Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 23. Januar 2018
  • Airlines

    IAG "enttäuscht" über Niki-Zuschlag für Lauda

    Der britisch-spanische IAG-Konzern hat "enttäuscht" darauf reagiert, nicht den Zuschlag für die insolvente Air-Berlin-Tochter Niki bekommen zu haben. Die Fluggesellschaft wird nach dem Willen des österreichischen Gläubigerausschusses stattdessen in die Hände von Airline-Gründer Niki Lauda gehen. Die Entscheidung war am frühen Dienstagmorgen einstimmig gefallen. "IAG ist enttäuscht, dass Niki nicht in der Lage sein wird, sich als Teil der Gruppe zu entwickeln und zu wachsen", teilte der Konzern in einer kurzen Mitteilung in London mit. Das Unternehmen wollte sich nicht dazu äußern, ob es gegen die Entscheidung vorgehen will. (dpa)

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  • Freitag, 19. Oktober 2018
  • Luftfahrt
    Tarifeinigung bei Air France beendet

    Der monatelange Tarifstreit bei Air France ist beigelegt. Die französischen Gewerkschaften stimmten mehrheitlich für einen Vorschlag der neuen Geschäftsleitung, der insgesamt vier Prozent mehr Geld für die Mitarbeiter vorsieht. Damit sind neue Streiks abgewendet. Nach der Einigung bekommt die Belegschaft zwei Prozent mehr Geld rückwirkend zum 1. Januar 2018 und weitere zwei Prozent zum 1. Januar 2019. Die Gewerkschaften hatten ursprünglich 5,1 Prozent gefordert. (AFP)

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  • Konjunktur
    Italiens Wirtschaft stagniert

    Die italienische Wirtschaft hat nach Einschätzung der Notenbank im zu Ende gegangenen dritten Quartal nahezu stagniert. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte wegen der schwächelnden Industrie nur um 0,1 Prozent gewachsen sein, wie die Banca d'Italia mitteilte. Das wäre das kleinste Plus seit mehr als zwei Jahren. Die italienische Regierung hat in diesem Monat bereits ihre Prognose für das Gesamtjahr 2018 zurückgenommen, und zwar auf 1,2 von 1,5 Prozent. Die schwächelnde Wirtschaft ist ein Grund dafür, weshalb die Regierung aus rechter Lega und populistischer Fünf-Sterne-Bewegung im kommenden Jahr mehr Geld ausgeben möchte. Die EU-Kommission wirft ihr deshalb Verstöße gegen die EU-Regeln vor. (rts)

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  • Quartalszahlen
    Michelin-Umsatz wächst mit Bergbaureifen

    Eine robuste Geschäftsentwicklung hat den Umsatz des französischen Reifenherstellers Michelin im dritten Quartal angekurbelt. Die Verkäufe seien im Berichtszeitraum um 5,25 Prozent auf 5,62 Milliarden Euro geklettert, teilte der Continental-Rivale mit. Besonders stark war das Wachstum zuletzt laut Michelin bei Kunden aus der Bergbau-Branche. Negative Währungseffekte hätten die Zwischenbilanz allerdings belastet, hieß es. In den ersten neun Monaten ging der Umsatz um gut ein Prozent auf knapp 16,22 Milliarden Euro zurück. (dpa)

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