Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 12. Januar 2018
  • Unternehmen

    NordLB will Vermögensverwalter verkaufen

    Die NordLB will einem Medienbericht zufolge ihre Vermögensverwaltungstochter veräußern. Käufer sei offenbar die Hamburger Privatbank M.M. Warburg, berichtete die "Wirtschaftswoche". Eine endgültige Entscheidung sei allerdings noch nicht gefallen, da die Gremien der Landesbank noch zustimmen müssten. Ein Sprecher der NordLB sagte dazu nur: "Es steht alles auf dem Prüfstand." Auch M.M.Warbung wollte sich dazu nicht konkret äußern. Ein Sprecher der Privatbank betonte aber, nach dem Verkauf der eigenen Vermögensverwaltung in Luxemburg wolle man sich beim Asset Management jetzt stärker in Deutschland engagieren. Die NordLB-Vermögensverwaltungstochter mit rund 110 Mitarbeitern verwaltet ein Vermögen von rund 16 Milliarden Euro. (rts)

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  • Dienstag, 25. September 2018
  • Konjunktur
    Kräftiges Auftragsplus für Baubranche im Juli

    Die Auftragsbücher der Baufirmen in Deutschland sind weiter gut gefüllt. Im Juli des laufenden Jahres verzeichnete das Bauhauptgewerbe real - also in konstanten Preisen - 2,7 Prozent mehr Bestellungen als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Nominal erreichten die Aufträge in Betrieben mit mindestens 20 Beschäftigten mit 7,0 Milliarden Euro den höchsten jemals in einem Juli gemessenen Wert. Die Nachfrage nach Immobilien ist unter anderem wegen der niedrigen Zinsen groß. In den ersten sieben Monaten zusammen ergab sich nach Berechnungen der Wiesbadener Behörde zum Vorjahreszeitraum ein reales Auftragsplus von 2,8 Prozent. (dpa)

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  • Unternehmen
    Novartis streicht in der Schweiz Tausende Stellen

    Der Schweizer Pharmakonzern Novartis macht mit der Straffung seiner Produktionskapazitäten ernst. Über die nächsten vier Jahre werden in der Schweiz netto rund 1000 Stellen gestrichen, wie das Unternehmen mitteilte. Betroffen sind neben dem Konzernsitz in Basel die Standorte Schweizerhalle, Stein und Locarno. Zudem will Novartis Managementkapazitäten in Servicezentren im Ausland verlegen. Damit gehen bis 2022 vor allem in Basel etwa 700 Jobs verloren. Verwaltungsratspräsident Jörg Reinhardt hatte kürzlich in einem Interview eine Straffung der weltweiten Produktion erwogen, um die operativen Margen zu steigern. (rts)

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  • Konjunktur
    Deutsche Wirtschaft hofft auf Fußball-EM-Impuls

    Die deutsche Wirtschaft verspricht sich von der Austragung der Fußball-Europameisterschaft 2024 im eigenen Land zusätzliche Geschäfte in Milliardenhöhe. "Das Sommermärchen von 2006 hat dem Handel einen geschätzten zusätzlichen Umsatz von rund zwei Milliarden Euro gebracht", sagte der Hauptgeschäftsführer des Einzelhandelsverbandes HDE, Stefan Genth, mit Blick auf die Weltmeisterschaft vor zwölf Jahren in Deutschland. "Von einer EM in Deutschland sind ähnliche Effekte zu erwarten." Das Turnier wird am Donnerstag vom europäischen Verband Uefa vergeben. Neben Deutschland bewirbt sich die Türkei als Ausrichter. Eine Fußball-EM im eigenen Land könne sich positiv auf die Verbraucherstimmung auswirken. "Wenn es dann für die deutsche Mannschaft gut läuft, kaufen die Menschen neben Fanartikeln wie Trikots, Schals und Hüten auch mehr Lebensmittel und Getränke zum gemeinsamen Public Viewing und Grillen", sagte Genth. "Das sind wertvolle Impulse für viele Branchen." (rts)

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