Der Börsen-TagVirus-Angst in Asien: Börse in Seoul bricht ein

Die rasche Ausbreitung des Coronavirus in Südkorea hat zum größten Kursrutsch der dortigen Börse seit eineinhalb Jahren geführt.
Der Leitindex Kospi fiel zu Wochenbeginn zeitweise um knapp vier Prozent auf ein Zweieinhalb-Monats-Tief von 2079,03 Punkten.
Die Börse Shanghai notierte nur knapp im Minus bei 3030 Zählern. Hier habe das erneute Bekenntnis des chinesischen Präsidenten Xi Jinping zu Konjunkturhilfen die Kurse stabilisiert, hieß es.
Die japanischen Aktienmärkte blieben zu Wochenbeginn wegen eines Feiertages geschlossen.
"Wenn sich die Verbreitung nicht verlangsamt, könnte dies die südkoreanische Wirtschaft bis ins zweite Quartal hinein ernsthaft belasten", warnte Choi Seok-won, Chef-Analyst des Brokerhauses SK Securities. Vor allem ausländische Investoren zögen sich zurück.