Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 23. Januar 2018
  • Airlines

    IAG "enttäuscht" über Niki-Zuschlag für Lauda

    Der britisch-spanische IAG-Konzern hat "enttäuscht" darauf reagiert, nicht den Zuschlag für die insolvente Air-Berlin-Tochter Niki bekommen zu haben. Die Fluggesellschaft wird nach dem Willen des österreichischen Gläubigerausschusses stattdessen in die Hände von Airline-Gründer Niki Lauda gehen. Die Entscheidung war am frühen Dienstagmorgen einstimmig gefallen. "IAG ist enttäuscht, dass Niki nicht in der Lage sein wird, sich als Teil der Gruppe zu entwickeln und zu wachsen", teilte der Konzern in einer kurzen Mitteilung in London mit. Das Unternehmen wollte sich nicht dazu äußern, ob es gegen die Entscheidung vorgehen will. (dpa)

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  • Dienstag, 14. August 2018
  • Konjunktur
    Britische Arbeitslosenquote auf tiefstem Stand seit 1975

    In Großbritannien ist die Arbeitslosigkeit auf den tiefsten Stand seit 43 Jahren gesunken. Für den Zeitraum April bis Juni meldete das Statistikamt ONS eine Erwerbslosenquote von 4,0 Prozent. Volkswirte hatten wie zuletzt mit 4,2 Prozent gerechnet. Allerdings stellten britische Firmen deutlich weniger neues Personal ein als Experten erwartet hatten - nämlich 42.000, während Ökonomen von 98.000 ausgegangen waren. Der Lohnzuwachs für die Beschäftigten fiel wegen der vergleichsweise hohen Inflation eher mager aus. Die Gehälter stiegen um 2,4 Prozent. Dazu trugen laut ONS auch Änderungen bei den jährlichen Bonuszahlungen bei. Werden die anziehenden Verbraucherpreise berücksichtigt, blieb lediglich ein minimaler Zuwachs von 0,1 Prozent. (rts)

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  • IPO
    Atotech plant Börsengang

    Die deutsche Spezialchemiefirma Atotech strebt Finanzkreisen zufolge an die Börse. Der Finanzinvestor Carlyle, der die frühere Total-Tochter vor zwei Jahren für 3,2 Milliarden US-Dollar gekauft hatte, habe entsprechende Vorbereitungen begonnen, sagten Insider. Investmentbanken sollten sich um eine Rolle bei dem Börsengang bewerben, der voraussichtlich 2019 in New York stattfinden solle, hieß es weiter. Carlyle lehnte eine Stellungnahme ab. Atotech bietet Spezialchemikalien und Anlagen für die Halbleiter-Industrie an. 2017 erzielte der in Berlin ansässige Konzern einen Umsatz von 1,2 Milliarden Dollar ein bereinigtes operatives Ergebnis (Ebitda) von rund 329 Millionen Dollar. Atotech zählt weltweit rund 4000 Beschäftigte und ist in mehr als 40 Ländern vertreten. (rts)

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  • Quartalszahlen
    Bilfinger schreibt wieder schwarze Zahlen

    Der kriselnde Industriedienstleister Bilfinger hat im zweiten Jahresviertel dank einer anziehenden Nachfrage aus der Chemie- und Energieindustrie wieder einen Gewinn ausgewiesen. Unter dem Strich betrug der Gewinn zwölf Millionen Euro, wie der SDax-Konzern in Mannheim mitteilte. Ein Jahr zuvor hatte dort noch ein Verlust von sieben Millionen Euro gestanden. Auch im eigentlichen Geschäft lief es für Bilfinger besser. Der Umsatz kletterte von April bis Juni im Jahresvergleich um sechs Prozent auf knapp 1,1 Milliarde Euro. Aus eigener Kraft legten die Erlöse sogar um zehn Prozent zu. Der Auftragseingang wuchs um 15 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Der operative Gewinn (bereinigtes Ebita) betrug 12 Millionen Euro, nach einem Minus von 43 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Allerdings hatten im Vorjahr Risikovorsorgen für Altprojekte in den USA das Ergebnis deutlich belastet. Die Ziele für das Gesamtjahr bestätigte Bilfinger. (dpa)

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  • Halbjahreszahlen
    Nordex schreibt Verlust

    Der Windturbinenbauer Nordex ist im ersten Halbjahr in die roten Zahlen geraten. Bei einem Umsatzrückgang um rund 36 Prozent auf 957 Millionen Euro fiel operativ ein Fehlbetrag (Ebit) von 35,8 Millionen Euro an nach einem Gewinn von 49,4 Millionen vor Jahresfrist. Der Vorstand hofft nun auf ein stärkeres zweites Halbjahr. (rts)

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  • Unternehmen
    Deutsche Wohnen profitiert von Wohnungsknappheit

    Steigende Mieten haben dem Immobilienkonzern Deutsche Wohnen im ersten Halbjahr im laufenden Geschäft mehr Gewinn eingebracht. Die meisten Immobilien des Unternehmens liegen in Ballungszentren, wo es immer weniger bezahlbaren Wohnraum für geringere Einkommen gibt. In der ersten Jahreshälfte legte das Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12,5 Prozent auf 248,5 Millionen Euro zu, wie der MDax-Konzern aus Berlin mitteilte. Für das Gesamtjahr peilt die Deutsche Wohnen hier weiterhin rund 470 Millionen Euro an. Das wären fast neun Prozent mehr als 2017. Unter dem Strich blieben im ersten Halbjahr allerdings nur 652,7 Millionen Euro als Gewinn hängen - ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr von 2,9 Prozent. Die Deutsche Wohnen - Konkurrent von Vonovia, LEG Immobilien und TAG Immobilien - vermietet bundesweit mehr als 160.000 Wohnungen und Gewerbeeinheiten. Zum Angebot gehören auch Pflegeheime. (dpa)

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