Marktberichte

Gold wird billiger Ölpreis sucht die Richtung

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Ölförderung in Auersthal, rund 25 Kilometer von Wien entfernt.

(Foto: REUTERS)

An den Rohstoffmärkten halten sich Anleger zurück. Während der kalte Winter den Preis für US-amerikanisches Rohöl stützt, gibt der Goldpreis weiter nach und nähert sich der Marke von 1300 Dollar.

Die Ölpreise haben sich am Freitag zunächst kaum bewegt. Entscheidende Impulse blieben aus. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete am Vormittag 110,23 US-Dollar. Das waren sieben Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Ölsorte WTI sank ebenfalls um sieben Cent auf 102,68 Dollar.

Besonders amerikanisches Rohöl wird derzeit durch die anhaltende Kältewelle in den USA gestützt. Die entsprechend hohe Nachfrage nach Heizöl hat die Lagerbestände in den vergangenen Wochen merklich reduziert. Dies bestätigten neue Regierungszahlen vom Mittwoch: Die Bestände an Destillaten (Heizöl, Diesel) waren in den vergangenen Wochen abermals gesunken. Nach Berechnungen der Rohstoffexperten von der Commerzbank liegen die Vorräte deutlich unter ihrem üblichen Niveau.

Der Goldpreis zeigte sich mit einem Abschlag von 0,5 Prozent bei 1317 Dollar je Feinunze. Das am Vorabend veröffentlichte Protokoll der jüngsten Sitzung der US-Notenbank dämpfte die Nachfrage nach dem Edelmetall. Da die Notenbank an der geplanten Rückführung ihrer Wertpapierkäufe festhalten will, wird Gold für die Anleger als Inflationsschutz weniger interessant.

Quelle: ntv.de, jga/DJ/rts