Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 12. Januar 2018
  • Konjunktur

    Chinas Importe schwächeln im Dezember

    China hat das abgelaufene Jahr mit durchwachsenen Handelszahlen abgeschlossen. Wie die Zollverwaltung in Peking mitteilte, stiegen die Exporte im Dezember auf Dollar-Basis im Vergleich zum Vorjahresmonat stärker als erwartet um 10,9 Prozent. Die Importe schwächelten dagegen und legten nur um 4,5 Prozent zu. Für das Gesamtjahr ergibt sich damit dennoch ein robustes Bild. Die Ausfuhren kletterten im Vergleich zum Jahr 2016 um 7,9 Prozent, die Einfuhren machten einen Sprung um 15,9 Prozent. Für China werde es aber schwierig, auch 2018 beim Handel zweitstellig zuzulegen, teilte ein Sprecher der Zollverwaltung mit. (dpa)

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  • Dienstag, 25. September 2018
  • Konjunktur
    Kräftiges Auftragsplus für Baubranche im Juli

    Die Auftragsbücher der Baufirmen in Deutschland sind weiter gut gefüllt. Im Juli des laufenden Jahres verzeichnete das Bauhauptgewerbe real - also in konstanten Preisen - 2,7 Prozent mehr Bestellungen als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Nominal erreichten die Aufträge in Betrieben mit mindestens 20 Beschäftigten mit 7,0 Milliarden Euro den höchsten jemals in einem Juli gemessenen Wert. Die Nachfrage nach Immobilien ist unter anderem wegen der niedrigen Zinsen groß. In den ersten sieben Monaten zusammen ergab sich nach Berechnungen der Wiesbadener Behörde zum Vorjahreszeitraum ein reales Auftragsplus von 2,8 Prozent. (dpa)

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  • Unternehmen
    Novartis streicht in der Schweiz Tausende Stellen

    Der Schweizer Pharmakonzern Novartis macht mit der Straffung seiner Produktionskapazitäten ernst. Über die nächsten vier Jahre werden in der Schweiz netto rund 1000 Stellen gestrichen, wie das Unternehmen mitteilte. Betroffen sind neben dem Konzernsitz in Basel die Standorte Schweizerhalle, Stein und Locarno. Zudem will Novartis Managementkapazitäten in Servicezentren im Ausland verlegen. Damit gehen bis 2022 vor allem in Basel etwa 700 Jobs verloren. Verwaltungsratspräsident Jörg Reinhardt hatte kürzlich in einem Interview eine Straffung der weltweiten Produktion erwogen, um die operativen Margen zu steigern. (rts)

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  • Konjunktur
    Deutsche Wirtschaft hofft auf Fußball-EM-Impuls

    Die deutsche Wirtschaft verspricht sich von der Austragung der Fußball-Europameisterschaft 2024 im eigenen Land zusätzliche Geschäfte in Milliardenhöhe. "Das Sommermärchen von 2006 hat dem Handel einen geschätzten zusätzlichen Umsatz von rund zwei Milliarden Euro gebracht", sagte der Hauptgeschäftsführer des Einzelhandelsverbandes HDE, Stefan Genth, mit Blick auf die Weltmeisterschaft vor zwölf Jahren in Deutschland. "Von einer EM in Deutschland sind ähnliche Effekte zu erwarten." Das Turnier wird am Donnerstag vom europäischen Verband Uefa vergeben. Neben Deutschland bewirbt sich die Türkei als Ausrichter. Eine Fußball-EM im eigenen Land könne sich positiv auf die Verbraucherstimmung auswirken. "Wenn es dann für die deutsche Mannschaft gut läuft, kaufen die Menschen neben Fanartikeln wie Trikots, Schals und Hüten auch mehr Lebensmittel und Getränke zum gemeinsamen Public Viewing und Grillen", sagte Genth. "Das sind wertvolle Impulse für viele Branchen." (rts)

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