie im Plus

Nikkei
Nikkei 22.625,38

Die japanischen Aktien haben zugelegt. Die Händler in Tokio zeigten sich dabei unbeeindruckt vom aktuellen Tankan-Index, der ein Sechs-Jahres-Tief bei der Stimmung unter großen japanischen Industriekonzernen zeigte. Der Index lag jedoch im Plus. "Insgesamt ist es eine gute Nachricht für die Risikomärkte, dass japanische Unternehmen angesichts aller externen Bedenken nicht pessimistisch sind", sagte John Vail, Chef-Globalstratege bei Nikko Asset Management. Die Aussichten sowohl für das verarbeitende Gewerbe als auch für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe seien positiv.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,7 Prozent höher bei 21.917 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 1,1 Prozent und lag bei 1605 Punkten. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg um 0,1 Prozent. Der Handel in China ist bis zum 7. Oktober ausgesetzt. Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,2 Prozent auf 108,23 Yen. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent höher bei 0,9990 Franken. Parallel dazu fiel der Euro um 0,1 Prozent auf 1,0886 Dollar und notierte kaum verändert bei 1,0879 Franken. Das Pfund Sterling stagnierte bei 1,2285 Dollar.