Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag US-Aufseher legen sich bei Boeing quer

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Boeing muss weiter auf die 737-Max-Zulassung warten: Millionenwerte in Form fabrikneuer 737-Max-Jets stauen sich auf Parkflächen rund um die Boeing-Werke im US-Bundesstaat Washington.

(Foto: REUTERS)

Dämpfer für den Luftfahrt- und Rüstungskonzern Boeing: Die US-Luftfahrtaufsicht FAA sieht keinen Grund zur Eile bei der von Boeing erhofften Wiederzulassung des Unglücksjets 737 Max.

  • Für die fraglichen Maschinen, für die Boeing mehr als 5000 feste Bestellungen in den Auftragsbüchern hat, gilt nach zwei ähnlich verlaufenen Absturzkatastrophen seit fast einem Jahr ein weltweites Startverbot.
  • "Die FAA wird sich alle Zeit nehmen, die sie benötigt, um zu gewährleisten, dass das Flugzeug sicher ist", stellte eine Sprecherin der Behörde in Washington klar.
  • Die Überprüfung der 737 Max durch die FAA dauere an, hieß es. Das Flugzeug werde nicht wieder zugelassen, bevor mehrere Runden gründlicher Tests abgeschlossen seien.

Boeing muss sich damit seine Kunden in aller Welt auf eine womöglich noch länger andauernde Zwangspause der Baureihe 737 Max-Jets einstellen.

Der US-Konzern hatte sich zuletzt zuversichtlich geäußert, noch im Dezember eine FAA-Zertifizierung der überarbeiteten Steuerungs-Software MCAS zu bekommen, die als Hauptursache der zwei Abstürze mit insgesamt 346 Toten gilt.

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Quelle: ntv.de